Preisträgerinnen und Preisträger

Der Walter-Schottky-Preis dient der Auszeichnung einer in den letzten beiden Jahren, bevorzugt im letzten Jahr, auf dem Gebiet der Festkörperforschung veröffentlichten, hervorragenden Arbeit eines oder mehrerer junger Physiker/ innen.

2019

© Eva Benckiser

Dr. Eva Vera Benckiser
Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, Stuttgart

„Für ihre herausragenden Beiträge zur Erforschung komplexer Materialien mit korrelierten Elektronen. Durch die Entwicklung röntgenspektroskopischer Methoden erlangte sie wegweisende Einblicke in die Elektronenstruktur von Metalloxid-Grenzflächen und schuf eine vielversprechende Grundlage für die gezielte Beeinflussung der magnetischen Strukturen und Transporteigenschaften korrelierter Elektronensysteme.“

Eva Benckiser leistete herausragende Beiträge zur Erforschung komplexer Materialien mit korrelierten Elektronen. Durch die Entwicklung röntgenspektroskopischer Methoden erlangte sie wegweisende Einblicke in die Elektronenstruktur von Metalloxid-Grenzflächen und schuf damit eine vielversprechende Grundlage für die mikroskopische Beschreibung und gezielte Beeinflussung der magnetischen Strukturen und Transporteigenschaften korrelierter Elektronensysteme.

Eva Benckiser wurde 2007 an der Universität zu Köln promoviert und war danach zunächst Postdoktorandin und später Gruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung. Seit 2014 leitet sie dort die Minerva-Arbeitsgruppe „Röntgenspektroskopie von Oxid-Heterostrukturen“.

Die Auszeichnung wird im März 2019 während der DPG-Frühjahrstagung in Regensburg überreicht.

2018

© Susanne Wintzenburg

Prof. Dr. Sascha Schäfer
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

„Für seine grundlegenden Arbeiten zur Entwicklung zeitaufgelöster Elektronenmikroskopie und -beugung. In diesem Zusammenhang ist die Erzeugung räumlich kohärenter Elektronenpulse der entscheidende Schlüssel zur Umsetzung ultraschneller Transmissionselektronenmikroskopie, die es erlaubt, eine extreme räumliche Auflösung mit einer zeitlichen Auflösung im Bereich von wenigen hundert Femtosekunden zu kombinieren.“

Sascha Schäfer hat herausragende Leistungen in der Weiterentwicklung der zeitaufgelösten Elektronenmikroskopie erbracht. Insbesondere hat er wesentlich zur Entwicklung des ersten ultraschnellen Transmissionselektronenmikroskops auf der Basis lasergetriebener Feldemitter beigetragen. Die besonderen Kohärenzeigenschaften nanoskaliger Photokathoden stellen hierbei eine Schlüsseltechnologie für die Kombination ultraschneller zeitlicher und hoher räumlicher Auflösung dar.

Sascha Schäfer, Jahrgang 1980, studierte Chemie an der Technischen Universität Darmstadt und promovierte dort 2008 bei Rolf Schäfer. Als Postdoktorand war er 2009-2012 bei Nobelpreisträger Ahmed H. Zewail am Caltech im Bereich ultraschnelle Elektronenbeugung tätig. Ab 2012 arbeitete er an der Universität Göttingen als Habilitand bei Claus Ropers an der Entwicklung ultraschneller Elektronenmikroskopie. Seit September 2017 ist er Lichtenberg-Professor an der Universität Oldenburg.

Die Auszeichnung wird im März 2018 während der DPG-Frühjahrstagung in Berlin überreicht.

