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Deutsche Physikalische Gesellschaft

Aktuelle Meldungen

Aufruf zur Nominierung von Kandidatinnen und Kandidaten zur Vorstandratswahl 2012
Satzungsgemäß finden im Jahr 2012 wieder Wahlen zum Vorstandsrat der DPG statt. Diese werden alle drei Jahre nach der Wahlordnung für die Wahlen zum Vorstandsrat durchgeführt. Für die kommende Wahl ist die Wahlordnung in der Fassung vom 12. November 2011 maßgeblich.
Hiermit bittet der Wahlausschuss um Vorschläge für Kandidatinnen und Kandidaten. Die Nominierungen senden Sie bitte bis zum 13. April 2012 an die DPG-Geschäftsstelle, Hauptstr. 5, 53604 Bad Honnef. Wir bitten um Kandidatenvorschläge.
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Die Erben der Enigma - Drittes Bad Honnefer Industriegespräch ein voller Erfolg
Das dritte Bad Honnefer Industriegespräch setzte den Erfolg der ersten beiden Veranstaltungen fort. Am Abend des 25. Januars 2012 referierte Dr. Rainer Baumgart, Vorstandsvorsitzender der secunet Security Networks AG, vor einem mit rund 90 Personen gefüllten Hörsaal über „60 Jahre deutsche Krypto-Industrie“. In seinem Vortrag stellte Baumgart dar wie die Kryptographie schon seit der Antike technologische Entwicklungen beeinflusst und Fortschritt durch Spionage und Gegenspionage forciert wird. So stelle die Aussicht auf die Realisierung des Quantencomputers die Krypto-Industrie vor neue Herausforderungen. Die rege Diskussion wurde beim anschließenden Imbiss bis spät in den Abend fortgeführt.)
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Reinhard Genzel erhält Crafoord Prize in Astronomie 2012
Disziplinen der Grundlagenforschung, welche der Nobel Preis nicht abdeckt, werden im jährlichen Turnus mit dem Crafoord Preis der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften geehrt. 2012 geht diese Auszeichnung an Prof. Reinhard Genzel vom Max-Planck-Institute für extraterrestrische Physik in Garching und Prof. Andrea Ghez von der University of California, Los Angeles, USA „für ihre Beobachtungen der Sterne, die das galaktische Zentrum umkreisen und damit auf ein massereiches Schwarzes Loch hinweisen". Obwohl Schwarze Löcher nicht direkt zu beobachten sind, zeigten Genzel und Ghez durch ihre Studien der Bewegung der Sterne um das Zentrum der Milchstraße unabhängig voneinander, dass supermassive Schwarze Löcher tatsächlich existieren. Das Preisgeld beträgt 450.000 Euro. Die DPG gratuliert herzlich zu dieser Auszeichnung und freut sich sehr, dass Reinhard Genzel DPG-Mitglied ist. Die DPG zeichnete seine früheren wissenschaftlichen Arbeiten im Jahr 2003 mit der Stern-Gerlach-Medaille aus. (Crafoord Prize logo: © The Royal Swedish Academy of Sciences)
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Die DPG gratuliert Jörg Wrachtrup zum Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2012
Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist der höchstdotierte deutsche Förderpreis. Zu den diesjährigen elf Preisträgerinnen und Preisträgern gehört Prof. Dr. Jörg Wrachtrup, Direktor des 3. Physikalischen Instituts der Universität Stuttgart. Er erhält den Preis in Würdigung der Erschließung eines völlig neuartigen und sehr erfolgreichen Forschungsgebietes an der Schnittstelle zwischen Festkörperphysik und Quantenoptik, das bis in die Material- und Lebenswissenschaften hineinstrahlt. Als Meilenstein gilt vor allem die Detektion einzelner paramagnetischer Stickstoff-Fehlstellen in Diamant, den sogenannten NV-Zentren, die sich durch eine außergewöhnliche Fotostabilität auszeichnen. Jörg Wrachtrup erkannte als erster Wissenschaftler die Bedeutung von NV-Zentren für die Quanteninformationstechnologie und die Messtechnik. Die Preisverleihung findet am 27. Februar 2012 in Berlin statt. Das Preisgeld beträgt 2,5 Millionen Euro. Die DPG gratuliert herzlich zu dieser Auszeichnung und freut sich sehr, dass Jörg Wrachtrup DPG-Mitglied ist. Die DPG zeichnete seine frühen wissenschaftlichen Arbeiten im Jahr 1996 mit dem Gustav-Hertz-Preis aus.
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Deutscher Zukunftspreis 2011 an drei DPG-Mitglieder
Prof. Dr. rer. nat. Karl Leo (Sprecher; Technische Universität/Fraunhofer-Institut IPMS, Dresden), Dr. rer. nat. Jan Blochwitz-Nimoth (Novaled AG, Dresden) und Dr. rer. nat. Martin Pfeiffer (Heliatek GmbH, Dresden) erhielten am 14. Dezember 2011 den Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten. Der Bundespräsident würdigte mit dem Preis ihr Projekt „Organische Elektronik - mehr Licht und Energie aus hauchdünnen Molekülschichten“. Das Team schuf eine neue, leistungsfähige organische Elektronik. Denkbar sind neuartige Lichtquellen, aufrollbare Solarzellen oder in Kleidung, Etiketten oder Pflaster integrierte elektronische Schaltungen zur Verbesserung von Lebensqualität und Sicherheit. Der Deutsche Zukunftspreis ist mit 250.000 Euro dotiert. Die DPG gratuliert den Preisträgern herzlich und freut sich sehr darüber, dass alle drei Preisträger persönliche Mitglieder der DPG sind. (Bild: Deutscher Zukunftspreis)
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Gute Chancen für Physikerinnen und Physiker auf dem Arbeitsmarkt
Die Chancen für Physikerinnen und Physiker auf dem Arbeitsmarkt sind weiterhin gut und haben sich im Vergleich zum letzten Jahr sogar verbessert. Die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitssuchend gemeldeten Physikerinnen und Physiker ist im Vergleich zum Vorjahr um 6,6% gesunken. Im gleichen Zeitraum hat sich die Zahl der gemeldeten offenen Stellen um 21% erhöht.
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Die Physik-Preisträger 2012 - Auszeichnungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG)
Die DPG hat 22 Preisträgerinnen und Preisträger benannt, die während der DPG-Frühjahrstagungen im Jahr 2012 ausgezeichnet werden.
Goldmedaillen: Die Max-Planck-Medaille, die höchste Auszeichnung der DPG auf dem Gebiet der theoretischen Physik, geht an Martin Zirnbauer vom Institut für Theoretische Physik der Universität zu Köln. Rainer Blatt, Österreichische Akademie der Wissenschaften und Universität Innsbruck, Institut für Experimentalphysik, erhält mit der Stern-Gerlach-Medaille die höchste Auszeichnung der DPG auf dem Gebiet der experimentellen Physik.
Nachwuchspreise: Der mit 7.500 Euro dotierte „Gustav-Hertz-Preis“ geht an Aldo Antognini (ETHZ Zürich, Institute for Particle Physics) und Randolf Pohl (Max-Planck-Institut für Quantenoptik, Garching). Katharina Franke (FU Berlin) erhält den mit 3.000 Euro dotierten „Hertha-Sponer-Preis“.
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DPG-Mitglied Moritz Riede wird Nachwuchswissenschaftler des Jahres 2011
Wie „academics“, das Karriereportal für Wissenschaft und Forschung von DIE ZEIT und Forschung & Lehre, mitteilt, wird Dr. Moritz Riede (34), TU-Dresden, mit dem academics-Preis für den Nachwuchswissenschaftler des Jahres 2011 ausgezeichnet.
Den academics-Preis erhalten junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Forschungsrichtungen bis zu einem Alter von 35 Jahren, die durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nachhaltig beeinflusst haben. Der academics-Nachwuchspreis wird jährlich vergeben, das Preisgeld beträgt 2.000 Euro. (Bild: academics)
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Physiker ehren Wissenschaftsjournalisten:
Publizistik-Medaille 2011 für den Wissenschaftsjournalisten Dr. Günter Paul

