Übersicht der Preisträgerinnen und Preisträger

Übersicht der Preisträgerinnen und Preisträger

Max-Planck-Medaille 2018

Die Max-Planck-Medaille ist die höchste Auszeichnung der DPG für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der theoretischen Physik.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. J. Ignacio Cirac

„… für seine herausragenden Beiträge auf dem Gebiet der Quanteninformationstheorie und Quantenoptik.“

J. Ignacio Cirac hat grundlegende Beiträge zur Quanteninformation und Quantenoptik geleistet. Seine Forschungsarbeiten umfassen ein breites wissenschaftliches Spektrum, das von theoretisch-mathematischen Themen der Quanteninformation und Quantenvielteilchenphysik bis hin zu Fragen der Implementierung durch quantenoptische Systeme reicht. Hierzu gehören insbesondere seine Vorschläge eines Quantencomputers mithilfe gespeicherter Ionen, von Quantensimulatoren mit kalten Atomen in optischen Gittern und von Quantenkommunikation in quantenoptischen Netzwerken. Seine theoretischen Arbeiten waren wegweisend für die experimentellen Entwicklungen in der Atomphysik und Quantenoptik.

J. Ignacio Cirac, Jahrgang 1965, studierte an der Universidad Complutense de Madrid (Spanien) und promovierte dort im Jahr 1991. Von 1991 bis 1996 war er „Profesor Titular de Universidad“ an der Universität in Castilla-La Mancha (Spanien) und von 1996 bis 2001 Professor für Theoretische Physik an der Universität Innsbruck (Österreich). Seit 2001 ist er Direktor der Theorie-Abteilung des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik in Garching und seit 2002 zusätzlich Honorarprofessor am Physik-Department der Technischen Universität München. Er wurde für seine wissenschaftlichen Leistungen bereits mehrfach mit hohen Preisen ausgezeichnet – unter anderem mit dem 6th International Quantum Communication Award (2006), dem Carl Zeiss Research Award (2009), der Benjamin Franklin Medal (2010), der Niels Bohr Institute Medal of Honor (2013) und dem Wolf-Preis (2013).

Stern-Gerlach-Medaille 2018

Die Stern-Gerlach-Medaille ist die höchste Auszeichnung der DPG für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der experimentellen Physik. Sie wird für Arbeiten aus dem gesamten Bereich der Physik vergeben.

Prof. Dr. Karsten Danzmann

„Für seine entscheidenden Beiträge zur Entwicklung von Gravitationswellendetektoren. Seine bahnbrechenden Arbeiten haben den direkten Nachweis von Gravitationswellen ermöglicht und damit eine neue Ära astrophysikalischer Forschung eingeleitet.“

Karsten Danzmann wird für den erstmaligen direkten Nachweis von Gravitationswellen ausgezeichnet. Dieser Nachweis ist ein gemeinsamer Erfolg der einschlägigen Forschergemeinde weltweit. Nach ersten Versuchen mit tonnenschweren Zylinderantennen-Detektoren wurde ab etwa 1970 der Nachweis durch Laser-Interferometer erforscht. Seit 1990 ist Danzmann maßgeblich an der Entwicklung dieser letztendlich erfolgreichen Detektoren beteiligt, die zum diesjährigen Nobel-Preis geführt haben.

Karsten Danzmann, Jahrgang 1955, studierte Physik in Clausthal und Hannover und promovierte 1980. Nach Tätigkeiten an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, der Stanford University als Assistant Professor und seit 1990 als Leiter der Gruppe am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching, die das Ziel hatte, Gravitationswellen nachzuweisen, wurde er 1993 Professor in Hannover. Seit 2002 ist er dort Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik.

Max-Born-Preis 2018

Der Max-Born-Preis wird für besonders wertvolle und aktuelle wissenschaftliche Beiträge zur Physik gemeinsam vom britischen Institute of Physics (IOP) und der DPG in Erinnerung an das Wirken Max Borns in Großbritannien und Deutschland verliehen. Er wird jährlich abwechselnd einem Physiker / einer Physikerin mit Lebens- und Tätigkeitsmittelpunkt in Deutschland bzw. Großbritannien zuerkannt.

