Geschichte der DPG

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft, deren Tradition bis in das Jahr 1845 zurückreicht, ist die älteste nationale und mit mehr als 60.000 Mitgliedern auch die größte physikalische Fachgesellschaft weltweit. Sie versteht sich als offenes Forum der Physikerinnen und Physiker und verfolgt als gemeinnütziger Verein keine wirtschaftlichen Interessen. Das Durchschnittsalter der DPG-Mitglieder liegt heute bei Mitte 30 und fast die Hälfte ihrer Mitglieder sind Schüler oder Studierende. Darüber hinaus sind in der DPG Wissenschaftsjournalisten und Lehrer ebenso vertreten wie Patentanwälte, Industrieforscher, Professoren und Nobelpreisträger. Weltberühmte Forscher waren zudem Präsidenten der DPG – so Max Planck und Albert Einstein.

Gründung und Entwicklung

Die DPG knüpft an die Traditionen der auf das Jahr 1845 zurückgehenden früheren "Physikalischen Gesellschaft zu Berlin" und der im Jahre 1919 gegründeten "Deutschen Gesellschaft für technische Physik e.V." an.

Sie ist seit 1963 Nachfolgerin des im Jahre 1950 gegründeten "Verbandes Deutscher Physikalischer Gesellschaften e.V.", in dem sich die nach 1945 entstandenen vier regionalen Gesellschaften

  • Nordwestdeutsche Physikalische Gesellschaft e.V.
  • Physikalische Gesellschaft Württemberg-Baden-Pfalz e.V.
  • Physikalische Gesellschaft in Bayern e.V.
  • Physikalische Gesellschaft zu Berlin e.V.
  • Physikalische Gesellschaft Hessen-Mittelrhein-Saar e.V.

zusammengeschlossen hatten. Die zwei erstgenannten lösten sich 1973 auf, die vier letztgenannten bilden heute Regionalverbände der DPG.

Im Jahr 1990 schlossen sich die Deutsche Physikalische Gesellschaft und die Physikalischen Gesellschaft der DDR zur heutigen DPG zusammen.