Der Wissenschaftsjournalist Günter Paul erhält die „Medaille für Naturwissenschaftliche Publizistik“ der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Seit gut dreieinhalb Jahrzehnten informiert Günter Paul eine große Leserschaft über ein breites naturwissenschaftliches Themenspektrum und hat durch seine publizistischen Verdienste zur Darstellung und Reflexion naturwissenschaftlicher und insbesondere physikalischer Inhalte in herausragender Weise zur Vermittlung und Verankerung von Physik und Naturwissenschaften in unserer Gesellschaft beigetragen.
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Die Berufswelt der Physik kennenlernen: Schnupperangebote für Studierende und Absolventinnen und Absolventen
Einblicke in die Berufswelt von Physikerinnen und Physikern bietet auch in dieser Saison das Laborbesichtigungsprogramm der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Unter dem Motto „Ein Tag vor Ort“ laden bundesweit fast 50 Unternehmen und Forschungseinrichtungen zum kostenfreien Besuch ihrer Labors und Entwicklungsabteilungen. Die Anmeldung für Interessenten ist seit dem 01. Oktober möglich und dauert bis April 2011. Es richtet sich an Physik-Studierende und Absolventinnen und Absolventen.
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DPG-Vizepräsident Gerd Litfin mit Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet
Bundespräsident Christian Wulff würdigt Gerd Litfins herausragende Verdienste um den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland und sein ehrenamtliches Engagement im sozialen und gesellschaftlichen Bereich mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
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Physik lockt die Massen: mehr als 35.000 Besucher bei „Röntgen & Co.“
Physikfestival endete am Sonntag / Tüftler aus Demmin punkten beim Schülerwettbewerb