Prof. Dr. Angel Rubio

„...for his sustained leadership in computational solid-state physics and for his prediction of material properties at nanometer lengthscales and in low dimensions.“

Angel Rubio hat vielfältige Beiträge zur computergestützten Festkörpertheorie geleistet. Insbesondere seine Arbeiten zu den Eigenschaften von Materialien auf Nanoskalen wie Nanoröhren aus Kohlenstoff sind herausragend. Darüber hinaus hat er weitläufig publiziert, sowohl in Grundlagen als auch angewandter Forschung, in so unterschiedlichen Bereichen wie der Theorie von Clustern, komplexer Materialien sowie Chromophoren in biologischen Systemen. Außerdem hat Rubio sich darum verdient gemacht, Computercodes für Arbeiten in Dichtefunktionaltheorie weitläufig zugänglich zu machen. Hier sei insbesondere das open-source Projekt Octopus zur Untersuchung angeregter Elektron-Ionenzustände genannt.

Angel Rubio ist wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und Direktor am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie; gleichzeitig ist er Professor an der Universität in Hamburg. Zu Studium sowie Promotion war er an der Universität Valladolid in Spanien. Mit dem Land ist er weiterhin eng wissenschaftlich verbunden.

Robert-Wichard-Pohl-Preis 2018

Der Robert-Wichard-Pohl-Preis wird für hervorragende Beiträge zur Physik verliehen, die eine besondere Ausstrahlung auf andere Disziplinen in Wissenschaft und Technik haben, für außergewöhnliche Leistungen in der Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnis in der Lehre, im Unterricht und in der Didaktik der Physik.

Prof. Dr. Dr. Hartmut Wiesner

„Für seine herausragenden Verdienste um die physikdidaktische Forschung und Entwicklung während der letzten 40 Jahre. Neben seinen hochkarätigen, solide empirisch belegten Forschungsergebnissen, die alle Schulstufen bis hin zur Hochschuldidaktik betreffen, hat er ein besonderes Augenmerk auf die Erstellung von praxisrelevantem Unterrichtsmaterial gelegt und damit den Physikunterricht nachhaltig und didaktisch sinnvoll bereichert.“

Hartmut Wiesner hat wie kaum ein anderer die vergangenen 40 Jahren der physikdidaktischen Forschung und Entwicklung in Deutschland geprägt. Neben seinen hochkarätigen, solide empirisch belegten Forschungsergebnissen, die alle Schulstufen bis hin zur Hochschuldidaktik betreffen, hat er ein besonderes Augenmerk auf die Erstellung von praxisrelevantem Unterrichtsmaterial gelegt und damit den Physikunterricht nachhaltig bereichert.

Nach einer Lehre als Betonbauer studierte Hartmut Wiesner Physik an den Universitäten in Leipzig, Marburg und Frankfurt a. M. Er promovierte in Theoretischer Physik (1975) und in Erziehungswissenschaften (1988). 1993 habilitierte er in Didaktik der Physik. Seit 1994 ist Wiesner Professor für Didaktik der Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität.

Gustav-Hertz-Preis 2018

Der Gustav-Hertz-Preis soll eine hervorragende, kürzlich abgeschlossene Arbeit eines oder mehrerer junger Physiker/innen auszeichnen und so dem Ansporn des Nachwuchses dienen. Dabei soll die auszuzeichnende Arbeit aus den Gebieten der experimentellen oder theoretischen Physik stammen, einen gewissen Abschluss zeigen und neue Erkenntnisse enthalten. "Erkenntnis" wird dabei nicht allein im Sinne der Grundlagen verstanden, sondern es werden auch Ergebnisse im Sinne der Anwendung und Praxis gewertet. Als "junge Physiker/innen" werden auch solche mit abgeschlossener Promotion und in besonderen Fällen mit abgeschlossener Habilitation verstanden, sofern ihnen zum Zeitpunkt des Vorschlags kein Angebot einer Lebensstellung als Hochschullehrer/in oder einer leitenden Stellung in einem hochschulfreien Forschungsinstitut oder in der Industrie vorliegen.

