Source: https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fonc.2019.00065/full

ONLINE: Physiker:innen im Beruf : Medizinphysik

In einem inspirierenden Vortrag stellte Prof. Dr. Antje Knopf ihren beruflichen Werdegang in der Medizinphysik vor und gab dazu Ratschläge, die ihr auf ihrem Weg sehr geholfen haben.

Eine Sache, wohl alle Teilnehmenden von diesem Vortrag mitgenommen haben, ist, dass das Wort "Medizinphysik" zwar kurz und prägnant ist, dabei aber eine riesige Zahl von Themen, Arbeitsbereichen und Karrieremöglichkeiten beinhaltet.  So bekamen wir anhand von Antje Knopfs Vortrag einen Einblick, wie ein möglicher Weg in das Arbeitsfeld eines/r Medizinphysiker:in aussehen kann, lernten aber auch über die unzähligen Entscheidungsmöglichkeiten, die einem auf diesem Weg begegnen. Im Foto unten sieht man beispielsweise einen Ausschnitt aus Antjes Präsentation, in der sie die verschiedenen Arbeitsmöglichkeiten beleuchtet. 

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Wie man sieht, überlappen sich die einzelnen Bereiche immer wieder, sodass sich in jedem Fall ein sehr vielseitiger Beruf ergibt. Antje Knopf war bis vor kurzem als Associate Professor am University Medical Center Groningen beschäftigt und ist nun in der Neustrukturierung der nationalen Krebsforschung in Deutschland tätig. Im Bild unten seht ihr einen Überblick über die die Tätigkeit in der Protonentherapie.

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Durch ihren Karriereweg konnte sie einen guten Vergleich zwischen der Arbeit als Professorin und andererseits im Projektmanagerin ziehen und auch viele eher wenig offensichtliche Aspekte bezüglich der Freizeitgestaltung beleuchten. So sei eine Tätigkeit in der Forschung zwar einerseits stressig, würde aber nie langweilig werden. Als Projektmanager:in habe man eine gute work-life Balance, müsse aber auch mit einem schnellen Wechsel von stressigen und ruhigen Arbeitsphasen zurechtkommen. Interessant war auch der Aspekt zum Einfluss, den man in beiden Tätigkeiten hat: Als Associate Professor hat man einen kleinen, aber schnellen Einfluss, während man durch das Projektmanagement einen potentiell hohen Impact haben kann, welcher jedoch etwas Zeit braucht. 

Als take-home message fungierten die Ratschläge, sich eine Tätigkeit zu suchen, von der man intrinsisch fasziniert ist und sich dabei aber auch aus der eigenen Comfortzone in neue Challenges zu begeben. 

An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an Antje Knopf für diesen inspirierenden Vortrag!