Das Rostocker Wissenschaftsfestival „Röntgen & Co.“, Teil der Veranstaltungsreihe „Highlights der Physik“, schloss am 2. Oktober mit einem Besucherrekord. Mit mehr als 35.000 Besuchern innerhalb von sechs Tagen wurde das bislang beste Ergebnis in der 11-jährigen Geschichte der „Highlights der Physik“ erzielt. Die diesjährige Veranstaltung mit dem Motto „Röntgen & Co.“ hatte die Zusammenhänge zwischen Physik und Medizin zum Thema. Mitwirkende waren TV-Moderator Ranga Yogeshwar, der Mediziner Dietrich Grönemeyer und Sternekoch Tillmann Hahn aus Warnemünde. Veranstaltet wurde das Festival vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und der Universität Rostock.
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Helium: rar und kostbar -
Neue Ausgabe von "Physik konkret"

Helium, obwohl das zweithäufigste Element im Universum, kommt auf der Erde selten vor, wird aber in der Industrie vielfältig genutzt. Angesichts steigender Nachfrage und begrenzter Vorräte besteht die Gefahr eines Engpasses, da Helium für manche Anwendungen unentbehrlich ist. Das betrifft insbesondere wichtige Anwendungen in der Grundlagenforschung und der Medizin, wo Helium durch nichts ersetzt werden kann. Wolfgang Sandner, Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) gibt daher zu bedenken: „Helium, heute noch preiswert, wird morgen rar und kostbar sein. Wir müssen vorausschauender als bisher damit umgehen.“ (Bild: © www.fzd.it - Fotolia.com)
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Eine herzliche Bitte
Mit Unterstützung ihrer Mitglieder kann die DPG die Sanierung des Physikzentrums Bad Honnef in einem einzigen Schritt abschließen.
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Wettstreit der jungen Tüftlerinnen und Tüftler bei den "Highlights der Physik"
Experimentieren, basteln, Preise gewinnen: Darum geht es beim bundesweiten Schülerwettbewerb „exciting physics“, der im Herbst im Rahmen des Rostocker Wissenschaftsfestivals „Highlights der Physik“ stattfindet. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13. (Bild: Axel Carl)
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Bewerbung für die Highlights der Physik in den Jahren 2012 und 2013
Wenn Sie mit Ihrer Universität und Ihrer Stadt im September 2012 oder 2013 Gastgeber der Highlights der Physik werden möchten, bewerben Sie sich bitte mit einem rund dreiseitigen formlosen Brief, den Sie elektronisch an senden. Einreichungsschluss für Bewerbungen für 2012 ist der 30.9., für 2013 der 30.11.2011. Im Jahr 2011 finden die Highlights unter dem Motto „Physik für unsere Gesundheit“ mit dem Titel „Röntgen & Co.“ vom 27.9. bis zum 2.10. in Rostock statt.
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30.000ster Abitur-Buchpreis durch die Deutsche Physikalische Gesellschaft im Fach Physik vergeben
Seit dem Jahr 2000 zeichnet die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) herausragende Abiturientinnen und Abiturienten aus: Die Besten im Fach Physik erhalten eine Urkunde, eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft in der DPG und einen Buchpreis, ein populärwissenschaftliches Physikbuch, als besondere Auszeichnung. In diesem Jahr wurde das 30.000ste Buch vergeben.
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Physik bis der Arzt kommt -
Rostock präsentiert im September das Wissenschaftsfestival „Highlights der Physik“

