Was Schrödinger Stern und Gerlach hätte erklären können

Veranstaltung der Arbeitsgruppe Senior Expert Netzwerk

Lecture
Date:
We, 24.04.2019 16:00  –   We, 24.04.2019 17:30
Sprecher:
Dr. Michael Brieger, ehemals: DLR, Institut für Technische Physik, Stuttgart (Gruppenleiter)
Adresse:
Magnus-Haus Berlin
Am Kupfergraben 7, 10117 Berlin, Germany

 
Registration required
Language:
Deutsch
Contact person:
Andreas Böttcher, , 030/201748-0
DPG Association:
Working Group Senior Expert Network (AGSEN)  

Description

1968: Diplom TU Berlin (Dipl.Ing.: “Level-Crossing-Exp. in In & Sn“); 1968-69: Wiss. Mitarb. TU Berlin; 1969-74: Wiss. Assistent TU Berlin; 1975: Promotion TU Berlin (Dr.rer.nat.: “Magnetfeldabh. Resonanzstreuung v. Licht an NO“); 1975-79: Wiss. Mitarb. Uni Bielefeld (elektron. inelast. K-N2 Stöße); 1979-84: Wiss. Mitarb. FU Berlin („StarkQuantumBeat-Exp. an Alkalihydriden“, „SHG in passive ring resonantor“); 1984-87: Research Associate TAMU TX, USA („Doppler-free 2-photon spectroscopy on Rb“), Brookhaven National Labs NY, USA („CLIB spectroscopy on short lived isotpes“), GSI Da (guest scient.); 1987-2005: Gruppenleiter DLR („PLD of photovoltaic CuInSe2 layers“, Grundlagen d. Quantenmechanik)

Folgt man dem SG-Experiment, kann jeder Spin im Magnetfeld spontan nur „up“ oder „down“ zeigen, da nur stationäre Zustände als physikalisch real gelten. Im Gegenteil: Nichtstationäre Zustände beschreiben die allgemeine Dynamik, hier sogar in Raum und Zeit, während stationäre Zustände einer dynamisch unwahrscheinlichen Balance bedürfen: Hier erfordern sie die Kompensation aller Drehmomente, die auf die koppelnden magnetischen Momente einwirken. Diese klassisch anmutenden Aussagen beruhen auf den Lösungen der zeitabhängigen Schrödinger-Gleichung für konservative Systeme. Mit den gewonnenen Erkenntnissen wird eine mögliche physikalische Erklärung des SG-Ergebnisses aufgezeigt.

Diskussionsleitung: Prof. Dr. Rudolf Germer