Preisträgerinnen und Preisträger

Der Georg-Simon-Ohm-Preis soll eine hervorragende, kürzlich abgeschlossene Arbeit eines Studenten oder einer Studentin der physikalischen Technik oder verwandter Studiengänge an Fachhochschulen auszeichnen und so dem Ansporn des physikalisch-technischen Nachwuchses dienen.

2019

M.Sc. Robin Yoël Engel

University of Applied Sciences Emden/Leer und Carl von Ossietzky University Oldenburg

„für seine hervorragende Abschlussarbeit „Planning, Simulation and Preparation of a Magnetic Resonant Imaging Experiment based on the Detection of Anisotropic gamma-Radiation from Hyperpolarized Isomers“ im Master-Studiengang „Engineering Physics“. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Bildgebung mit hyperpolarisierten Radionukliden und kombiniert die hohe räumliche Auflösung der Magnetresonanztomographie mit einem empfindlichen Nachweis für die Nuklearmedizin.“

Für die Abschlussarbeit im kooperativen Master-Studiengang Engineering Physics mit dem Titel „Planning, Simulation and Preparation of a Magnetic Resonant Imaging Experiment based on the Detection of Anisotropic gamma-Radiation from Hyperpolarized Isomers“. Sie leistet einen herausragenden Beitrag zur Bildgebung mit hyperpolarisierten Radionukliden als anisotrope Gammaemitter. Dieser Ansatz kombiniert die hohe räumliche Auflösung der Magnetresonanztomographie mit einem empfindlichen Nachweis der Nuklearmedizin, was zu neuen Wegen in der medizinischen Diagnostik führen kann.

Robin Engel absolvierte an der Hochschule Emden/Leer (HSEL) und der Universität Oldenburg den Bachelor- und Masterstudiengang Engineering Physics. Die Ergebnisse der unter der Betreuung von Walter Neu (HSEL) und Magdalena Kowalska (ISOLDE/CERN) durchgeführten Masterarbeit wurden bereits in zwei Konferenzbeiträgen dargestellt.

Die Auszeichnung wird im März 2019 während der DPG-Jahrestagung in Rostock überreicht.

2018

Toni Hache

Toni Hache leistete einen herausragenden Beitrag auf dem Gebiet der Spintronik. Nanostrukturierte ferromagnetische Spinwellen-Bauelemente wandeln effizient elektrische Gleichströme in Mikrowellenschwingungen um. Ein hohes Anwendungspotential ergibt sich aufgrund der Frequenzmodifizierbarkeit, Miniaturisierung und niedriger Herstellungskosten in der Kommunikationstechnologie und Sensorik von Magnetfeldern.

Toni Hache absolvierte an der Westsächsischen Hochschule Zwickau den Bachelorstudiengang Physikalische Technik und unmittelbar danach den Masterstudiengang Nanotechnologie, jeweils mit Auszeichnung. Er erhielt dreimal ein Deutschlandstipendium. Die Ergebnisse der unter der Betreuung von Wieland Zahn (WHZ) und Helmut Schultheiß (Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf) durchgeführten Masterarbeit wurden bereits in zwei Konferenzbeiträgen dargestellt.

2017

Moritz Kopetzki

Für seine Abschlussarbeit im Masterstudiengang Mikro- und Nanotechnik mit dem Titel Mikroelektronische Systeme zur Erzeugung und Charakterisierung eines Hochvakuums in einem verkapselten TO-Gehäuse wird Herr M. Sc. Moritz Kopetzki mit dem Georg-Simon-Ohm-Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet. Die Arbeit wurde in der Arbeitsgruppe von Herrn Prof. Dr. Alfred Kersch in Kooperation mit der Fa. KETEK angefertigt. Herr Kopetzki leistet mit seinen Untersuchungen einen innovativen Beitrag zu mikrotechnischen Systemen, die einen Hochvakuumbetrieb erfordern. Durch Integration von miniaturisierter Ionen-Getter-Pumpe und Pirani-Vakuummeter in einem gasdicht verschlossenen Gehäuse konnte er ein Modul mit zuverlässiger Mikro-Vakuum-Umgebung erzeugen, welches in Feldemissions-Elektronenquellen angewendet werden kann.

