Preisträgerinnen und Preisträger

Der Marian-Smoluchowski-Emil-Warburg-Preis wird für herausragende Beiträge in der reinen oder angewandten Physik gemeinsam von der Polnischen Physikalischen Gesellschaft und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Erinnerung an das Wirken von Marian Smoluchowski in Polen und Emil Warburg in Deutschland verliehen. Der Preis wurde mit Hilfe der Meyer-Viol-Stiftung eingerichtet. Er wird in zweijährigem Rhythmus abwechselnd einem Physiker / einer Physikerin mit Lebens- und Tätigkeitsmittelpunkt in Deutschland bzw. Polen zuerkannt.

2019

© Uni-Augsburg, (Photograph im Hause)

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Hänggi
Lehrstuhl für Theoretische Physik I Universität Augsburg

„in Anerkennung seiner bahnbrechenden und dauerhaften Beiträge zur nutzbringenden Rolle von Fluktuationen in der statistischen Mechanik sowohl im Gleichgewicht als auch außerhalb des Gleichgewichts.“

Peter Hänggi erhält den Marian-Smoluchowski - Emil-Warburg-Preis 2019 für seine bahnbrechenden Beiträge zum Verständnis und zur Charakterisierung der Rolle von Fluktuationen in der statistischen Physik, insbesondere im Kontext künstlicher Brownscher Motoren, dem Phänomen der stochastischen Resonanz, der Charakterisierung der relativistischen Brownschen Bewegung, der relativistischen Thermodynamik und für Grundlagen der Quanten-Thermodynamik.

Peter Hänggi hat in Basel studiert und promoviert. Nach einer Postdoc-Zeit an der University of Illinois und an der University of California in San Diego, war er Professor an der New York University, bis er 1986 auf einen Lehrstuhl für theoretische Physik an der Universität Augsburg berufen wurde.

Die Auszeichnung wird 2019 in Polen überreicht.

2017

© Tomasz Oles

Prof. Andrzej Michal Oles

Andrzej M. Oles hat vielfältige Beiträge zur statistischen Physik von Gittermodellen mit komplexen Ordnungsverhalten geleistet. Sein Augenmerk gilt vor allem Systemen, in denen der orbitale Freiheitsgrad des Elektrons eine wichtige Rolle spielt. So hat er Modelle und Materialien untersucht, in denen nicht nur komplexe Ordnungsparameter sondern auch exotische Unordnungsphänomene, auftreten.

Andrzej M. Oles hat den größten Teil seiner wissenschaftlichen Laufbahn an der Jagiellonian University in Kraków in Polen verbracht. Nach seiner Anfangszeit als ausgezeichneter Student stieg er bis 1994 zum ordentlichen Professor auf. Seit den 1980er-Jahren verbindet ihn eine regelmässige Zusammenarbeit mit dem Max Planck Institut für Festkörperforschung in Stuttgart.

2015

© MPI für Kernphysik

Prof. Dr. Werner Hofmann

2013

© http://www.ae-info.org/ae/User/Redlich_Krzysztof

Prof. Dr. Krzysztof Redlich

2011

© MPI für Physik komplexer Systeme

Prof. Dr. Peter Fulde

2009

© privat

Andrzej L. Sobolewski

2007

© Wenzel Schürmann,TUM

Prof. Dr. Andrzej Buras

2005

Andrzej Warczak

2003

Prof. Dr. Fritz Haake

2001

Janusz A. Zakrzewski

1999

Prof. Dr. Ludger Wöste

1998

Andrzej Bialas

1997

Andrzej Bialas