Rostock ist vom 27. September bis 2. Oktober 2011 Gastgeber der „Highlights der Physik“. Das Wissenschaftsfestival, das von Jahr zu Jahr in einer anderen Stadt gastiert, widmet sich unter dem Motto „Röntgen & Co.“ diesmal dem Zusammenspiel von Physik und Medizin. Das Programm umfasst Wissenschaftsshows, Mitmach-Experimente, Vorträge und eine Ausstellung auf dem Neuen Markt. Zu den Mitwirkenden zählen TV-Moderator Ranga Yogeshwar und der Mediziner Dietrich Grönemeyer. Der Eintritt ist frei. Veranstalter sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und die Universität Rostock.
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Auszeichnung mit dem „Physik-Studienpreis“ der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung
Zehn Physikabsolventinnen und –absolventen erhalten den „Physik-Studienpreis“ der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung, der an hervorragende Physikabsolventinnen und -absolventen der Berliner Universitäten und der Universität Potsdam vergeben wird. Der mit jeweils 1.500 Euro dotierte Preis wird durch die Physikalische Gesellschaft zu Berlin ausgelobt und jährlich an zehn Personen vergeben.
Die Preisträger (SS 2010, WS 2010/11) sind: Daniela Grothe (TU Berlin), Judith Lehnert (TU Berlin), Michael Niehle (HU Berlin), Daniel Reich (FU Berlin), Philip Rothhardt (HU Berlin), Jörg Schnitzbauer (FU Berlin), Franz Schulze (TU Berlin), Sebastian Steinhaus (U Potsdam), Anton von Veltheim (TU Berlin) und Francis Wilken (FU Berlin).
Die feierliche Preisverleihung findet am 14. Juli 2011 um 17.00 Uhr im Magnus-Haus Berlin, Am Kupfergraben 7, statt.
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Otto-Hahn-Preis 2011 an Manfred Reetz -
Die Stadt Frankfurt, die Gesellschaft Deutscher Chemiker und die Deutsche Physikalische Gesellschaft ehren den herausragenden Chemiker am 22. November in der Paulskirche

Der mit 50.000 Euro dotierte und gemeinsam von der Stadt Frankfurt, der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) getragene Otto-Hahn-Preis wird in diesem Jahr am 22. November in der Frankfurter Paulskirche an Professor Dr. Manfred Reetz, Direktor der Abteilung für Organische Synthese am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim/Ruhr, verliehen. Reetz gilt wegen seiner zahlreichen wichtigen Entwicklungen, die er in vielen Teilbereichen der Organischen Chemie anstieß, als einer der bedeutendsten deutschen Chemiker unserer Zeit und als international führender Vertreter des Fachs Organische Chemie. Herausragend sind seine Arbeiten insbesondere auf dem Gebiet der Katalyse. Er ist eine Forscherpersönlichkeit mit breitesten Interessen und unbändiger wissenschaftlicher Neugierde, ein wissenschaftlicher Visionär und zudem ein engagierter Mentor des wissenschaftlichen Nachwuchses. (Bild: MPI f. für Kohlenforschung)
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Künstliche Photosynthese: Preis für Schülerforscher aus NRW
Steinhagener Achtklässler punkten beim Wettbewerb des Nachrichtenmagazins FOCUS

Siebzehn Schülerinnen und Schüler des Steinhagener Gymnasiums (Kreis Gütersloh) haben für die Konstruktion einer Solarzelle, die den natürlichen Prozess der Photosynthese imitiert, den Sonderpreis „Naturwissenschaft und Forschung“ der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) erhalten. Die Auszeichnung besteht aus einer Gruppenreise zum Wissenschaftsfestival „Highlights der Physik 2011“, das im September in Rostock stattfindet. Die Jugendlichen wurden am Dienstag in Berlin beim Abschluss des bundesweiten Wettbewerbs „Schule macht Zukunft“ ausgezeichnet, den das Nachrichtenmagazin FOCUS mit Unterstützung der DPG und anderer Partner alljährlich organisiert. Am Wettbewerb hatten sich bundesweit mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler mit ihren Konzepten und Entwicklungen beteiligt. (Bild: Die Preisträger / FOCUS)
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Naturwissenschaftler zeichnen mehr als 10.000 Abiturienten aus
Die naturwissenschaftlich-mathematischen Fachgesellschaften werden in diesem Jahr bundesweit wieder mehr als 10.000 Abiturienten für herausragende Leistungen in den Schulfächern Biologie, Chemie, Mathematik und Physik auszeichnen. Die Anerkennung, die auf Vorschlag der Schulen geschieht, umfasst einen Buchpreis aus dem jeweiligen Fachgebiet und eine kostenfreie, einjährige Mitgliedschaft in einer der Fachgesellschaften.
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Nachwuchsphysiker aus Sachsen ist Bundessieger bei „Jugend forscht“ -
Ultradünne Materialien und akustische Kühlschränke: Deutsche Physikalische Gesellschaft prämiert herausragende Projekte