Dr. Lavinia Heisenberg

„Für ihre bahnbrechenden Beiträge zur Entwicklung von Gravitationstheorien. Mit ihren Arbeiten insbesondere zu einer Proca-ähnlichen Lagrangedichte für Vektorfelder und zu deren kosmologischer Relevanz hat sie eine neue Richtung für die Gravitationsforschung eröffnet.“

Lavinia Heisenberg wird für ihre bahnbrechenden Beiträge zur Entwicklung von Gravitationstheorien mit dem Gustav-Hertz-Preis ausgezeichnet. Mit ihren Arbeiten insbesondere zu einer verallgemeinerten, Proca-ähnlichen Lagrangedichte für Vektorfelder auf gekrümmten Raumzeiten und zu deren kosmologischer Relevanz hat sie eine neue Richtung für die Gravitationsforschung eröffnet. Darüber hinaus bearbeitet sie ein weites Spektrum kosmologischer und gravitationstheoretischer Probleme.

Lavinia Heisenberg studierte Physik an der Universität Heidelberg und wurde 2014 an der Universität Genf mit einer mehrfach ausgezeichneten Dissertation über alternative Gravitationstheorien promoviert. Von Genf aus ging sie zunächst als Postdoc an das Nordic Institute for Theoretical Physics (Nordita) und das Oskar Klein Centre in Stockholm und wechselte als Nominated Junior Fellow an das Institute for Theoretical Studies der ETH Zürich.

Walter-Schottky-Preis 2018

Der Walter-Schottky-Preis dient der Auszeichnung einer in den letzten beiden Jahren, bevorzugt im letzten Jahr, auf dem Gebiet der Festkörperforschung veröffentlichten, hervorragenden Arbeit eines oder mehrerer junger Physiker/ innen.

Prof. Dr. Sascha Schäfer

„Für seine grundlegenden Arbeiten zur Entwicklung zeitaufgelöster Elektronenmikroskopie und -beugung. In diesem Zusammenhang ist die Erzeugung räumlich kohärenter Elektronenpulse der entscheidende Schlüssel zur Umsetzung ultraschneller Transmissionselektronenmikroskopie, die es erlaubt, eine extreme räumliche Auflösung mit einer zeitlichen Auflösung im Bereich von wenigen hundert Femtosekunden zu kombinieren.“

Sascha Schäfer hat herausragende Leistungen in der Weiterentwicklung der zeitaufgelösten Elektronenmikroskopie erbracht. Insbesondere hat er wesentlich zur Entwicklung des ersten ultraschnellen Transmissionselektronenmikroskops auf der Basis lasergetriebener Feldemitter beigetragen. Die besonderen Kohärenzeigenschaften nanoskaliger Photokathoden stellen hierbei eine Schlüsseltechnologie für die Kombination ultraschneller zeitlicher und hoher räumlicher Auflösung dar.

Sascha Schäfer, Jahrgang 1980, studierte Chemie an der Technischen Universität Darmstadt und promovierte dort 2008 bei Rolf Schäfer. Als Postdoktorand war er 2009-2012 bei Nobelpreisträger Ahmed H. Zewail am Caltech im Bereich ultraschnelle Elektronenbeugung tätig. Ab 2012 arbeitete er an der Universität Göttingen als Habilitand bei Claus Ropers an der Entwicklung ultraschneller Elektronenmikroskopie. Seit September 2017 ist er Lichtenberg-Professor an der Universität Oldenburg.

Gaede-Preis 2018

Gestiftet 1985 von Dr. Manfred Dunkel, verwaltet von der Gaede-Stiftung und vergeben von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e.V. (DPG) Der Preis wird in der Regel auf der DPG-Frühjahrstagung der Sektion Kondensierte Materie (SKM) überreicht.

