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Preisträgerinnen und Preisträger 2017

Max-Planck-Medaille 2017

Höchste DPG-Auszeichnung für Theoretische Physik

Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Spohn
Technische Universität München


„In Würdigung seiner bedeutenden Beiträge zur Statistischen Physik hinsichtlich der Aufklärung des Übergangs von mikroskopischer Physik zu makroskopischem Verhalten.“

Bild: TUM

Herbert Spohn hat an der Ludwig-Maximilians-Universität München studiert, wurde dort promoviert und hat sich dort auch habilitiert. Von 1982 bis 1998 war er außerordentlicher Professor für Physik an derselben Universität und von 1998 bis 2012 Inhaber des Lehrstuhls für Mathematische Physik an der Technischen Universität München (TUM). Seitdem ist er TUM Emeritus of Excellence.
Herbert Spohn hat grundlegende Beiträge zur Statistischen Physik im Gleichgewicht und Nichtgleichgewicht sowie zur Quantenphysik geleistet. Der Schwerpunkt seiner Forschungsarbeiten liegt auf der theoretischen Herleitung des makroskopischen Verhaltens physikalischer Systeme aus den Gleichungen der mikroskopischen Physik. Spohn hat dieses Thema – den Zusammenhang zwischen der mikroskopischen und der makroskopisch beobachtbaren Physik – mit großer Originalität und Unabhängigkeit untersucht. Seine Ergebnisse haben wesentlich zu der Entwicklung der Statistischen Mechanik im Nichtgleichgewicht beigetragen.
Herbert Spohn wurde für seine wissenschaftlichen Leistungen bereits mehrfach ausgezeichnet.

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Die Goldmedaille wird im März 2017 während der DPG-Jahrestagung in Münster überreicht.


Stern-Gerlach-Medaille 2017

Höchste DPG-Auszeichnung für Experimentelle Physik

Prof. Dr. Laurens W. Molenkamp
Universität Würzburg


„Für die experimentelle Beobachtung des topologischen Isolatorzustands in HgTe-Quantentöpfen, eines neuen Zustands der kondensierten Materie. Seine bahnbrechenden Arbeiten haben die Basis für das neue Forschungsgebiet der topologischen Quantenmaterialien gelegt und eröffnen faszinierende Anwendungen.“

Bild: privat

Laurens W. Molenkamp studierte Chemie an der Universität Groningen in den Niederlanden, wo er im Jahr 1985 in der physikalischen Chemie promoviert wurde. Anschließend verbrachte er zunächst fast zehn Jahre als Wissenschaftler am Philips Forschungslabor in Eindhoven in den Niederlanden. Im Jahr 1994 wurde er zunächst an die RWTH Aachen berufen. Seit 1999 lehrt und forscht er an der Universität Würzburg.
Laurens W. Molenkamp ist einer der weltweit führenden Experimentalphysiker auf dem Forschungsgebiet des Quantentransports neuartiger Materialien. Hierbei hat er sich insbesondere durch wegweisende Arbeiten zu den physikalischen Eigenschaften topologischer Isolatoren ausgezeichnet. Dieses Forschungsfeld hat durch seine Pionierarbeit, die zur Entdeckung des Quanten Spin Hall Effekts führte, eine stürmische Entwicklung erfahren, die nach wie vor zu wichtigen Erkenntnissen führt.

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Die Goldmedaille wird im März 2017 während der DPG-Jahrestagung in Münster überreicht.


Gustav-Hertz-Preis 2017

für junge Physikerinnen und Physiker

Prof. Dr. Dennis Meier
NTNU in Trondheim, Norwegen


„Für seine richtungsweisenden Arbeiten zu Domänenwänden in Multiferroika.“

Bild: Norwegian University of Science and Technology (NTNU)

Dennis Meier studierte Physik an der Universität zu Köln und wurde im Jahr 2010 an der Universität Bonn promoviert. Danach forschte er als Feodor-Lynen Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung an der UC Berkeley in den USA. Ab 2013 arbeitete er als Gruppenleiter an der ETH Zürich, wo er sich 2015 habilitierte. Seit 2016 ist er Associate Professor und Onsager Fellow an der NTNU in Trondheim, Norwegen.
Durch die von ihm nachgewiesenen besonderen magnetischen und elektrischen Eigenschaften stellen sich Domänenwände als eine neuartige Form funktionaler oxidischer Grenzflächen dar. Im Gegensatz zu gewachsenen Grenzflächen sind Domänenwände jedoch beweglich, was von immenser Bedeutung für die Nutzbarmachung von Multiferroika ist.