Beim Bundesfinale von „Jugend forscht“, das am Sonntag in Kiel zu Ende ging, hat die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) acht Projekte ausgezeichnet. Bundessieger im Fachgebiet Physik wurde der 16-jährige Benjamin Walter aus dem sächsischen Meißen. Der Schüler hatte sich mit der Herstellung des Materials „Graphen“ befasst, das als künftiger Baustoff der Mikroelektronik gehandelt wird. In den übrigen Arbeiten, die von der DPG ausgezeichnet wurden, geht es unter anderem um einen Sensor zur Messung der Oberflächenrauigkeit, um „Handystrahlung“ und um „störrische“ Trinkhalme. Ein anderes, ebenfalls physikalisches Thema wurde mit dem „Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit“ prämiert: Die Auszeichnung ging an drei Nachwuchsforscher aus Hessen. Sie hatten eine Form der Datenverschlüsselung entwickelt, die auf dem Prinzip der „Quantenkryptographie“ beruht. (Bild: Jugend forscht)
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Physik-Gemeinde wächst in neue Dimensionen -
Bremer Schüler ist 60.000stes Mitglied der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) wächst auf Rekordgröße: Michael Rosenthal (17), Schüler des Bremer Hermann-Böse-Gymnasiums, ist ihr 60.000stes Mitglied. Die Zahl der Mitglieder hat sich seit dem Jahr 2000 verdoppelt. Der stetige Zuwachs sichert der DPG ihre Position als weltweit größte physikalische Fachgesellschaft.
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Stellungnahme der DPG zum Grünbuch der EU-Kommission
Die Europäische Kommission hat im Februar 2011 mit der Publikation des Grünbuchs „Von Herausforderungen zu Chancen: Entwicklung einer gemeinsamen Strategie für die EU-Finanzierung von Forschung und Innovation“ einen Konsultationsprozess zur Gestaltung der zukünftigen Förderung von Forschung und Innovation auf europäischer Ebene eingeleitet. Das Grünbuch enthält 27 Fragen an die Forschungslandschaft, auf die bis zum 20. Mai 2011 geantwortet werden konnte. Die DPG hat dazu eine Stellungnahme erarbeitet und der EU-Kommission übermittelt.
Stellungnahme der DPG...
Web-Seite der EU-Kommission...
 
Heidelberger Teilchenphysikerin wird erste Frau an der Spitze der DPG -
Prof. Johanna Stachel übernimmt Präsidentschaft im April 2012

Die Heidelberger Professorin Johanna Stachel wird ab April 2012 Präsidentin der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Mit der 56-jährigen Kern- und Teilchenphysikerin wird erstmals eine Frau die Leitung der weltgrößten physikalischen Fachvereinigung übernehmen. Sie wird den amtierenden DPG-Präsidenten Wolfgang Sandner ablösen, der dann turnusgemäß in die Position des Vizepräsidenten wechselt.
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New Journal of Physics: Kooperation mit der Helmholtz-Gemeinschaft fördert Open Access
Die Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren (HGF) hat im März 2011 mit dem New Journal of Physics (NJP) einen Vertrag über die Übernahme der Publikationsgebühren geschlossen. Dadurch wird Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der HGF die Publikation im NJP erleichtert. Martin Köhler, Leiter der Bibliothek des DESY, kommentiert den Vertrag wie folgt: „Die Bibliotheken der Helmholtz-Gemeinschaft sind davon überzeugt, dass Open Access einen wesentlichen Anteil an der Zukunft des wissenschaftlichen Publizierens haben wird. Die Vereinbarung mit dem NJP ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.“

Das NJP, 1998 von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und dem britischen Institute of Physics gegründet, ist in der Physik eine der führenden Open-Access-Zeitschriften weltweit. Jeden Monat werden mehr als 80.000 Artikel von Leserinnen und Lesern aus über 180 Ländern heruntergeladen. (Bild: iopscience.iop.org)
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