PhD Gareth S. Parkinson

„Für seine exzellenten experimentellen Arbeiten zu Eisenoxidoberflächen als Modellsysteme für Einzelatomkatalyse.“

Gareth S. Parkinson erhält den Gaede-Preis 2018 für seine exzellenten experimentellen Arbeiten zu Eisenoxidoberflächen und Einzelatomkatalyse. In seinen Arbeiten konnte er zeigen, dass anders als erwartet aufgedampfte Metalle wie Gold auf Eisenoxidoberflächen als einzelne, isolierte Atome zu beobachten sind. Er nutzt diese als Modellsysteme für die Einzelatomkatalyse. Er setzt ein breites Spektrum an oberflächensensitiven Methoden ein, um die chemischen Prozesse auf atomarer Skala zu verstehen.

Gareth S. Parkinson studierte Physik an der University of Warwick, Großbritannien, promovierte dort bei Phil Woodruff zu Oberflächenuntersuchungen mittels Medium Energy Ion Scattering. Es folgten Postdoc-Aufenthalte am Pacific Northwest National Laboratory und der Tulane Universität. Seit 2010 arbeitet er an der Universität Wien und ist dort seit 2015 Assistenzprofessor (Habilitation 2016).

Hertha-Sponer-Preis 2018

Der Hertha-Sponer-Preis wird für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Physik an eine Wissenschaftlerin vergeben. Der Preis soll vor allem jüngere Wissenschaftlerinnen durch öffentliche Auszeichnung ermutigen und so mehr Frauen für die Physik gewinnen.

Dr. Karin Everschor-Sitte

„Für ihre wegweisende Forschung zum theoretischen Verständnis von topologisch geschützten magnetischen Strukturen, den Skyrmionen. Insbesondere entwickelt sie innovative Ansätze zur gezielten Erzeugung von Skyrmionen, die zum Beispiel durch homogene Gleichströme kontrolliert werden können. So werden zukünftige Anwendungen in der Spintronik ermöglicht.“

Karin Everschor-Sitte hat in einer Reihe von Pionierarbeiten theoretisch untersucht, wie man winzige magnetische Wirbel, sogenannte Skyrmionen, erzeugen und bewegen kann. Ähnlich einem Knoten sind Skyrmionen topologisch stabil. Everschor-Sitte konnte zeigen, wie man sie trotzdem durch einen homogenen elektrischen Strom erzeugen kann, wenn man die magnetische Anisotropie lokal gezielt verringert. Diese Idee könnte in neuartigen magnetischen Speicherelementen verwendet werden.

Karin Everschor-Sitte hat an der Universität zu Köln Physik und Mathematik studiert und dort 2009 "mit Auszeichnung" in theoretischer Physik promoviert. Nach einer kurzen Anstellung in München ging sie für zwei Jahre als Postdoc nach Austin (Texas). Seit 2015 ist sie als Postdoc in Mainz und leitet seit Ende 2016 eine Emmy-Noether-Gruppe, die magnetische Skyrmionen und ihr Anwendungspotential untersucht.

Herbert-Walther-Preis 2018

Der Herbert-Walther-Preis ehrt herausragende Beiträge in der Quantenoptik und der Atomphysik sowie hervorragende Leistungen in der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft. Der Preis wird gemeinsam von der Optical Society of America (OSA) und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) in Erinnerung an Herbert Walther vergeben, der in den USA und in Deutschland mit großem Erfolg geforscht und sich durch sein Wirken für die OSA und DPG in hervorragender Weise verdient gemacht hat. Die Verleihung erfolgt jährlich abwechselnd in den USA und in Deutschland.

