Preisträgerinnen und Preisträger

Der Max-Born-Preis wird für besonders wertvolle und aktuelle wissenschaftliche Beiträge zur Physik gemeinsam vom britischen Institute of Physics (IOP) und der DPG in Erinnerung an das Wirken Max Borns in Großbritannien und Deutschland verliehen. Er wird jährlich abwechselnd einem Physiker / einer Physikerin mit Lebens- und Tätigkeitsmittelpunkt in Deutschland bzw. Großbritannien zuerkannt.

2020

Wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

2019

© Michael Coey

Prof. Michael Coey
Trinity College Dublin School of Physics

„for the understanding and description of the magnetic properties of novel magnetic materials, including amorphous alloys, magnetic oxides, half-metals and hard magnetic materials, and for pioneering their use in devices.“

Michael Coey hat richtungsweisende Beiträge zur Physik magnetischer Materialien geleistet. Diese sind ausgesprochen vielfältig, und betreffen insbesondere Materialklassen wie amorphe Legierungen, magnetische Oxide und magnetische Halbmetalle. Seine Pionierarbeit erstreckt sich bis hin zu Entwicklung von konkreten Anwendungen der von ihm entdeckten Materialien und Phänomene.

Michael Coey studierte an der Cambridge University, UK, und promovierte an der University of Manitoba in Winnipeg, Kanada. Es folgten Anstellungen als Forscher in Grenoble sowie bei IBM in Yorktown Heights in den USA. Seit 1978 ist er am Trinity College in Dublin, wo er 2007 zum "Erasmus Smith’s Professor of Natural and Experimental Philosophy" berufen wurde, und seit 2012 als Emeritus tätig ist.

Die Auszeichnung wird im März 2019 während der DPG-Jahrestagung in Rostock überreicht.

2018

© privat

Prof. Dr. Angel Rubio

„...for his sustained leadership in computational solid-state physics and for his prediction of material properties at nanometer lengthscales and in low dimensions.“

Angel Rubio hat vielfältige Beiträge zur computergestützten Festkörpertheorie geleistet. Insbesondere seine Arbeiten zu den Eigenschaften von Materialien auf Nanoskalen wie Nanoröhren aus Kohlenstoff sind herausragend. Darüber hinaus hat er weitläufig publiziert, sowohl in Grundlagen als auch angewandter Forschung, in so unterschiedlichen Bereichen wie der Theorie von Clustern, komplexer Materialien sowie Chromophoren in biologischen Systemen. Außerdem hat Rubio sich darum verdient gemacht, Computercodes für Arbeiten in Dichtefunktionaltheorie weitläufig zugänglich zu machen. Hier sei insbesondere das open-source Projekt Octopus zur Untersuchung angeregter Elektron-Ionenzustände genannt.

Angel Rubio ist wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und Direktor am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie; gleichzeitig ist er Professor an der Universität in Hamburg. Zu Studium sowie Promotion war er an der Universität Valladolid in Spanien. Mit dem Land ist er weiterhin eng wissenschaftlich verbunden.

2017

© Durham University, UK

Prof. Carlos S. Frenk

Carlos Frenk hat bahnbrechende Beitraege zum theoretischen Verstaendnis der Bildung von kosmischen Strukturen im Universum geleistet. Mittels numerischer Simulationen konnte er zeigen, wie aus Fluktuationen im fruehen Universum unter dem Einfluss kalter Dunkler Materie Ansammlungen von Galaxien-Gruppen und Cluster entstehen, wie sie im heutigen Universum auf grossen Skalen beobachtet werden. Diese Arbeiten waren fuer die Etablierung der Theorie der kalten Dunklen Materie zur Bildung kosmischer Strukturen von entscheidender Bedeutung. Carlos Frenk made ground-breaking contributions to the theoretical understanding of the formation of cosmic structures in the universe. Using numerical simulations he could show how fluctuations in the early universe under the influence of cold dark matter lead to the formation of galaxy groups and clusters that are in accordance with the observed large-scale distribution of galaxies. This work was crucial for establishing the cold dark matter theory for the formation of other cosmic structures.

2016

© TUM

Prof. Dr. Christian Pfleiderer

Preisgeld zahlt IOP in 2016

2015

© http://qcmd.mpsd.mpg.de/index.php/people.html

Prof. Dr. Andrea Cavalleri

„for his time-resolved measurements of photo-induced phase transitions in correlated-electron materials“

2014

© privat

Prof. Dr. Alexander I. Lichtenstein

2013

© http://www.liv.ac.uk/innovation/environment/max-klein.htm

Prof. Dr. Max Klein

„for fundamental experimental contributions to the elucidation of the structure of the proton by means of deep inelastic scattering.“

2012

© http://qubit-ulm.com/category/contact/

Prof. Dr. Martin B. Plenio

2011

© University of Warwick

Prof. Dr. David Philipp Woodruff

2010

© MPI für Astrophysik

Simon White

2009

© University of Oxford

Prof. Dr. Robin C.E. Devenish

2008

© privat

Hagen Kleinert

2007

© University of Durham

Prof. Dr. Alan D. Martin

2006

© privat

Prof. Dr. Dieter Bimberg

2005

Prof. Dr. Michael William Finnis

2004

Prof. Dr. Matthias Scheffler

2003

Prof. Dr. Brian Foster

2002

Prof. Dr. Siegfried Dietrich

2001

Volker Heine

2000

Prof. Dr. Rolf-Dieter Felst

1999

John Dainton

1998

Prof. Dr. Gerhard Abstreiter

1997

Robin Marshall

1996

Prof. Dr. Jürgen Mlynek

1995

Priv.-Doz. Dr. Michael Keyl

1994

Prof. Dr. Wolfgang Demtröder

1993

David Hanna

1992

Joachim Heintze

1991

Gilbert Lonzarich

1990

Prof. Dr. Ernst Göbel

1989

Robert Wiliams

1988

Prof. Dr. Peter Armbruster

1987

Cyril Hilsum

1986

Josef Stuke

1985

George Isaak

1984

Armand Faessler

1983

Andrew Keller

1982

Prof. Dr. Wolfgang Kaiser

1981

Cyril Domb

1980

Helmut Faissner

1979

John Taylor

1978

Herbert Walther

1977

Walter Spear

1976

Prof. Dr. Dr. Hermann Haken

1975

Trevor Moss

1974

Walter Greiner

1973

Roger Cowley