Besichtigung des Druckluftspeicherkraftwerk Huntorf

Die erste Exkursion der Regionalgruppe Oldenburg im neuen Semester, findet bereits Ende Oktober statt. Wir machen uns auf nach Huntorf und besichtigen dort das Druckluftspeicherkraftwerk. Ein Termin für die Besichtigung wird in Kürze festgelegt und die Anmeldung wird dann freigeschaltet.

Eins von nur zwei großen Druckluftspeicherkraftwerk weltweit steht im benachbarten Huntorf. Seit 1978 ist das Kraftwerk bereits in Betrieb. Doch die "alte" Technik kann helfen ein Kernproblem der modernen Energiewende zu lösen: die schwankende und schwer vorhersehbare Erzeugung erneuerbarer Energie.

Druckluftspeicher.png
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Wenn das Stromangebot die Nachfrage übersteigt und die Preise deshalb niedrig sind, pumpt ein Kompressor die Außenluft in zwei Salzkavernen in einer Tiefe von 650 bis 800 Metern. Diese haben ein Gesamtvolumen von rund 310.000 Kubikmetern und können die Luft bei einem Druck bis zu 72 Bar speichern. Wenn es nun gilt Netzschwankungen mit Hilfe von Minutenreserven auszugleichen, kann das Kraftwerk in 15 Minuten hochfahren. Die Luft entweicht dann aus den Kammern über eine Turbine, die einen Stromgenerator antreibt.

Das Kraftwerk bietet einige spannende Lösungen zu technischen Problemen, wie zum Beispiel die Regulierung der Temperatur der Luft, während diese komprimiert oder dekomprimiert wird. Außerdem wird mit dem Forschungsvorhaben „Huntorf 2020“ nach Wegen gesucht, das Kraftwerk zu verbessern.

Ein Termin für die Besichtigung wird in Kürze festgelegt und die Anmeldung wird dann freigeschaltet.