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Satzung der Max-Planck-Medaille der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG)

  1. Die Deutsche Physikalische Gesellschaft verleiht alljährlich die "Max-Planck-Medaille". Sie ist die höchste Auszeichnung der DPG für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der theoretischen Physik.
  2. Der Preis besteht aus einer auf Pergament handgeschriebenen Urkunde mit Verleihungstext und Laudatio sowie einer goldenen Medaille mit dem Portrait Max Plancks.
  3. Die bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger bilden das Medaillenkomitee. Dieses wählt aus seiner Mitte jeweils eine Person für den Vorsitz und den stellvertretenden Vorsitz. Die Amtsperioden betragen jeweils 5 Jahre. Einmalige Wiederwahl ist zulässig. Das Komitee gibt sich nach Bedarf eine Geschäftsordnung. Diese unterliegt dieser Satzung und der Bestätigung durch den Vorstand der DPG.
  4. Die Geschäftsführung der DPG schreibt den Preis im Einvernehmen mit den Vorsitzenden des Medaillenkomitees rechtzeitig in der Mitgliederzeitschrift der DPG aus und setzt eine Frist für die Einreichung von Vorschlägen. Diese sind an die Vorsitzende bzw. den Vorsitzenden des Medaillenkomitees zu richten. Die eingehenden Vorschläge werden um die von den Mitgliedern des Komitees eingebrachten Vorschläge erweitert.
  5. Das Medaillenkomitee wählt aus allen eingegangenen Vorschlägen zwei Personen aus und setzt diese auf die Vorschlagsliste, eine Person an erster und die andere an zweiter Stelle, bestimmt durch folgendes Verfahren: Jedes Mitglied des Komitees - mindestens jedoch die Hälfte seiner Mitglieder - nennt zwei Personen. Die am häufigsten genannte Person wird an erster Stelle vorgeschlagen, die nächsthäufig genannte an zweiter Stelle: Bei Stimmengleichheit werden beide Personen gleichrangig vorgeschlagen.
  6. Diese Vorschlagsliste mit Begründung wird dem Vorstand der DPG von der bzw. vom Vorsitzenden des Medaillenkomitees übergeben. Der Vorstand der DPG trifft unter beiden Vorschlägen durch Abstimmung die Auswahl. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Präsidentin bzw. der Präsident.
  7. Kommt es nicht rechtzeitig zu einer Vorschlagsliste des Medaillenkomitees, wird der Preis nicht verliehen.
  8. In der Regel wird der Preis jeweils einer Kandidatin bzw. einem Kandidaten zuerkannt.
  9. Die Geschäftsführung der DPG unterstützt das Medaillenkomitee bei seiner Arbeit. Das Komitee kann Gutachten einholen.
  10. Änderungen dieser Satzung können mit Zustimmung des Medaillenkomitees vom Vorstandsrat der DPG jederzeit vorgenommen werden. Ausführungsbestimmungen sind vom Vorstand im Benehmen mit der bzw. dem Vorsitzenden des Medaillenkomitees zu beschließen.
  11. Den mit der "Max-Planck-Medaille" auszuzeichnenden Personen ist von der bzw. vom Vorsitzenden des Komitees ein Exemplar dieser Satzung auszuhändigen.
  12. Diese Satzung wurde vom Vorstandsrat der DPG auf dessen Sitzung am 17. Nov. 1990 beschlossen.

Ausführungsbestimmungen zum Preis "Max-Planck-Medaille" der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG)

  1. Der Preis wird auf der Jahrestagung der DPG verliehen. An die Preisverleihung soll sich in der Regel ein Vortrag der Medaillenträgerin bzw. des Medaillenträgers anschließen.
  2. Die Geschäftsführung der DPG legt im Einvernehmen mit der bzw. dem Vorsitzenden des Medaillenkomitees die Termine für die Ausschreibung des Preises und für das Einreichen der Vorschläge fest. Es ist folgender Terminplan (jeweils vorausgehendes Jahr) vorzusehen:

    Ausschreibung: Aprilheft der Mitgliederzeitschrift der DPG

    Termin für das Einreichen von Vorschlägen: 10. Juli

    Versand der Kandidatinnen- und Kandidatenvorschläge an die Komiteemitglieder und Aufforderung zu Stellungnahmen und weiteren Vorschlägen durch die bzw. den Vorsitzenden: 20. Juli

    Versand aller Antwortschreiben an die Komiteemitglieder und Aufforderung zur Stimmabgabe: 1. Oktober

    Vorschlagsliste an den Vorstand der DPG: 1. November

  3. Diese Ausführungsbestimmungen wurden vom Vorstand der DPG auf dessen Sitzung am 17. November 1990 beschlossen.
    1. Änderung durch Beschluss des Vorstandsrates am 15. November 2003.
    2. Änderung durch Beschluss des Vorstandsrates am 9. November 2012.
 
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