Prof. Dr. Gerd Leuchs

„„For his pioneering and widespread scientific contributions ranging from ultrasmall focii of light to nonlinear optics, squeezed states of light and their application in metrology and quantum information, as well as for a his continuing commitment for to the physics community, for quantum optics and for his students and team members.” Für seine umfassenden Arbeiten von der klassischen Optik kleinster Focii zur nichtlinearen Optik, gequetschten Lichtzuständen und deren Einsatz in der Metrologie und Quanteninformation, sowie für seinen kontinuierlichen Einsatz für die Gemeinschaft der Physiker, für die Quantenoptik und für seine Studenten und Mitarbeiter. “

Gerd Leuchs zeichnet sich durch ein großes Spektrum wissenschaftlicher Arbeiten aus. Es reicht von der klassischen Optik zur Quantenoptik, von der Untersuchung von Solitonen in Glasfasern, Mehrphotonenionisationsprozessen, ultrakleiner Fokusse und der Kopplung einzelner Atome und Ionen über nichtklassische, gequetschte Zustände des Lichts für hochpräzise Messungen und sichere Quantenkommunikation zu neuen Anwendungen der Quanteninformation. Darüber hinaus unterstützt er unermüdlich wissenschaftliche Gesellschaften und initiiert nationale und internationale Kooperationen und Netzwerke.

Gerd Leuchs folgte für seine Doktorarbeit seinem Mentor Herbert Walther von der Universität Köln an die Ludwig-Maximilians Universität (LMU) München und das damals neugegründete Max-Planck-Institut für Quantenoptik, wo er sich nach post doc in Boulder, USA, auch habilitierte. Nach einem kurzen Wechsel in die Industrie wurde er 1994 an die Universität Erlangen auf den Lehrstuhl für Optik berufen und konnte 2010 als neuer Direktor das Max-Planck-Institut für die Wissenschaft des Lichts gründen.

Georg-Simon-Ohm-Preis 2018

Der Georg-Simon-Ohm-Preis soll eine hervorragende, kürzlich abgeschlossene Arbeit eines Studenten oder einer Studentin der physikalischen Technik oder verwandter Studiengänge an Fachhochschulen auszeichnen und so dem Ansporn des physikalisch-technischen Nachwuchses dienen.

Toni Hache

Toni Hache leistete einen herausragenden Beitrag auf dem Gebiet der Spintronik. Nanostrukturierte ferromagnetische Spinwellen-Bauelemente wandeln effizient elektrische Gleichströme in Mikrowellenschwingungen um. Ein hohes Anwendungspotential ergibt sich aufgrund der Frequenzmodifizierbarkeit, Miniaturisierung und niedriger Herstellungskosten in der Kommunikationstechnologie und Sensorik von Magnetfeldern.

Toni Hache absolvierte an der Westsächsischen Hochschule Zwickau den Bachelorstudiengang Physikalische Technik und unmittelbar danach den Masterstudiengang Nanotechnologie, jeweils mit Auszeichnung. Er erhielt dreimal ein Deutschlandstipendium. Die Ergebnisse der unter der Betreuung von Wieland Zahn (WHZ) und Helmut Schultheiß (Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf) durchgeführten Masterarbeit wurden bereits in zwei Konferenzbeiträgen dargestellt.

Georg-Kerschensteiner-Preis 2018

Der Georg-Kerschensteiner-Preis kann für hervorragende Leistungen auf folgenden, der Vermittlung der Physik dienenden Gebieten, verliehen werden: a) Lehre im Bereich Schule, Hochschule und Weiterbildung, b) Erforschung der Lehr- und Lernprozesse im Physikunterricht und c) Entwicklung und Erforschung neuer Konzepte und Medien für die Lehre und deren wissenschaftliche Evaluation.