2017

© Helmut Schultheiß

Dr. rer. nat. Helmut Schultheiß
Helmholtz-Center Dresden-Rossendorf

„Für seine grundlegenden Arbeiten zum Verständnis der Spinwellen-Propagation in Nanostrukturen und deren Anwendung in neuen funktionalen Bauelementen zum Transport und zur logischen Verarbeitung von Information.“

Die Nutzung von Spinwellen als Informationsträger, die sogenannte Magnonik, ist ein vielversprechendes Konzept für die energieeffiziente Prozessierung von Daten. Als Basisfunktionen müssen die Propagationskontrolle der Spinwellen, die Manipulation der Informationseinheit sowie die Rekonfiguration des Schaltkreises realisiert werden. Helmut Schultheiß und seinem Team ist es nun gelungen, alle diese Aspekte gleichzeitig in einer in den Nanometerbereich integrierten Magnonik zu demonstrieren.

Helmut Schultheiß hat an der TU Kaiserslautern studiert und wurde dort auch promoviert. Nach einem 3-jährigen Forschungsaufenthalt am Argonne National Laboratory wechselte er 2013 an das HZDR und übernahm dort 2014 die Leitung einer Emmy Noether-Nachwuchsgruppe. Seit 2015 hat er gleichzeitig den Status eines TU Dresden Young Investigators.

Die Auszeichnung wird im März 2017 während der DPG-Frühjahrstagung in Dresden überreicht.

2016

© privat

Prof. Dr. Ermin Malic
Chalmers Univ. of Technology Gothenburg und TU Berlin

„Für seine herausragenden theoretischen Arbeiten zur Ladungsträgerdynamik in Graphen im Magnetfeld. Seine Vorhersage einer Populationsinversion in Landau-quantisiertem Graphen eröffnet mögliche optoelektronische Anwendungen wie beispielsweise durchstimmbare graphen-basierte Laser.“

Seit dem Nobelpreis für Physik in 2010 ist Graphen in den Fokus der Grundlagenforschung gerückt. Die Voraussetzung für die technologische Anwendung von Graphen, insbesondere im Bereich der Nanoelektronik, ist ein grundlegendes Verständnis der Elektronenkinetik. Durch eine anspruchsvolle theoretische Modellierung und enge Zusammenarbeit mit führenden experimentellen Gruppen konnten Ermin Malic und seine Mitarbeiter neue richtungsweisende Einsichten in die ultraschnelle Dynamik angeregter Elektronen in Graphen gewinnen.

Ermin Malic wurde 2008 an der TU Berlin bei Andreas Knorr promoviert. Nach Forschungsaufenthalten am Massachusetts Institute of Technology MIT sowie in Modena, Barcelona und San Sebastian leitet er eine Einstein-Nachwuchsgruppe zu Kohlenstoff-Nanostrukturen an der TU Berlin. Im Jahr 2013 habilitierte er und wurde für seine Forschung mit dem Karl-Scheel-Preis ausgezeichnet. Seit 2015 ist er Assistent Professor an der Chalmers University in Göteborg.

Die Auszeichnung wird im März 2016 während der DPG-Jahrestagung in Regensburg überreicht. Der Preisträgervortrag findet am 10. März 2016 um 13:15 Uhr in Raum H15 in Regensburg statt.

2015

© Rene Gaens/MPI-PKS

Dr. Frank Pollmann
Max Planck Institute for the Physics of Complex Systems, Dresden

„Für das Konzept symmetriegeschützter topologischer Zustände“

In den letzten Jahren hat das Feld topologischer Quantenzustände weltweit eine rasante Entwicklung genommen. Durch wegweisende Arbeiten haben Frank Pollmann und Andreas Schnyder mit ihren Ko-Autoren maßgeblich dazu beigetragen, die Vielfalt topologischer Systeme und Phänomene zu erkennen und an Hand von Symmetrieüberlegungen zu systematisieren. Andreas Schnyder gelang die Klassifizierung topologischer Isolatoren, Supraleiter und Halbmetalle. Frank Pollmann hat das Konzept symmetriegeschützter topologischer Ordnung entwickelt.

Nach seiner Diplomarbeit bei G. Zwicknagl (TU Braunschweig) erhielt Frank Pollmann für seine Promotionsarbeit bei E. Runge (TU Ilmenau) und P. Fulde (MPI für Physik komplexer Systeme, Dresden) die Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft. In seiner Zeit als Postdoc forschte er an der University of California in Berkeley sowie der Academia Sinica in Taipei. Seit 2011 ist er Leiter der Forschungsgruppe “Topology and Correlations in Condensed Matter” am MPI-PKS.

