10.05.2016

Pressemitteilung

der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

Über die Entdeckung der Gravitationswellen

Neue Ausgabe von Physikkonkret berichtet in kompakter und allgemeinverständlicher Form über die bahnbrechende Entdeckung / Deutsches Know-how trug maßgeblich zur Entdeckung bei.

Bad Honnef, 10. Mai 2016 – Der Nachweis von Gravitationswellen öffnet ein Fenster ins Universum, das für klassische Teleskope bislang verschlossen war. Maßgeblich beteiligt an der bahnbrechenden Entdeckung waren Forscherinnen und Forscher des Laserzentrums Hannover sowie des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik, die mit GEO600 in der Nähe von Hannover ein ähnlich empfindliches aber kleineres Gravitationswellen-Interferometer betreiben. „Die Wissenschaft ist gespannt auf die vielen neuen Erkenntnisse, die sich mit einer Gravitationswellen-Astronomie gewinnen lassen“, sagt Rolf Heuer, Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Schon jetzt bestätigt die Entdeckung Zweierlei: die Existenz Schwarzer Löcher sowie die Genialität Albert Einsteins!

Das Physikkonkret bietet in kompakter und allgemeinverständlicher Form Fakten zu aktuellen wissenschaftlichen oder wissenschaftspolitischen Themen. Mit dem kostenlosen Blatt möchte die DPG Menschen für Physik begeistern, ihnen die Faszination physikalischer Phänomene näher bringen sowie auf die Relevanz der Physik für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft hinweisen. Unter www.physikkonkret.de stehen alle bisher erschienenen Ausgaben zur Verfügung.


⇒ Physikkonkret Nr. 27: „Gravitationswellen bewegen die Wissenschaft“

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