Lutz Schäfer

„Für seine vielfältigen und kreativen Projekte, die Schülerinnen und Schüler für Physik begeistern. Dies gelingt ihm, indem er sie durch spannende und unkonventionelle Fragestellungen zu besonderen Leistungen motiviert. Mit Formaten wie der Gameshow "X3-GameZ" erreichten er und seine Schülerinnen und Schüler ein breites Publikum.“

Lutz Schäfer versteht es in außerordentlicher Weise, durch seine vielfältigen, kreativen Projekte Schülerinnen und Schüler für Physik zu begeistern. Dies gelingt ihm in sehr heterogenen Klassen, indem er sie durch spannende, unkonventionelle Fragestellungen zu besonderen Leistungen motiviert. Mit Formaten wie der Gameshow "X3-GameZ" erreichten er und seine Lernenden ein breites Publikum. Er arbeitet interdisziplinär und kooperiert zudem mit Universitäten, Verbänden und Unternehmen.

Lutz Schäfer ist seit 1997 Lehrer für Physik und Mathematik an der integrierten Gesamtschule Gießen-Ost mit gymnasialer Oberstufe. Seit 2007 ist er zudem Ausbilder für Physik, innovative Lehr-und Lernkultur und Microteaching am Studienseminar für Gymnasien in Gießen. 2008 erhielt er den MINT-Award. Er war als Jury-Mitglied und im Backstageteam bei Science on Stage international aktiv.

Gentner-Kastler-Preis 2018

Der Gentner-Kastler-Preis wird gemeinsam von der DPG und der Société Française de Physique verliehen. Er wird für besonders wertvolle wissenschaftliche Beiträge zur Physik jährlich abwechselnd einem Physiker / einer Physikerin mit Lebens- und Tätigkeitsmittelpunkt in Deutschland bzw. Frankreich zuerkannt.

Dr. Luc Berge

„pour ses contributions exceptionnelles à la modélisation de la propagation d‘ondes non-linéaires, à la structure des filaments laser femtosecondes qui offrent un nouveau moyen de sonder l’atmosphère à distance, à la création de rayonnement térahertz par des impulsions optiques ultracourtes, et pour son implication sans relâche dans les collaborations européennes, en particulier franco-allemandes, d‘une ampleur exceptionnelle au service de toute la communauté scientifique.“

Schülerinnen und Schülerpreis (IYPT) 2018

Der Preis wird an Schülerinnen und Schüler für besondere physikalische Leistungen verliehen. Er wurde 1982 - 91 von der Physikalischen Gesellschaft der DDR vergeben und von der DPG übernommen. Die fünf besten deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der jährlichen Physik-Olympiade sowie des Young Physicists' Tournament werden ausgezeichnet.

Birk Magnussen

Raymond Mason

Auguste Medert

Sebastian Friedl

Waleed El-Kishawi

Schülerinnen und Schülerpreis (PhysikOlympiade) 2018

Der Preis wird an Schülerinnen und Schüler für besondere physikalische Leistungen verliehen. Er wurde 1982 - 91 von der Physikalischen Gesellschaft der DDR vergeben und von der DPG übernommen. Die fünf besten deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der jährlichen Physik-Olympiade sowie des Young Physicists' Tournament werden ausgezeichnet.

Konstantin Schwark

Maurice Zeuner

Pascal Reeck

Christian Schmidt

Markus Zetto

SMuK-Dissertationspreis 2018

Die in der SMuK zusammengeschlossenen Fachverbände der DPG schreiben einen Dissertationspreis aus. Ziel des Preises ist die Anerkennung herausragender wissenschaftlicher Arbeit und deren exzellenter Darstellung in einem Vortrag.

Dipl.-Phys. Lars von der Wense

Nachwuchspreis für Beschleunigerphysik 2018

Andreas R. Maier

Young Scientist Award for Socio- and Econophysics 2018

Ass. Prof. Martin Rosvall

Lehrerpreis 2018

Dieser Preis wird für herausragende Leistungen in der Gestaltung und Weiterentwicklung von Physikunterricht an Schulen vergeben, beispielsweise für Leistungen, die in besonderem Maße geeignet sind, Schülerinnen und Schüler für das Fach Physik zu motivieren, die Bedeutung der Physik für das Leben und Zusammenleben der Menschen aufzuzeigen sowie Talente für die Physik zu erschließen.

