Deutsche Physikerinnentagung
Die Deutsche Physikerinnentagung (DPT) versteht sich als Forum für Frauen in der Physik. Hier kommen engagierte Wissenschaftlerinnen aus allen Fachgebieten, Karrierestufen und Arbeitsbereichen zusammen, um sich zu präsentieren und zu vernetzen.
Im Mittelpunkt stehen der wissenschaftliche Diskurs, lebendiger Erfahrungsaustausch und neue berufliche Perspektiven. Ob Schülerin, Studentin, Forscherin, Dozentin, Lehrerin oder Wirtschaftsphysikerin - Frauen aller Karrierestufen, die die Leidenschaft für Physik teilen, sind eingeladen an der DPT teilzunehmen. Ebenso willkommen sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Geschlechter, die die Ziele der Tagung unterstützen.
Die Deutsche Physikerinnentagung 2026 wird von der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (RPTU) Kaiserslautern-Landau auf dem Campus in Kaiserslautern vom 28.09.-30.09.26 ausgerichtet.
Geschichte und Meilensteine der Deutschen Physikerinnentagung
Die Anfänge: Seit den 1990er- Jahren treffen sich Physikerinnen in Deutschland regelmäßig zum wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Austausch.
Der Durchbruch (1997): In Berlin riefen die Teilnehmerinnen die Tagung offiziell als Deutsche Physikerinnentagung (DPT) ins Leben. Gleichzeitig startete eine Initiative für eine feste Interessenvertretung innerhalb der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG).
Ein wichtiger Schritt (1998): Auf der Tagung in Hamburg bestätigte der damalige DPG-Präsident Alexander Bradshaw die Gründung des Arbeitskreises Chancengleichheit (AKC).
Entwicklung ab 2006: Zwischen 2006 und 2018 wurde die DPT als offizielle Tagung der DPG durchgeführt. Alle Infos und Rückblicke zu diesen Jahren sind im Online-Archiv unter www.physikerinnentagung.de zu finden.
Heute: Seit 2019 findet die Deutsche Physikerinnentagung als erfolgreiche, von der DPG unabhängige Tagung statt. Der Arbeitskreis Chancengleichheit unterstützt die jeweiligen Teams vor Ort bei der Organisation.