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GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG

der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V.
und der Georg-August-Universität Göttingen

Nr. 32/2016 (17.11.2016)

Festakt in Hannover: Ministerin zeichnet Göttinger Physikstudenten aus

Drei Studenten der Universität Göttingen erhalten den Wissenschaftspreis Niedersachsen 2016 für Ihren vorbildlichen Einsatz im Projekt „Physik für Flüchtlinge“ der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.

Göttingen/ Bad Honnef, 17. November 2016 – Die Universität Göttingen und die Deutsche Physikalische Gesellschaft freuen sich mit den drei Preisträgern Gerrit Horstmann, Tobias Orthen und Philipp Stolte, die den Wissenschaftspreis Niedersachsen 2016 erhalten. In der Kategorie „Studierende“ zeichnete die Jury die Physikstudenten als Team aus.

Bild: Freuen sich über den Wissenschaftspreis Niedersachsen 2016: Philipp Stolte, Gerrit Horstmann und Tobias Orthen (Foto: Universität Göttingen)

Die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Gabriele Heinen-Kljajić, überreichte die Preise am Donnerstag, 17. November 2016, im Landesmuseum Hannover. Die Auszeichnung für Studierende ist mit jeweils 2.500 Euro dotiert. Geehrt wurden die Göttinger Physikstudenten vor allem für ihr Engagement im Projekt „Physik für Flüchtlinge“.

„Alle drei Studierenden sind durch besondere akademische Leistungen und gesellschaftliches Engagement aufgefallen“, so Prof. Dr. Arnulf Quadt von der Fakultät für Physik, der das Team für den Wissenschaftspreis vorgeschlagen hat. „Sie haben sehr gute bis beste Studienleistungen erbracht und ihre Abschlüsse mit Bestnoten und Auszeichnung erreicht.“ Sie sind oder waren Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes. Darüber hinaus engagierten sich die Studenten für die Belange der Studierenden in der Fachschaft Physik der Universität Göttingen sowie in der Öffentlichkeitsarbeit, wie zum Beispiel der IdeenExpo, und in Schulen engagiert.

Im Oktober 2015 haben die drei Studenten als Mitglieder im Kernteam, gemeinsam mit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, das Projekt „Physik für Flüchtlinge“ ins Leben gerufen. Im Dezember desselben Jahres setzten über 1.000 Helferinnen und Helfer das Projekt bundesweit um und führten mit Kindern und Jugendlichen aus Flüchtlingseinrichtungen täglich kleine Physikexperimente durch. Ziel war es, den Kindern und Jugendlichen in den Flüchtlingseinrichtungen eine Ablenkung vom Alltag zu bieten und ihr Interesse an naturwissenschaftlichen Phänomenen zu fördern. „Gerrit Horstmann, Tobias Orthen und Philipp Stolte haben in diesem Projekt durch Aufrufe über Mailinglisten, soziale Medien, Internet und Telefon über 1.100 Freiwillige und 28 Flüchtlingseinrichtungen für dieses Projekt gewonnen“, so Prof. Quadt. „Das Projekt erreichte insgesamt über 7.000 Kinder und hat so einen signifikanten Beitrag zur Willkommenskultur in Deutschland geleistet.“

Mit dem Wissenschaftspreis Niedersachsen würdigt das Land Personen, die neben hervorragenden Leistungen in Forschung und Lehre einen wesentlichen Beitrag zur Hochschulentwicklung in Niedersachsen erbracht haben. Zudem werden Studierende geehrt, die sich neben herausragenden Leistungen im Studium in weiteren Bereichen engagieren, beispielsweise in der studentischen Selbstverwaltung oder bei ehrenamtlichen Tätigkeiten.

Weitere Informationen zum Projekt „Physik für Flüchtlinge“ finden Sie unter: www.dpg-physik.de/pff.

Kontakt:
Prof. Dr. Arnulf Quadt
Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Physik – II. Physikalisches Institut
Friedrich-Hund-Platz 1
37077 Göttingen
Telefon (0551) 39-7635
E-Mail:
Internet: http://cern.ch/quadt


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