Abschluss mit Blick in die Zukunft: UNESCO feiert Ende des Internationalen Jahres der Quantenwissenschaft- und technologie
Die IYQ Closing Ceremony in Accra, Ghana, setzte ein starkes Zeichen für internationalen Austausch, Innovation und Zukunftsperspektiven.
Die feierliche Zeremonie am 10. und 11. Februar bildete einen würdigen Abschluss für das Jahr und brachte dabei Vertreter:innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Bildung zusammen. Gastgeber der Abschlussveranstaltung war das Land Ghana, welches bereits im Vorfeld wesentlich dazu beitrug, dass die UN-Generalkonferenz das gesamte Jahr 2025 zum Quantenjahr ausgerufen hatte. Im Fokus der Veranstaltung stand nicht nur der Rückblick auf die vielfältigen durchgeführten Aktivitäten, sondern auch der Blick in die Zukunft.
Die zweitätige Closing Ceremony begann unter anderem mit einem Grußwort des ghanaischen Bildungsministers Haruna Iddrisu und einer Reihe von Beiträgen und Podiumsdiskussionen, darunter die Vorstellung des UNESCO Global Reports und eine Diskussion über die Rolle Afrikas in der zukünftigen Quantenlandschaft. Michele Dougherty, betonte, dass das Quantenjahr noch mehr erreicht hat, als die Bedeutung der Quantenphysik nach außen zu tragen: Zu zeigen, wie wichtig internationale Zusammenarbeit in der Wissenschaft und im Allgemeinen ist. Kulturelle Elemente wie die Videopräsentation der „Quantum 100"-Persönlichkeiten und künstlerische Beiträge von ghanaischen Jugendlichen unterstrichen den internationalen und inklusiven Charakter des Events. In ihrer Abschlussrede betonte Heike Riel, designierte Präsidentin der Deutschen Physikalischen Gesellschaft: „Den Abschluss des Internationalen Jahres der Quantenwissenschaft sehe ich als eine Mission an: Die treibende Kraft des Jahres der Quantenwissenschaft soll weiterhin als Katalysator wirken, um die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit aufrechtzuerhalten und weiter zu stärken und das Verständnis und die Begeisterung für die Physik zu fördern – zum Wohle der Physik und des menschlichen Fortschritts!“
Am zweiten Tag standen strategische Zukunftsthemen im Mittelpunkt: internationale Prioritäten der Quantenforschung, der Start der UNESCO Global Quantum Initiative sowie Diskussionen über Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und der globalen Chancengleichheit. Um diese zu fördern und den Impuls des Quantenjahres beizubehalten ist es nötig, weiterhin auch im globalen Süden internationale Konferenzen und Kollaborationen durchzuführen, und damit den persönlichen Austausch beizubehalten.
Die DPG war von den ersten Ideen bis hin zum Ende des Quantenjahres wesentlich am Erfolg der Initiative beteiligt. Eine ehrenamtliche TaskForce erarbeitete über vier Jahre hinweg ein abwechslungsreiches Programm, das sich an ein breites Publikum von Schülerinnen und Schülern, Kunstliebhabenden, historisch Interessierten und alle Neugierigen. Die Webseite www.quantum2025.de des Quantenjahres in Deutschland, gibt einen Überblick über die bundesweiten Aktivitäten sowie rückblickend alle Informationen zum Jubiläumsjahr.