Die Auszeichnung wird im März 2015 während der DPG-Jahrestagung in Berlin überreicht.

© Carmen Müller

Dr. Andreas Schnyder
Max Planck Institut für Festkörperforschung, Stuttgart

„Für die Klassifizierung topologischer Isolatoren und Supraleiter“

In den letzten Jahren hat das Feld topologischer Quantenzustände weltweit eine rasante Entwicklung genommen. Durch wegweisende Arbeiten haben Frank Pollmann und Andreas Schnyder mit ihren Ko-Autoren maßgeblich dazu beigetragen, die Vielfalt topologischer Systeme und Phänomene zu erkennen und an Hand von Symmetrieüberlegungen zu systematisieren. Andreas Schnyder gelang die Klassifizierung topologischer Isolatoren, Supraleiter und Halbmetalle. Frank Pollmann hat das Konzept symmetriegeschützter topologischer Ordnung entwickelt

Die Auszeichnung wird im März 2015 während der DPG-Jahrestagung in Berlin überreicht.

2014

© privat

Prof. Dr. Sven Höfling
Universität Würzburg

„Für die Demonstration eines elektrisch getriebenen Polaritonen-Lasers.“

In den letzten Jahren konnten auf Quanteneffekten basierende Bauelementkonzepte, wie Einzelphotonenquellen und Grundlagenexperimente zur Licht-Materie-Wechselwirkung, beispielsweise der Nachweis der starken Kopplung in Halbleiterresonatoren, realisiert werden. Sven Höfling ist mit einem internationalen Team die Demonstration eines elektrisch gepumpten Polaritonen-Lasers gelungen, bei dem die kohärente Strahlung durch die Polaritonenkondensation bewirkt wird und nicht auf stimulierter Emission basiert. Dies eröffnet den Weg zu Halbleiterlasern mit neuen Eigenschaften.

Nach dem Studium der Angewandten Physik an der Fachhochschule Coburg und einer Diplomarbeit am Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik, Freiburg, zu GaN-basierenden LEDs wechselte Sven Höfling an den Lehrstuhl für Technische Physik der Universität Würzburg. Nach seiner Promotion zu Quantenkaskadenlasern und vielbeachteten Arbeiten zu zukünftigen photonischen Bauelementen trat er im Oktober 2013 eine Professur an der Universität St. Andrews an.

Die Auszeichnung wird im März 2014 während der DPG-Frühjahrstagung in Dresden überreicht.

2013

© http://www.uni-goettingen.de/de/107482.html

Prof. Dr. Claus Ropers
Georg-August-Universität Göttingen

„Für seine herausragenden Arbeiten zur Photoemission aus Nanostrukturen in starken optischen Feldern. In seinen Arbeiten gelang es ihm, die Grenzen der Multiphoton-Photoemission zu überschreiten und in den Bereich der Starkfeld-Photoemission vorzudringen. Diese Ergebnisse zeigen eine neuartige Elektronendynamik, die exklusiv an Nanostrukturen auftritt.“

Im Jahr 1905 konnte Albert Einstein den Photoelektrischen Effekt erklären, indem er annahm, dass Licht quantisiert sei. Im „Starkfeldregime“, bei sehr hohen Lichtintensitäten verliert die Photoemission aber scheinbar wieder ihren Quantencharakter und entspricht in vielem den klassischen Erwartungen. Claus Ropers und seine Mitautoren konnten mittels ultrakurzen Laserpulsen zeigen, dass bei metallischen Nanostrukturen ein Übergang von der Multiphotonen-Absorption zu einem Starkfeldregime beobachtet werden kann. Sie haben damit Neuland im Bereich der hochgradig nichtlinearen Licht-Materie-Wechselwirkung in Nanostrukturen betreten.

