Aktuelles

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft gibt jährlich rund 50 Pressemitteilungen und Meldungen heraus, die auf den Webseiten der DPG veröffentlicht werden. Pressemitteilungen werden an registrierte Journalistinnen und Journalisten versendet, sowie auf Wunsch an DPG-Mitglieder. Medienvertreterinnen und Medienvertreter, die Interesse an DPG-Pressemitteilungen haben, können sich in den Presse-Verteiler eintragen lassen.

01.01.1999 | Pressemitteilung

Der Neutrino-Masse auf der Spur

Frühjahrstagung der DPG: Japanische Forschungsergebnisse geben starke Hinweise für massebehaftete Neutrinos - Künftige Experimente werden endgültige Klärung bringenmehr...

01.01.1999 | Pressemitteilung

Von der Leuchtdiode zur Erbgutmarkierung Neue Anwendungen für anorganischeFarbstoffpartikel

Das "Schönheitsgeheimnis" alter Kirchenfenster liegt in anorganischen Farbstoffpartikeln, die über Jahrhunderte hinweg im Sonnenlicht stabil bleiben. Die in Kunststoffe eingebetteten organischen Farbstoffe hingegen verblassen oft schon nach wenigen Jahren. Mittlerweile existieren jedoch Verfahren, nicht nur lichtbeständige, sondern auch fluoreszierende anorganische Farbstoffpartikel in Polymere (Kunststoffe) einzubauen. Für die Forschung ergeben sich daraus völlig neue Möglichkeiten; etwa die Konstruktion von großflächigen Leuchtdioden oder eine bequeme Methode, das Erbgut zu markieren.mehr...

01.01.1999 | Pressemitteilung

Radioaktives Eisenisotop weist auf erdnahe Sternenexplosion hin

Lassen sich auf der Erde Anzeichen vergangener Supernovae finden? Mit Eisenmangan-Krusten aus dem pazifischen Ozean Ereignissen aus dem All auf der Spurmehr...

01.01.1999 | Pressemitteilung

Dreidimensionale Leiterplatten

Ultraviolettes Licht verbindet Metall und Kunststoffmehr...

01.01.1999 | Pressemitteilung

Frühjahrstagung der Festkörperphysiker in Münster

Themen reichen von Quantenphänomen bis zur Halbleitertechnikmehr...

01.01.1999 | Pressemitteilung

Quantenverschwörung per Telefonkabel

Albert Einstein wollte nicht glauben, daß es in der Natur so seltsam zugeht, wie es die Quantentheorie vorhersagt. Es ist schon recht irritierend, daß sich Atome oder Elementarteilchen ganz anders verhalten, als es unsere Alltagserfahrung erwarten läßt: Unbeobachtet kann sich solch ein einzelnes Teilchen an mehreren Orten zugleich befinden. Paare von Teilchen können sich sogar "verschwören" und koordiniert bewegen. Was Einstein wirklich beunruhigte war indes, daß dieses seltsame Verhalten auch dann noch auftreten soll, wenn man die atomaren Dimensionen verläßt und zum Beispiel ein Teilchenpaar zwingt, seine Verschwörung über viele Kilometer hinweg aufrecht zu erhalten. Nach Einsteins Meinung ging die Quantentheorie in diesem Punkt zu weit. Doch er hat sich geirrt, wie ein in der Schweiz durchgeführtes Experiment zeigt, bei dem zwei Telefonkabel eine wichtige Rolle spielen. Was es damit auf sich hat, berichtet Nicolas Gisin von der Universität Genf auf der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, die vom 15. - 19. März in Heidelberg stattfindet.mehr...

01.01.1999 | Pressemitteilung

Brillante Einblicke in die atomare Dimension - der neue Röntgenlaser bei DESY

Bis in die Dimension einzelner Atome dringen die extrem kurzwelligen Strahlen eines neuen Röntgenlasers vor, der zur Zeit am Hamburger Forschungszentrum DESY entwickelt wird. Der 300 Meter lange "Freie-Elektronen-Laser" ohne Spiegel ist der weltweit erste und einzige Röntgenlaser dieser Art. Seine Spitzenleistung ist 10 Milliarden mal höher als die der modernsten Röntgenquellen. Dafür sorgt ein supraleitender Teilchenbeschleuniger, der Elektronen auf höchste Energien beschleunigt. Spezielle Magneten zwingen die Elektronen dazu "im Gleichtakt" zu schwingen und dabei eine Folge von Röntgenlichtblitzen auszusenden. Diese kurzen, intensiven Blitze eröffnen ungeahnte Einblicke in die chemischen Vorgänge innerhalb lebender Zellen sowie in Molekülen und Werkstoffen. Prof. Dr. Jochen Schneider vom Forschungslabor HASYLAB berichtet hierüber anläßlich der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft vom 22. - 26. März in Münster.mehr...

01.01.1999 | Pressemitteilung

Laserblitz läßt Atomkerne verschmelzen

Wenn von der Elementarteilchenphysik oder der Erforschung der Kernfusion die Rede ist, denkt man meist an gigantische Beschleuniger und Versuchsanlagen, deren Kosten in die Milliarden gehen. Doch diese Großforschung könnte bald preiswerte Konkurrenz im Labormaßstab erhalten. Extrem leistungsfähige Laser erlauben schon heute, Elektronen auf Geschwindigkeiten zu bringen, wie sie früher nur mit Hilfe von Teilchenbeschleunigern erreicht werden konnten. Die dabei auftretenden Temperaturen reichen aus, um Atomkerne miteinander zu verschmelzen, wie Georg Pretzler vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching auf der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, die vom 15.-19. März in Heidelberg stattfindet, berichtet.mehr...

01.01.1999 | Pressemitteilung

63. Frühjahrstagung der Physiker in Heidelberg

Themen reichen von der Grundlagenforschung bis hin zu umweltverträglicher Energieversorgungmehr...

01.01.1999 | Pressemitteilung

Leistungsfähige Transformatoren aus nanokristallinen Werkstoffen

Die magnetischen Kerne in einem Transformator bestehen aus weichmagnetischen Werkstoffen. Diese zeichnen sich dadurch aus, daß beim Umklappen der Magnetisierungsrichtung nur geringe Leistungsverluste auftreten. 1987 entdeckten japanische Wissenschaftler eine neue Klasse weichmagnetischer Werkstoffe, die von winzigen magnetischen Körnern mit einem Durchmesser von nur wenigen millionstel Millimetern (Nanometern) durchsetzt sind. Diese nanokristallinen Weichmagnete haben beispielsweise in der Bahntechnik die bisher üblichen weichmagnetischen Materialien ersetzt und zu einer Vielfalt neuer Anwendungen geführt. Über den Stand der Entwicklung berichtet Dr. Rainer Hilzinger von der Firma Vacuumschmelze in Hanau auf der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft vom 22. bis 26. März in Münster. Die Vacuumschmelze gehört heute zu den weltweit führenden Herstellern für weichmagnetische nanokristalline Werkstoffe.mehr...