Patentrecht für Physiker:innen in Wissenschaft, Forschung & Entwicklung – Erfindungen erkennen und sichern

Physiker:innen stehen häufig vor der Frage, ob das, woran sie arbeiten, eine Erfindung ist und wie sie diese für sich oder ihr Unternehmen schützen lassen können.

Seminar
Date:
Fr, 10.07.2026 14:00  –   Sa, 11.07.2026 13:00
Speaker:
PAin Dr. rer. nat. Carmen Tesch-Biedermann, ATHENE PATENT Patentanwältinnen in Bürogemeinschaft
Address:
Mercure Hotel Kaiserhof Frankfurt City Center
Kaiserstraße 62, 60329 Frankfurt/Main, Deutschland
Raum: Paris & Rom
 
Registration required | Chargeable
Contact person:
Gabriele Becker & Michelle Louise Scheerer, , Tel.: 02224/9232-22

Description

Physiker:innen stehen häufig vor der Frage, ob das, woran sie arbeiten, eine Erfindung ist und wie sie diese für sich oder ihr Unternehmen schützen lassen können. Im Seminar erlangen Sie solides Basiswissen, um schutzfähige Erfindungen sicher identifizieren und Erfindungsmeldungen erstellen zu können. Nach dem Besuch des Seminars werden Sie in der Lage sein, auch mit Patent Professionals (Patentabteilung, Patentanwalt) reibungslos und erfolgreich zusammenzuarbeiten.

Inhalte

  • Grundlagen der Schutzrechtsarten
  • Schutzfähige Erfindungen erkennen
  • Wann ist es sinnvoll, gewerbliche Schutzrechte anzumelden?
  • Wem gehört die Erfindung und wer darf sie anmelden?
  • Erfindungsmeldungen
  • Erfindervergütung
  • Praktische Übungen und Tipps für die Zusammenarbeit mit Patentexperten

Zielgruppe

Physiker:innen in Wissenschaft, Forschung und Entwicklung

Referentin

PAin Dr. rer. nat. Carmen Tesch-Biedermann

Frau Dr. Tesch-Biedermann ist promovierte Physikerin, Patentanwältin und Sachbuchautorin bei der C.H.Beck-Verlagsgruppe. Sie arbeitet seit mittlerweile 20 Jahren an der spannenden Schnittstelle zwischen Technik, Wirtschaft und Recht und ist Inhaberin der Patentanwaltskanzlei Athene Patent in München.

Programm

 Freitag, 10. Juli 2026

ab 14:00 Uhr Check-in

14:30 Uhr     Begrüßung & Motivation

14:45 Uhr     Schutzrechtsüberblick

Übersicht über die Schutzrechtsarten Patente, Gebrauchsmuster, Marken & Design sowie über verwandte Rechtsgebiete

15:15 Uhr     Patentbasiswissen – Erfindungen erkennen

Patentierungsvoraussetzungen: Technizität, Neuheit, erfinderische Tätigkeit, gewerbliche Anwendbarkeit, Patentierungsausschlüsse

16:00 Uhr     Kaffeepause

16:30 Uhr     Case Study I

Praktische Übungen zum Patentbasiswissen in Kleingruppen und anschließende Präsentation der Ergebnisse

18:00 Uhr     Ende des ersten Seminartages

18.30 Uhr     Gemeinsame Abendgestaltung

Samstag, 11. Juli 2026

  9:00 Uhr     Das Recht auf das Patent – wem gehört die Erfindung?

Grundzüge des Arbeitnehmererfinderrechts, Rechte und Pflichten von Erfinder:innen und Arbeitgeber:innen, Erfindervergütung, Patente an Hochschulen

  9:45 Uhr     Erfindungsmeldungen in der Praxis

Praktische Hinweise zum Aufbau einer Erfindungsmeldung, Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung oder Patentabteilung, Zusammenarbeit mit einer Patentanwältin / einem Patentanwalt

10:30 Uhr     Kaffeepause

11:00 Uhr     Case Study II

Praktische Übungen und Erarbeiten einer Erfindungsmeldung in Kleingruppen; anschließende Präsentation der Ergebnisse

12:30 Uhr     Abschlussdiskussion

13:00 Uhr     Seminarende 

Kostenbeitrag pro Person

Seminarpreis:

Für DPG-Mitglieder:         232,- Euro (inkl. 7 % MwSt.)
Für Nicht-Mitglieder:       332,- Euro (inkl. 7 % MwSt.)

Jeweils zuzüglich Verpflegungskosten in Höhe von 171,- Euro (inkl. 19 % MwSt.) für Übernachtung inkl. Frühstück, Kaffeepausen und Tagungsgetränke. Sie erhalten gesonderte Rechnungen für den Seminarpreis sowie für die Verpflegungs- und Übernachtungskosten. Bitte geben Sie bei der Anmeldung mit an, ob Sie ein Zimmer benötigen.

Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 20 begrenzt. Die Vergabe der Plätze erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen. Sichern Sie sich einen Platz, indem Sie sich jetzt anmelden.

Hinweis zur Förderung 

Förderwürdige Teilnehmende sind Studierende, Promovierende, Lehrkräfte und Bedürftige, die DPG-Mitglied sind und einen entsprechenden Nachweis erbringen.

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Es besteht die Möglichkeit der Förderung über das WE-Heraeus-Förderprogramm. Detail-Informationen gibt es hier: Förderung von Seminarteilnehmenden im Rahmen des WE-Heraeus-Förderprogramms — DPG (dpg-physik.de)