Die Große MaPhy-Show 2025
Am 14. November 2025 fand in der Leibniz Universität Hannover zum zweiten Mal „Die Große MaPhy Show“ statt
Am Abend des 14. Novembers trafen je ein Team aus der Experimentalphysik, der theoretischen Physik und der Mathematik im Großen Physiksaal der Leibniz Universität Hannover aufeinander, um in einer Spieleshow ihren Fachbereich (würdevoll) zu vertreten. Die Teams bestanden jeweils aus einem Professor, einem wissenschaftlichen Mitarbeiter und eine:r Studierent:in. Die Experimentalphysik wurde vertreten von Prof. Alexander Heisterkamp, die theoretische Physik von Prof. Manfred Lein und die Mathematik von Prof. Stefan Schreieder.
Um 18:30 Uhr eröffnete Moderator Tammo Block vom Institut für Festkörperphysik (nach kleinen technischen Schwierigkeiten) die zweite Ausgabe der großen MaPhy Show. Vor fast 400 Zuschauenden sammelten die Teams in insgesamt neun verschiedenen Spielen Punkte. Die Technik wurde im Vergleich zum Vorjahr verbessert, sodass neue Spielideen umgesetzt und ein reibungsloseres Gesamterlebnis ermöglicht werden konnten.
Zu Beginn stand ein Ratespiel auf dem Plan, bei dem die Wettstreitenden Orte aus der Universität anhand von verpixelten Bildern erkennen mussten. Weiter ging es mit einer Abwandlung des bekannten Galgenraten. Hier mussten die Teilnehmenden jedoch statt Wörtern Formeln erraten und gerieten dabei mitunter ordentlich ins Grübeln, sehr zur Belustigung des Publikums. Nachdem die Teams ihre Intuition bei Schätzfragen unter Beweis gestellt hatten (naturgemäß lag hier die Experimentalphysik vorne), mussten sie sich bei zwei weiteren Spielen Problemen aus dem Studierendenalltag widmen. Dazu gehörte die Benennung eines Übungszettels mit zum Teil absurden Anforderungen. Welcher Studierende musste denn noch nicht die aktuelle Uhrzeit oder eine Reiseempfehlung für die Übungsleitung im Dateinamen seiner Hausaufgaben angeben? Außerdem war dann noch die Geschicklichkeit der Kontrahent:innen in einem an das Grundpraktikum angelehnten Spiel gefragt, welches Verständnis von Drehmoment und Geschicklichkeit forderte. Mit Gleichstand zwischen allen drei Teams ging es in die Pause, in der von der Fachschaft für Mathematik und Physik Getränke verkauft wurden.
Die nächste Runde startete damit, dass die Teams Begriffe aus der Physik und Mathematik wie zum Beispiel den „Fundamentalsatz der Algebra“ oder „Radioaktivität“ anhand bildlicher Darstellungen erkennen sollten. Anschließend mussten sie erraten, für welche kreativen wissenschaftlichen Leistungen der Ig-Nobelpreis verliehen wurde. Das war zum Beispiel für schwebende Frösche in einem Magnetfeld der Fall. Auch das Publikum war gefordert, welches die Kontrahent:innen durchweg mit Applaus, Rufen und Plakaten unterstützte, denn nun stand eines der Highlights des Abends an, bei dem die Zuschauenden Funktionsgraphen durch Klatschen und Stampfen akustisch darstellten. Selbst den schwierigen Graphen der Gammafunktion erkannte das Team der Mathematik souverän. Abschließend war erneut die Geschicklichkeit der Teilnehmenden gefragt. Sie mussten im Finalspiel ein in mehreren Schichten verpacktes Geschenk auspacken. Der Clou dabei: Auspacken durfte nur, wer Laborkittel, Laserschutzbrille und Handschuhe als Sicherheitsmaßnahme trug und mit jedem Pfiff des Moderators mussten die Wettstreitenden die Schutzausrüstung ablegen und an ein anderes Teammitglied weitergeben, bis das Geschenk freigelegt worden war.
Nach zweieinhalb Stunden war der Sieger des Abends gefunden: Das Team Mathematik, welches seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte und den Pokal unter großem Jubel mit nach Hause nahm. Ob es diesen Triumph wiederholen kann?
Sicher ist, dass wir, die Regionalgruppe Hannover der jDPG „Die Große MaPhy-Show“, auch im nächsten Jahr wieder ausrichten werden.