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Spannende historische Dokumente

Protokolle, Verhandlungen, Vereinbarungen


Gründungsprotokoll vom 14. Januar 1845

Protokolle der ersten neun Sitzungen der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin von Januar bis Mai 1845
Protokoll der Gründungssitzung, die am 14. Januar 1845 von 19 bis 21 Uhr im Lesezimmer der Kadettenanstalt stattfand. In der zweiten Sitzung am 24. Januar 1845 wurde der Vorstand gewählt, in der dritten Sitzung am 21. Februar 1845 fanden die ersten Vorträge statt.
Während der vierten Sitzung am 7. März 1845 wurden bereits 14 Kurzreferate gehalten, darunter erstmals auch von Werner Siemens (7.).
Auch in der fünften und sechsten Sitzung (20. März bzw. 4. April 1845) zeugt das umfangreiche Vortragsprogramm vom schnellen Fortschritt der Physik.
Zu Beginn der 7. Sitzung am 18. April 1845 wird der „Eingang der ministeriellen Erlaubniss zur Constituierung der physikalischen Gesellschaft“ vermerkt.
In der 9. Sitzung am 16. Mai 1845 werden neue Mitglieder gewählt, es wird über Druck und Verteilung der Statuten beraten.



Protokoll der Sitzung vom 15. Juni 1900. Unter dem Vorsitz Emil Warburgs (der auch selbst über drei Abhandlungen berichtet) wird beschlossen, dass die Physikalische Gesellschaft in das Vereinsregister eingetragen werden und den Zusatz „eingetragener Verein“ erhalten soll.
   
DPG-Protokollbuch von 14. Dezember 1900, Vorsitzende der Sitzung: Emil Warburg, DPG-Präsident von 1897 - 1905 sowie später Otto Lummer
In dieser Sitzung hält Max Planck seinen berühmten Vortrag „Zur Theorie des Gesetzes der Energievertheilung im Normalspektrum“. Dieser Tag gilt als „Geburtsstunde der Quantentheorie“.
   
In der Sitzung vom 6. März 1914, die unter Leitung von Heinrich Rubens stattfand, demonstriert Karl Mey (später von 1933 bis 1935 Vorsitzender der DPG) eine „neue Röntgenröhre nach Coolidge“.
   
Am 10. Juli 1914 berichtet Werner Kolhörster unter Vorsitz von Emil Warburg über „Meßung der durchdringenden Strahlung bis 9300 m Höhe“.
   
Am 19. Februar 1915 berichten Albert Einstein und Wander Johannes de Haas über den direkten Nachweis der Ampereschen Molekularströme – die Entdeckung des Einstein-deHaas-Effekts.
   
DPG-Protokollbuch von 1918, Vorsitzender der Sitzung: Albert Einstein, DPG-Präsident von 1916–1918
In der Sitzung vom 10. Mai 1918 wird Max Wien als Albert Einsteins Nachfolger gewählt. Immerhin vier spätere Nobelpreisträger (Max Planck, Fritz Haber, Walther Nernst und Albert Einstein) werden als Beisitzer gewählt. Max Born wird Revisor, Gustav Hertz Bibliothekar und Peter Debye Mitglied im Wissenschaftlichen Ausschuss.
   
Aus Anlass des 100. Geburtstages von Max Planck übergibt der Magistrat von Berlin das Magnus-Haus an die Physikalische Gesellschaft in der DDR „in dauernde Obhut und Pflege mit der Befugnis, es … wie ein Eigentümer zu benutzen und zu gestalten.“
   
Vereinbarung zwischen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Physikalischen Gesellschaft der DDR zum Zusammenschluss beider Gesellschaften, 1990
 
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