16.09.2019

Press Release

of the German Physical Society

Unsichtbares sichtbar machen – „Highlights der Physik“ kommen nach Bonn

„Highlights der Physik“ eröffnet / Karliczek: „Wir wollen den natürlichen Entdeckergeist wecken und das Interesse für Naturwissenschaften stärken.“

Bonn, 16. September 2019. Unter dem Motto „Zeig Dich! Das Unsichtbare sichtbar machen“ wird Bonn vom 16. bis zum 21. September zur Bühne für das Wissenschaftsfestival „Highlights der Physik“. Mit einer großen Wissenschaftsshow im Bonner Telekom Dome eröffnet Bundesforschungsministerin Anja Karliczek heute zusammen mit dem Präsidenten der Deutschen Physikalischen Gesellschaft Prof. Dr. Dieter Meschede und dem Rektor der Universität Bonn Prof. Dr. Dr. h. c. Michael Hoch das einwöchige Physikspektakel, zu dem rund 50.000 Besucherinnen und Besucher erwartet werden. Veranstalter der „Highlights der Physik“ sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und die Universität Bonn.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek betont anlässlich der diesjährigen Veranstaltung in Bonn: „Entdeckergeist bei den Kleinsten wecken und das Interesse Erwachsener für Naturwissenschaften stärken, das wollen wir mit den ‚Highlights der Physik‘ erreichen. Die Bundesstadt Bonn ist dafür ein hervorragender Ort: als erster Dienstsitz des Bundesforschungsministeriums und mit einer frisch gekürten Exzellenzuniversität. Deutschland braucht Menschen, die sich für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern. So bleiben wir als Innovationsnation weltweit vorn und sichern unseren Wohlstand. Wir wollen mehr junge Menschen für die spannende MINT-Berufswelt gewinnen. Deshalb haben wir vor wenigen Monaten auch den MINT-Aktionsplan veröffentlicht, der die MINT-Bildung mit neuen Maßnahmen stärken soll.“

Wie gelingt es Forscherinnen und Forschern, das Unsichtbare sichtbar zu machen? Um kleinste Teilchen oder etwa weit entfernte Schwarze Löcher zu untersuchen, greift die Physik auf modernste Forschungsanlagen und Messmethoden zurück. Dies und ihre neuesten Erkenntnisse stellen Physikerinnen und Physiker aus ganz Deutschland während der „Highlights der Physik“ anschaulich vor – und beantworten die Fragen der Besucherinnen und Besucher.

Herzstück der Veranstaltung ist eine Mitmach-Ausstellung auf dem Münsterplatz mit rund 50 Exponaten. Mit einem Kindertheater, Juniorlabor, Praxisworkshops und Schülerwettbewerben wollen die Organisatoren gezielt Kinder und Jugendliche ansprechen. Weitere Akzente setzen ein buntes Programm aus Wissenschaftsshows, Live-Experimenten, einem Science Slam sowie Vorträgen von berühmten Forscherinnen und Forschern.

Den Auftakt des Wissenschaftsfests bildet die „Highlights-Show“ am Abend des 16. September mit rund 4.500 Besucherinnen und Besuchern. Durch das Programm mit prominenten Gästen führt ARD-Wissenschaftsmoderator Ranga Yogeshwar. „Mit einer Kombination aus Wissenschaft und Unterhaltung, mit Live-Experimenten, Roboter-Akrobatik, Artistik, Comedy und Live-Musik ziehen wir die Besucherinnen und Besuchern hinein in die Faszination von Physik und Information. Wir sprechen mit einer KI-Forscherin, die an mobilen Rettungsrobotern forscht, und zeigen, wie die Physikerinnen und Physiker mit immer neuen und besseren Mikroskopen und Teleskopen das Innerste der Welt und die Weiten des Alls erforschen“, sagt Prof. Dr. Dieter Meschede, Präsident der DPG.

Bonn ist die 19. Station der „Highlights der Physik.“ „Wir haben eine langjährige Tradition exzellenter Physik an der Universität Bonn, die auch eng mit dem Namen des Nobelpreisträgers Wolfgang Paul verknüpft ist. Da lag es nahe, das einzigartige Wissenschaftsfestival nach Bonn zu holen. Umso mehr freue ich mich, dass dieses Ereignis mit einem Meilenstein unserer 200-jährigen Geschichte zusammenfällt. Nachdem wir im letzten Jahr gemeinsam mit Aachen, Köln und Jülich das Exzellenzcluster ML4Q - Materie und Licht für Quanteninformationen als eines von insgesamt sechs Clustern einwerben konnten, ist die Universität Bonn seit Juli 2019 nun zudem Exzellenzuniversität“, sagt Universitätsrektor Prof. Dr. Dr. h. c. Michael Hoch.

Als besonderes Angebot in diesem Jahr wird es eine humoristische Quiz-Show mit dem Physiker Prof. Dr. Metin Tolan sowie dem Entertainer Marcus Weber von den Physikanten geben. In der Schlosskirche, wo einst der berühmte Komponist Ludwig van Beethoven Orgelunterricht nahm, findet die Vortragsreihe „Unsichtbares hörbar machen“ statt. Auf anschauliche Weise beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit unterschiedlichen Musikinstrumenten, lassen diese erklingen und erklären die Physik dahinter. Außerdem finden drei Vorstellungen der Bonner Physikshow im Wolfgang-Paul-Hörsaal statt. Der Zutritt zu diesen und allen weiteren Programmpunkten der „Highlights der Physik“ ist frei.

Auch in diesem Jahr unterstützen zahlreiche Institutionen die „Highlights der Physik“. Dazu zählen die Stadt Bonn, die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung, die Dr. Hans Riegel-Stiftung, die Telekom-Stiftung, das Beethovenfest und die Internetplattform Welt der Physik. Medienpartner ist der Bonner General-Anzeiger.

Weitere Informationen zum diesjährigen Programm finden sich unter: www.highlights-physik.de.


Ansprechpartner:
Medienbüro „Highlights der Physik“
c/o iserundschmidt GmbH
Dr. Dr. Lutz Peschke
Tel.: 0228 / 30413744
Fax: 0228 / 55525-19
E-Mail:

Universität Bonn
Dezernat Hochschulkommunikation
Dr. Andreas Archut
Tel: 0228/73-7647
Fax: 0228/73-7451
E-Mail:

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Presse; Strategische Kommunikation
Tel.: 030 18 57-5050
E-Mail:

Pressefotos finden Sie unter:
http://www.highlights-physik.de/presse/pressebilder

The German Physical Society (Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V.; DPG), which was founded way back in 1845, is the oldest national and, with more than 60,000 members, also the largest physical society in the world. As a non-profit-making organisation it pursues no economic interests. The DPG promotes the transfer of knowledge within the scientific community through conferences, events and publications, and aims to open a window to physics for the curious. Its special focuses are on encouraging junior scientists and promoting equal opportunities. The DPG’s head office is at Bad Honnef am Rhein. Its representative office in the capital is the Magnus-Haus Berlin. Website: www.dpg-physik.de