Pressearchiv
Die Deutsche Physikalische Gesellschaft gibt jährlich ca. 35 Pressemitteilungen heraus. Medienvertreterinnen und Medienvertreter, die Interesse an DPG-Pressemitteilungen haben, können sich in den Presse-Verteiler eintragen lassen. Die DPG-Pressemitteilungen finden Sie auch im Informationsdienst Wissenschaft (idw).
Deutsche Physikalische Gesellschaft warnt vor Blockade der internationalen Rüstungskontrolle
Die nukleare Abrüstung ist offensichtlich in eine Sackgasse geraten. Ein negatives Signal setzte zuletzt der US-Senat, als er im vergangenen Oktober den Comprehensive Test Ban Treaty (CTBT) ablehnte - dieses Abkommen verpflichtet die Beitrittsstaaten zum Verzicht auf alle Kernexplosionen. Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) hat sich immer wieder nachdrücklich für einen umfassenden Atomteststoppvertrag eingesetzt. Jetzt ruft sie den US-Senat auf, seine Haltung zu überdenken und appelliert an Russland, China, Israel und den Iran, dem Vertrag beizutreten. Die Resolution der DPG ist auf diesem Server verfügbar.mehr...
Nanophysik: Kraftmikroskop misst van-der-Waals-Dämpfung
Die van-der-Waals-Kraft wirkt zwischen allen mikroskopischen Objekten und wird messbar, wenn sie sich bis auf einige Milliardstel Meter (Nanometer) nahe kommen. In der Nanophysik - der Welt der Atome, Moleküle und Kolloidteilchen - spielt sie deshalb eine wichtige Rolle. Mit einem Kraftmikroskop haben Forscher der Universität Münster jetzt erstmals eine Art van-der-Waals-Dämpfung nachgewiesen: Ein subtiler Effekt, der beispielsweise bei der Wechselwirkung von Metallpartikeln mit einem Metallsubstrat auftre-ten kann (Phys. Rev. Lett. 83, 2402 (1999)). Während im Allgemeinen van-der-Waals-Kräfte konservativ sind, führt dieses Phänomen zu einem Energieverlust.mehr...
Auszeichnung von Spitzenforschung: Physik-Preisträger 2000 stehen fest
Seit 1929 verleiht die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) die Max-Planck-Medaille für außergewöhnliche Leistungen in theoretischer Physik. Die ersten Preisträger waren Max Planck und Albert Einstein. Weitere hochkarätige Auszeichnungen würdigen besondere Verdienste in experimenteller Physik und interdisziplinärer Forschung sowie die Arbeit von Nachwuchswissenschaftlern. In diesem Jahr zeichnet die DPG neben sieben Forschern auch zehn Schüler aus. Die Preise werden in London sowie - im März - auf den Frühjahrstagungen der DPG in Dresden und Regensburg übergeben.mehr...
Der Kosmos kommt nach Berlin
Das "Jahr der Physik" beginnt am 18. Januar mit einer Woche zur Astronomiemehr...
Neue Forscher braucht das Land
Erstes deutsches Schülerforschungszentrum sucht Teilnehmermehr...
Die Initiative "Wissenschaft im Dialog" startet im Jahr 2000 das "Jahr der Physik".
Bulmahn: "Forschung muss für die Menschen erlebbar sein."mehr...
Werkzeuge für die Nanowelt
Rastersondenmikroskope mit eingebautem Meßfühlermehr...
Europäische Kooperation ermöglicht weltweit erste wissenschaftliche Internet-Zeitschrift für allgemeine Physik
Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und ihre britische Schwestergesellschaft, das Institute of Physics (IOP), haben mit dem "New Journal of Physics" (NJP) die erste rein elektronische allgemeine Physikzeitschrift gestartet. Veröffentlicht werden ausschließlich Originalbeiträge aus der neuesten Forschung. Daß die Leser unter www.njp.org - so die Adresse der Zeitschrift - tatsächlich nur Einzigartiges zu lesen und zu sehen bekommen, garantiert ein hochkarätig besetztes internationales Redaktionsgremium.mehr...
Formen erfassen mit Licht
Neue 3D-Sensoren an der Grenze des physikalisch Möglichen / Vielfältige Anwendung in Industrie und Medizinmehr...
63. Frühjahrstagung der Physiker in Heidelberg
Themen reichen von der Grundlagenforschung bis hin zu umweltverträglicher Energieversorgungmehr...
Frühjahrstagung der Festkörperphysiker in Münster
Themen reichen von Quantenphänomen bis zur Halbleitertechnikmehr...
Neue Wege zu leuchtendem Silizium
Herstellung von Leuchtdioden mit Siliziumtechnologie angestrebtmehr...
Radioaktives Eisenisotop weist auf erdnahe Sternenexplosion hin
Lassen sich auf der Erde Anzeichen vergangener Supernovae finden? Mit Eisenmangan-Krusten aus dem pazifischen Ozean Ereignissen aus dem All auf der Spurmehr...
Dreidimensionale Leiterplatten
Ultraviolettes Licht verbindet Metall und Kunststoffmehr...