Claus Ropers hat in Göttingen studiert und wurde dort nach Aufenthalten in Berkeley und Berlin 2008 auch Leiter einer Nachwuchsgruppe und Juniorprofessor. Bemerkenswert ist die wissenschaftliche Breite des erst 35-jährigen Preisträgers, der unter anderem herausragende Arbeiten zur Ladungsträgerdynamik in Graphit und Fluktuationen bei der optischen Superkontinuumserzeugung publiziert hat.

Die Auszeichnung wird im März 2013 während der DPG-Frühjahrstagung in Regensburg überreicht.

2012

© http://www.e2.physik.tu-dortmund.de/chair/members/postdocs

Dr. Alex Greilich
TU Dortmund

„Für seine Arbeiten zur kohärenten Manipulation von Spin-Ensembles und individuellen Spins in Quantenpunkten.“

Die Auszeichnung wird im März 2012 während der DPG-Jahrestagung in Berlin überreicht.

2011

Ohne Verleihung

2010

© privat

Thomas Seyller
Universität Erlangen

„Für seinen bedeutenden Beitrag zur Physik des Wachstums von Graphen, insbesondere zur Graphen-Synthese auf Siliziumkarbid.“

ltradünne Kohlenstoff-Schichten: Thomas Seyller von der Universität Erlangen-Nürnberg erhält den mit 15.000 Euro dotierten „Walter-Schottky-Preis“ der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Der 43-jährige Wissenschaftler wird für die Entwicklung eines Verfahrens zur Herstellung von Graphen ausgezeichnet. Graphen ist ein Material, das aus einer einzigen Lage von Kohlenstoff-Atomen besteht und aufgrund seiner besonderen Merkmale die Phantasie der Fachleute beflügelt.

Die Auszeichnung wird im März 2010 während der DPG-Tagung in Regensburg überreicht.

2009

© privat

Prof. Dr. Florian Marquardt
Ludwig-Maximilians-Universität München, Arnold-Sommerfeld-Zentrum für Theoretische Physik

„Für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Theorie optomechanischer Systeme“

Die Auszeichnung wird im März 2009 während der DPG-Tagung in Dresden überreicht.

2008

© Universität Stuttgart

Dr. Fedor Jelezko
Universität Ulm

„Für seine richtungweisenden Arbeiten zur Festkörper-Quanteninformationsverarbeitung mit Spin in Diamantstrukturen“

Spins und Diamanten: Fedor Jelezko, weißrussischer Staatsbürger, erhält den „Walter-Schottky-Preis“ für seine Arbeiten zur Manipulation einzelner Atome in Festkörpermaterialien. Seine Untersuchungen, die auf der gezielten Beeinflussung von Elektronen- und Kernspins beruhen, versprechen interessante Anwendungen im Bereich der Materialwissenschaft und Bioanalytik und sind wichtig für die Entwicklung von Quantencomputern.

Die Auszeichnung wird im Februar 2008 während der DPG-Jahrestagung in Berlin überreicht.

2007

© TU München

Jonathan J. Finley
Technische Universität München, Walter Schottky Institut

„Für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Speicherung und Kontrolle von Elektronenspin in Halbleiterquantenpunkten.“

Die Computer von übermorgen: Jonathan Finley wurde 1972 in England geboren und studierte Physik in Manchester und Sheffield. Seit Juni 2003 ist er Professor an der TU München. Im Fokus seiner Arbeit stehen neuartige Halbleiterbauelemente. So genannte Quantenpunkte, mit denen sich Finley befasst, könnten zentrale Bauteile künftiger Quantencomputer sein, von denen sich Forscher enorme Rechenleistungen erhoffen.