Herr Kopetzki studierte an der Hochschule München im Bachelorstudiengang Physikalische Technik und anschließend im Masterstudiengang Mikro-und Nanotechnik. In einem Praxissemester und als Werkstudent im Bereich Forschung und Entwicklung der Fa. KETEK konnte er seine im Studium erworbenen Kenntnisse anwendungsnah erweitern.

2016

Lars Lötgering

„für seine Masterarbeit mit dem Thema „Diffraction Imaging: Phase Retrieval Algorithms and Applications“. Die Arbeit beschäftigt sich mit physikalischen und mathematischen Grundlagen zur linsenlosen Abbildung und drei-dimensionalen Rekonstruktionen von Objektwellen mit hoher räumlicher Auflösung.“

2015

Dipl.-Ing. (FH) Maik Schönfeld

„für seine Abschlussarbeit im Masterstudiengang Nano- und Oberflächentechnologien. Mit seinem Thema „Theoretische Beschreibung des Trocknungsverhaltens dicker Photoresistschichten und des beladungsinduzierten Eigenfrequenzshifts von MEMS-Komponenten“ leistet er einen wichtigen Beitrag zum tieferen Verständnis für die Resisttrocknung mit hohem Anwendungspotenzial in der Mikrosystemtechnik.“

1.500 EUR

2014

B.SC. Andrej Krimlowski

„wie oben“

1.500,00 EUR

2013

M.Sc. Magdalena Rohrbeck

1.500,00 EUR

2012

Christian Schnabel

2011

Cornelia Schultz

2010

Jan Mathis Kaster

„für seine Untersuchungen zur Specklereduktion bei der Infrarot-lasergestützten Ferndetektion von Oberflächenkontaminationen“

2009

Dr. rer. nat. Christoph Gerhard

„Für seine Entwicklung einer diodengepumpten Kurzpulslaserquelle zur Materialbearbeitung.“

2008

Karoline Schäffner

„für ihre Entwicklung einer Methode zur berührungslosen, induktiven Messung der lokalen Übergangstemperatur supraleitender, dünner Wolframfilme für ein Tieftemperaturkalorimeter“

2007

Stephanie Tümmel

„für ihre grundlegenden Untersuchungen zur Anwendung eines dielektrisch behinderten Plasmas auf die menschlichen Fingernägel zur Verbesserung der Haftfähigkeit der Nagellacke von Naturkosmetik-Firmen“

2006

Samuel Brantzen

2005

Liane Herbst

„für die Entwicklung eines Schnellverfahrens zur Bestimmung des Schadstoffgehalts in Abgasen von Dieselmotoren. Die Untersuchungen, die Herbst im Rahmen ihrer Diplomarbeit durchführte, konzentrierten sich auf so genannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Angelagert an Rußpartikel gelangen diese "huckepack" mit dem Abgas in die Umwelt und über die Atemwege in den menschlichen Körper. Als krebserregende Stoffe eingestuft, ist die präzise Bestimmung ihrer Konzentration im Abgas ein wesentlicher Beitrag zur toxikologischen Bewertung von nachwachsenden Treibstoffen wie z.B. Biodiesel. Herbst promoviert zurzeit an der TU Braunschweig zum Themenkreis Nachhaltige Mobilität.“

2004

Stefani Dokupil

„Für ihre herausragenden Arbeiten über magnetische Schichtsysteme, die als Dehnungssensoren verwendet werden können. Dokupil führte diese Untersuchungen im Rahmen ihrer Diplomarbeit durch. Die hauchdünnen Schichtsysteme kombinieren "magnetostriktive" Materialien mit "Tunnelmagnetowiderstands-Strukturen" und reagieren auf Verformungen mit einem elektrischen Signal. Die Sensoren könnten in der Medizintechnik eingesetzt werden, zum Beispiel in der Kieferorthopädie oder bei der Fußdruckanalyse. Dokupil ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bonner Forschungszentrum caesar.“

2003

Christian Peth

2002

Dipl.-Phys. Thomas Zentgraf