ONLINE: Die Physik der COVID-19-Eindämmung

Lecture
Date:
Tu, 26.01.2021 18:30  –   Tu, 26.01.2021 20:00
Sprecher:
Dr. Viola Priesemann, Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation; Georg-August Universität Göttingen
Adresse:
Magnus-Haus Berlin
Am Kupfergraben 7, 10117 Berlin, Germany

Language:
Deutsch
Contact person:
Andreas Böttcher,
External Link:
YouTube-Kanal der DPG

Description

Dieser Vortrag wird zum angegebenen Zeitpunkt ausschließlich online gehalten. Für den Erhalt der Zoom-Zugangsdaten melden Sie sich bitte an. Ohne Anmeldung können Sie den Vortrag zur selben Zeit im Youtube-Channel der DPG verfolgen. 

Zum Inhalt: Wie können wir Menschen mit einer Pandemie wie der COVID-19-Pandemie mittelfristig umgehen, so dass weder Gesundheit noch Gesellschaft und Wirtschaft unnötig leiden? Die theoretische Physik bietet die optimalen Werkzeuge, um effektive Eindämmungsstrategien zu entwickeln und zu vergleichen. In unserem Modell haben wir einen metastabilen Zustand identifiziert, der nicht nur niedrige Fallzahlen stabilisiert, sondern auch die notwendigen Kontaktreduktionen und Lockdowns deutlich reduziert. In meinem Vortrag werde ich die zugrundeliegenden Modelle erklären, verschiedene Eindämmungsstrategien explorieren und diese mit den aktuellen Entwicklungen vergleichen.

Zur Person: Viola Priesemann ist Gruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation und lehrt an der Georg-August-Universität Göttingen. Sie erforscht Ausbreitungsprozesse, Selbstorganisation und Informationsverarbeitung in lebenden und künstlichen Netzwerken. Seit dem Ausbruch von COVID-19 hat sie die Ausbreitung von SARS-CoV-2 erforscht, die Wirksamkeit der Maßnahmen quantifiziert und Eindämmungsstrategien entwickelt. Viola Priesemann ist Mitautorin mehrerer Stellungnahmen (u.a. der Leopoldina), Fellow des Schiemann-Kollegs und Mitglied des Exzellenzclusters „Multiscale Bioimaging“ der Universität Göttingen.

Moderation: Prof. Dr. Klaus Desch, Wissenschaftlicher Leiter des Physikzentrums Bad Honnef

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung.