Wir über uns

Historisches

Die Arbeitsgruppe Physikalische Praktika (AGPP) entstand bereits Anfang der 1970er Jahre in der damaligen DDR, mit dem Ziel einer zeitgerechten Entwicklung von Inhalt und Gestaltung der Physikalischen Praktika an den ostdeutschen Universitäten. Diese Zielsetzung unterscheidet sich nicht wesentlich von der heutigen. In der damaligen Zeit spielte aber auch der Erfahrungsaustausch zu Entwicklung und Selbstbau von Lehrmitteln und Experimentiergerät eine große Rolle.
In der Wendezeit um 1990 wurde bald sichtbar, dass auch im gesamten wiedervereinigten Deutschland ein Bedarf und großes Interesse an einer solchen Plattform für den Erfahrungsaustausch besteht. Dies kann man leicht an der Liste der Tagungsorte ab 1990 erkennen.
Von 1991 bis 2017 war die AGPP innerhalb der DPG im Fachverband Didaktik der Physik organisiert. Seit Frühjahr 2017 sind wir nun eine eigenständige fachübergreifende Vereinigung innerhalb der DPG. Wir freuen uns auch über internationale Gäste, die unseren Austausch bereichern.

Organisation und Ziele

Die Arbeitsgruppe Physikalische Praktika (AGPP) setzt sich die Förderung und Weiterentwicklung der physikbezogenen Hochschulpraktika zum Ziel. Die AGPP unterstützt dazu ihre Mitglieder insbesondere bei

  • der Neu- und Weiterentwicklung von Praktikumsexperimenten
  • der praktikumsspezifischen Anwendung und wissenschaftliche Evaluierung didaktischer Konzepte
  • der Klärung rechtlicher und organisatorischer Fragestellungen
  • der Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Praktika

Weiterhin stellt die AGPP die curriculare Bedeutung der Praktika heraus und sieht sich als Ansprechpartner für Gremien und Institutionen bei Fragestellungen, die die physikalischen Hochschulpraktika betreffen.
Um die oben genannten Ziele zu erreichen, führt die AGPP u. a. folgende Aktivitäten durch:

  • Organisation von Tagungen an Hochschulstandorten mit Vorstellung der dortigen Praktikumseinrichtungen
  • Durchführungen von Workshops zu spezifischen praktikumsrelevanten Fragestellungen
  • Würdigung gelungener Beispiele experimenteller und didaktischer Weiterentwicklungen
  • Vernetzung der Mitglieder und Förderung des Wissenstransfers
  • Mitarbeit in Gremien, die die physikbezogene Hochschullehre betreffen
  • Öffentlichkeitsarbeit mit Präsentation der Aktivitäten und Ergebnisse der AGPP

Die Mitglieder der AGPP sind Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen an Hochschulen, die das gemeinsame Interesse an der Organisation und Durchführung der praktischen Physikausbildung verbindet. Die Aktivitäten der Arbeitsgruppe werden entsprechend ihrer Geschäftsordnung durch einen 5-köpfigen gewählten Vorstand koordiniert.