OStR Witold Franke

„für sein jahrzehntelanges, umfangreiches und durch den Aufbau eines Astro-Labs nachhaltiges Engagement für die physikalische Bildung von Schülerinnen und Schülern sowie Erwachsenen.“

500

Gabriela Ernst

„für ihr vielfältiges und unermüdliches Engagement, in verschiedenen Bildungsinstitutionen neue Ideen zur Vermittlung von Physik in Schule und Hochschule zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren, um allen Schülerinnen und Schülern Bildungschancen zu eröffnen. “

AMOP-Dissertationspreis 2018

Die in der Sektion AMOP zusammengeschlossenen Fachverbände der DPG schreiben einen Dissertationspreis aus. Ziel des Preises ist die Anerkennung herausragender wissenschaftlicher Arbeit und deren exzellenter Darstellung in einem Vortrag.

Dipl.-Phys. Nick Fläschner

DPG-Technologietransferpreis 2018

Der Technologietransferpreis wird an die am Technologietransfer beteiligten Parteien, also an das Institut, aus dem die Technologie kommt, an die für den Technologietransfer verantwortliche Stelle und an das die Technologie umsetzende Unternehmen, gemeinsam verliehen.

Martin Wegener und seine AG

Ehrennadel der DPG 2018

Dr. Valentin Kahl

„in Anerkennung seines langjährigen außerordentlichen Engagements als stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreis Industrie und Wirtschaft (AIW) – insbesondere für seinen starken persönlichen Einsatz bei der Initiierung und Organisation der Münchener Industriegespräche, der WTT-Foren, der Tagung „Forschung – Entwicklung - Innovation“, des ersten Start-up-Workshops sowie zahlreicher Beiträge zum Thema Unternehmensgründung. Mit seinen Aktivitäten leistet er einen erheblichen Beitrag zur Erweiterung des Angebots der DPG an der Schnittstelle zwischen Forschung und Wirtschaft.“

Prof. Dr. Gertrud Zwicknagl

„in Anerkennung ihrer langjährigen Verdienste um die DPG, insbesondere auch um die Kontakte der DPG zu ausländischen Partnergesellschaften. Sie war und ist Mitglied in verschiedenen Gremien der DPG, hat sich aber auch weit über die damit verbundenen Aufgaben hinaus mit hohem persönlichem Einsatz und weitem internationalem Horizont für die Belange der Physik engagiert.“

Prof. Dr. Ingolf Hertel

„in Anerkennung seines außerordentlichen und langjährigen Engagements für die DPG. Dazu zählen insbesondere sein 20-jähriges Wirken im Kuratorium des Magnus-Hauses Berlin und sein besonderer Einsatz bei der von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung geförderten DPG-Studie „Physik in der Schule".“

Prof. Dr. Metin Tolan

„in Anerkennung seines langjährigen und hoch engagierten Wirkens für die DPG. Mit Sachverstand und Eloquenz setzt er sich fortwährend für die Physik im Allgemeinen und die DPG ein – sei es im DPG-Vorstand, als Vortragender, als Mitglied in Komitees oder einfach als Vereinsmitglied.“

SKM-Dissertationspreis 2018

Die in der SKM zusammengeschlossenen Fachverbände der DPG schreiben einen Dissertationspreis aus. Ziel des Preises ist die Anerkennung herausragender wissenschaftlicher Arbeit und deren exzellenter Darstellung in einem Vortrag.

Dr. Lutz Waldecker

Medaille für Naturwissenschaftliche Publizistik 2018

Verliehen von der DPG für publizistische Leistungen, die zur Verbreitung naturwissenschaftlich-physikalischen Denkens im deutschsprachigen Raum in hervorragender Weise beitragen.

Alexander Gerst

„„für seine herausragenden Beiträge zur Verbreitung naturwissenschaftlichen Wissens. Als Astronaut der ESA nutzt er seine mediale Präsenz, um insbesondere junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern. Dazu setzt er neben Printmedien auch die Sozialen Medien und das Fernsehen ein.““