Verleihung im März 2007 während der zentralen Jahrestagung der DPG in Regensburg

2006

© privat

Prof. Dr. Manfred Fiebig
Max-Born Institut Berlin

„Für seine bahnbrechenden Arbeiten zu magnetoelektrischen Effekten in Multiferroika. Er hat die Relevanz dieser Materialien für Grundlagenforschung und Anwendungen aufgezeigt, indem er eine Methode zu ihrer spektroskopischen Charakterisierung entwickelte.“

Neue Speicher für Bits & Bytes: Datenträger aus Multiferroika könnten der üblichen Festplatte eines Tages des Rang ablaufen. Auf einer Festplatte sind Bits und Bytes in Gestalt magnetischer Strukturen gespeichert, die sich mithilfe eines äußeren Magnetfelds – in der Praxis generiert von einem Schreib-Lese-Kopf – erfassen und auch verändern lassen. Hierzu bieten die Multiferroika genannten Materialien eine Alternative, die ohne äußeres Magnetfeld auskommt. Wie Manfred Fiebig zeigen konnte, lassen sich Multiferroika allein durch elektrische Felder magnetisieren, wobei die Magnetisierung des Materials gezielt an- und ausgeschaltet werden kann. Der schwierige Nachweis dieses Vorgangs gelang Fiebig mit einem eigens entwickelten Laser-Prüfverfahren.

Verleihung: im März 2006 auf der DPG-Tagung in Dresden

2005

Prof. Dr. Wolfgang Belzig
Universität Konstanz

„Für seine hervorragenden Verdienste um die theoretische Beschreibung des elektronischen Quantentransports in mesoskopischen Systemen. Der von Belzig entwickelte Formalismus zur Zählstatistik des Elektronentransports kann auf Hybridstrukturen aus normalen Metallen, magnetischen Materialien und Supraleitern angewandt werden, wie sie u. a. für die Magnetoelektronik interessant sind. Angesiedelt zwischen unserer makroskopischen Umwelt und der atomaren und subatomaren Mikrowelt gehört die mesoskopische Physik zu den zentralen Forschungsgebieten der modernen Festkörperphysik und liefert einen direkten Zugang zu quantenmechanischen Effekten.“

Die Auszeichnung wird im März 2005 während der Physikertagung in Berlin überreicht.

2004

Markus Morgenstern
Universität Hamburg

„Für seine hervorragenden Arbeiten über die elektronischen Eigenschaften von Halbleitern. Morgensterns Werkzeug ist das "Rastertunnelmikroskop". Damit untersucht der Festkörperphysiker Materialien, die starken Magnetfeldern und sehr niedrigen Temperaturen ausgesetzt sind. Im Mittelpunkt seiner Forschung stehen elektronische Systeme in verschiedenen Dimensionen - etwa Elektronen, die sich in einem zweidimensionalen "Flachland" bewegen.“

Die Auszeichnung wird im März 2004 während der Physikertagung in Regensburg überreicht.

2003

Jurgen Smet
Stuttgart

2002

Dr. Harald Reichert

2001

Manfred Bayer

2000

Prof. Dr. Clemens Bechinger

1999

Dr. Thomas Herrmannsdörfer

1998

Dr. Achim Wixforth

1997

Dr. Christoph Geibel

1996

Bo Bersson

1995

Prof. Dr. Jochen Feldmann

1994

Paul Müller

1993

Prof. Dr. Gertrud Zwicknagl

1992

Prof. Dr. Kurt Kremer

1991

Prof. Dr. Christian Thomsen

1990

Prof. Dr. Hermann Grabert

Helmut Wipf

1989

Prof. Dr. Ulrich Eckern

Prof. Dr. Gerd Schön

Prof. Dr. Wilhelm Zwerger

1988

Prof. Dr. Martin Stutzmann

1987

Prof. Dr. Bernd Ewen

Dieter Richter

1986

Prof. Dr. Gerhard Abstreiter

1985

Prof. Dr. Hans Werner Diehl

Siegfried Dietrich

1984

Prof. Dr. Gottfried Döhler

1983

Klaus Sattler

1982

Prof. Dr. Volker Dohm

Reinhard Folk

1981

Prof. Dr. Klaus von Klitzing

1980

Prof. Dr. Klaus Funke

1979

Prof. Dr. Heiner Müller-Krumbhaar

1978

Bernhard Authier

Horst Fischer

1977

Prof. Dr. Siegfried Hunklinger

1976

Prof. Dr. Franz Wegner

1975

Karl-Heinz Zschauer

1974

Andreas Otto

1973

Dr. Peter Ehrhart