Leistungsfähige Transformatoren aus nanokristallinen Werkstoffen
Die magnetischen Kerne in einem Transformator bestehen aus weichmagnetischen Werkstoffen. Diese zeichnen sich dadurch aus, daß beim Umklappen der Magnetisierungsrichtung nur geringe Leistungsverluste auftreten. 1987 entdeckten japanische Wissenschaftler eine neue Klasse weichmagnetischer Werkstoffe, die von winzigen magnetischen Körnern mit einem Durchmesser von nur wenigen millionstel Millimetern (Nanometern) durchsetzt sind. Diese nanokristallinen Weichmagnete haben beispielsweise in der Bahntechnik die bisher üblichen weichmagnetischen Materialien ersetzt und zu einer Vielfalt neuer Anwendungen geführt. Über den Stand der Entwicklung berichtet Dr. Rainer Hilzinger von der Firma Vacuumschmelze in Hanau auf der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft vom 22. bis 26. März in Münster. Die Vacuumschmelze gehört heute zu den weltweit führenden Herstellern für weichmagnetische nanokristalline Werkstoffe.mehr...
Quantenverschwörung per Telefonkabel
Albert Einstein wollte nicht glauben, daß es in der Natur so seltsam zugeht, wie es die Quantentheorie vorhersagt. Es ist schon recht irritierend, daß sich Atome oder Elementarteilchen ganz anders verhalten, als es unsere Alltagserfahrung erwarten läßt: Unbeobachtet kann sich solch ein einzelnes Teilchen an mehreren Orten zugleich befinden. Paare von Teilchen können sich sogar "verschwören" und koordiniert bewegen. Was Einstein wirklich beunruhigte war indes, daß dieses seltsame Verhalten auch dann noch auftreten soll, wenn man die atomaren Dimensionen verläßt und zum Beispiel ein Teilchenpaar zwingt, seine Verschwörung über viele Kilometer hinweg aufrecht zu erhalten. Nach Einsteins Meinung ging die Quantentheorie in diesem Punkt zu weit. Doch er hat sich geirrt, wie ein in der Schweiz durchgeführtes Experiment zeigt, bei dem zwei Telefonkabel eine wichtige Rolle spielen. Was es damit auf sich hat, berichtet Nicolas Gisin von der Universität Genf auf der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, die vom 15. - 19. März in Heidelberg stattfindet.mehr...
Physik ist Frauensache: Physikerinnentagung in Heidelberg
Physikerinnen aus Schule, Universität und Wirtschaft treffen sich vom 11. bis 14. November zu einem wissenschaftlichen Kongress an der Universität Heidelberg. Die "Deutsche Physikerinnentagung 1999" hat das Ziel, den Gedankenaustausch zwischen den Frauen in der Physik zu fördern - über Generationsgrenzen, Fach- und Berufsgebiete hinweg. Die Geschichte dieser Idee ist erstaunlich jung: Aus unregelmäßigen Treffen ging 1997 die erste Physikerinnentagung hervor. In diesem Jahr wird das Symposium von Physikerinnen der Universität Heidelberg organisiert, Schirmherrin ist Heidelbergs Oberbürgermeisterin Beate Weber. Unterstützt wird die Physikerinnentagung vom Arbeitskreis Chancengleichheit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Die Tagungsleitung rechnet mit 200 Teilnehmerinnen aus der gesamten Bundesrepublik und dem nahen Ausland.mehr...
Physiker fordern nationalen Energieplan für wirksamen Klimaschutz
Die Lösung von Energie- und Klimaproblemen der Zukunft ist nur auf internationaler Ebene möglich. Auf der aktuellen Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Heidelberg (15.3. - 19.3.99) haben führende Physiker eine Einbeziehung von solarthermischen Kraftwerken im europäischen Süden in einen nationalen Energieplan gefordert.mehr...
Laserblitz läßt Atomkerne verschmelzen
Wenn von der Elementarteilchenphysik oder der Erforschung der Kernfusion die Rede ist, denkt man meist an gigantische Beschleuniger und Versuchsanlagen, deren Kosten in die Milliarden gehen. Doch diese Großforschung könnte bald preiswerte Konkurrenz im Labormaßstab erhalten. Extrem leistungsfähige Laser erlauben schon heute, Elektronen auf Geschwindigkeiten zu bringen, wie sie früher nur mit Hilfe von Teilchenbeschleunigern erreicht werden konnten. Die dabei auftretenden Temperaturen reichen aus, um Atomkerne miteinander zu verschmelzen, wie Georg Pretzler vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching auf der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, die vom 15.-19. März in Heidelberg stattfindet, berichtet.mehr...
Von der Leuchtdiode zur Erbgutmarkierung Neue Anwendungen für anorganischeFarbstoffpartikel
Das "Schönheitsgeheimnis" alter Kirchenfenster liegt in anorganischen Farbstoffpartikeln, die über Jahrhunderte hinweg im Sonnenlicht stabil bleiben. Die in Kunststoffe eingebetteten organischen Farbstoffe hingegen verblassen oft schon nach wenigen Jahren. Mittlerweile existieren jedoch Verfahren, nicht nur lichtbeständige, sondern auch fluoreszierende anorganische Farbstoffpartikel in Polymere (Kunststoffe) einzubauen. Für die Forschung ergeben sich daraus völlig neue Möglichkeiten; etwa die Konstruktion von großflächigen Leuchtdioden oder eine bequeme Methode, das Erbgut zu markieren.mehr...