Exkursion

Exkursionen der jDPG-Regionalgruppe Kaiserslautern

Bis zu einmal im Semester organisieren wir eine Exkursion für Physik-Studenten. In der Vergangenheit ging es dabei an verschiedene spannende Orte wie z.B. zum DESY oder zum DLR.

Neben diesen Exkursionen hast du als Mitglied der jDPG auch die Möglichkeit, an internen Exkursionen, wie z.B. der Sommerexkursion, teilzunehmen.

Wenn du einen Vorschlag für ein Exkursionsziel hast, kannst du uns dies gerne mitteilen. Wir freuen uns sehr über neue Anregungen.

Bericht: CERN-Exkursion im Mai 2016

Mittwochs startete unser Besuch am CERN mit der Besichtigung des COMPASS Experimentes und wir konnten dank des Machine-Developement-Days die komplette Halle besichtigen. Hier wird u.a. die Spinstruktur von Proton und Neutron hinsichtlich des Anteils der Gluonen (Vermittler der starken WW) am Spin untersucht.

Der nächste Tag begann für uns mit einem einstündigen Vortrag eines altehrwürdigen Fachmannes, der gelungen einen Überblick über die aktuellen Forschungsthemen lieferte, sowie die verschiedenen am CERN befindlichen Beschleuniger (u.a. LHC) präsentierte. Am Ende gab es noch eine kleine Diskussionsrunde mit von den Studenten gestellten Fragen.

Anschließend fuhren wir mit unserem Bus zum Gelände des CMS-Exeriments. Dazu ging es sogar 100 Meter mit dem Aufzug Unter Tage. Bis an die Beamline des LHC kamen wir zwar nicht ganz heran, da der Beschleuniger in Betrieb war, aber wir durften die verschiedenen Schalt- und Kontrollräume erkunden.

Nach dem Mittagessen in der CERN Kantine ging es dann zu zwei anderen Experimenten, ISOLDE und AD, die uns Dr. Andreas Müllers als weitere Besichtigung ermöglicht hat. Das Interessante bei AD ist hierbei, dass hier auch ein Beschleuniger am Werke ist, allerdings nicht um die Antiprotonen zu beschleunigen, sondern wie der Name AD (Antiproton Decelerator) schon sagt um diese abzubremsen und so für das Experiment verfügbar zu machen.

Bei ISOLDE beschäftigen sich die Wissenschaftler mit radioaktiven Ionenstrahlen mit verhältnismäßig kleiner Energie, um vor allem Anwendungen in der Festkörperphysik und Nuklearmedizin vorzubereiten und die Nuklidkarte zu erweitern. Ein kurzer Überblick wurde uns in einem Vortrag vermittelt, bevor es in Kleingruppen zur Besichtigung der Experimente ging.

Die beiden Experimente vertieften noch einmal den Einblick in einen „kleineren“ Aufbau am CERN. Diese nahmen aber immer noch jeweils eine große Halle ein.

Anschließend gab es noch die Austellung im Visitors Center „Microcosm“ und „The Globe“ zu besichtigen.

Danksagung:

Der Dank geht vor allem an Dr. Andreas Müllers für die Unterstützung bei der Planung und der Ermöglichung der Besichtigung von AD und Isolde. Des Weiteren an den Busfahrer für die angenehme und unbeschwerte Reise.