Die Auszeichnung wird im März 2017 während der DPG-Jahrestagung in Münster überreicht.


Walter-Schottky-Preis 2017

für Beiträge zur Physik der kondensierten Materie

Dr. Helmut Schultheiß
Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf


„Für seine grundlegenden Arbeiten zum Verständnis der Spinwellen-Propagation in Nanostrukturen und deren Anwendung in neuen funktionalen Bauelementen zum Transport und zur logischen Verarbeitung von Information.“

Bild: Helmut Schultheiß

Helmut Schultheiß hat an der TU Kaiserslautern studiert und wurde dort auch promoviert. Nach einem 3-jährigen Forschungsaufenthalt am Argonne National Laboratory wechselte er 2013 an das HZDR und übernahm dort 2014 die Leitung einer Emmy Noether-Nachwuchsgruppe. Seit 2015 hat er gleichzeitig den Status eines TU Dresden Young Investigators.
Die Nutzung von Spinwellen als Informationsträger, die sogenannte Magnonik, ist ein vielversprechendes Konzept für die energieeffiziente Prozessierung von Daten. Als Basisfunktionen müssen die Propagationskontrolle der Spinwellen, die Manipulation der Informationseinheit sowie die Rekonfiguration des Schaltkreises realisiert werden. Helmut Schultheiß und seinem Team ist es nun gelungen, alle diese Aspekte gleichzeitig in einer in den Nanometerbereich integrierten Magnonik zu demonstrieren.

Die Auszeichnung wird im März 2017 während der DPG-Frühjahrstagung in Dresden überreicht.


Robert-Wichard-Pohl-Preis 2017

für Beiträge zur Physik von interdisziplinärer Bedeutung

Prof. Dr. Metin Tolan
Technische Universität Dortmund


„In Anerkennung seiner Verdienste bei der Verbreitung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und Denkweisen in der interessierten Öffentlichkeit. Er hat dafür neue Formate entwickelt, die er mit hohem didaktischem Geschick vermittelt. Unabhängig von Alter und Vorbildung wird sein lesendes, zuschauendes oder hörendes Publikum ausgehend von Alltagsthemen in den Bann vermeintlich einfacher Fragen gezogen, bei deren Beantwortung Tolan die Erkenntnisse der aktuellen Physik – darunter auch Ergebnisse seiner eigenen hochkarätigen Forschung – auf faszinierende Weise einfließen lässt.“

Bilder: Lutz Kampert/TU Dortmund

Metin Tolan wurde 1993 an der Universität Kiel promoviert und habilitierte sich dort im Jahr 2001. Im gleichen Jahr nahm er einen Ruf auf einen Lehrstuhl an der TU Dortmund an. Seit 2003 ist er Mitglied der NRW Akademie der Wissenschaften, seit 2008 auch des Rektorats seiner Universität. Metin Tolan hat etwa 200 wissenschaftliche Beiträge veröffentlicht und wurde mit zahlreichen Preisen geehrt. Unter anderem bekam er den Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und wurde von der Zeitschrift UNICUM zum Professor des Jahres gekürt.
Mit mehreren populärwissenschaftlichen Büchern, vielen hundert Vorträgen und zahlreichen Fernsehbeiträgen hat Metin Tolan in vielfältiger Weise zur Verbreitung von naturwissenschaftlicher Denkweise in der Öffentlichkeit beigetragen. Ausgehend von Alltagsthemen (Fußball, Spielfilme, Science Fiction) werden seine Leser und Zuhörer in den Bann einfacher Fragen gezogen, bei deren Beantwortung Metin Tolan Erkenntnisse der Physik und seiner eigenen hochkarätigen Forschung anschaulich und verständlich macht.

Die Auszeichnung wird im März 2017 während der DPG-Jahrestagung in Münster überreicht.


Herbert-Walther-Preis 2017

Deutsch-amerikanische Auszeichnung für Beiträge zur Quantenoptik und Atomphysik

Prof. Dr. Randall G. Hulet
Rice University, Houston Texas, USA


„Für seine grundlegenden Beiträge zu Experimenten und der Physik mit ultrakalten Atomen, insbesondere der Beobachtung von Bose-Einstein-Kondensation entarteter, polarisierter Fermigase sowie Solitonen von Materiewellen.“

Bild: Randall G. Hulet

Randy Hulet promovierte 1984 bei Dan Kleppner am Massachusets Institute of Technology (MIT) und arbeitete bei Dave Wineland am National Institute for Science and Technology (NIST), Boulder. Im Jahr 1987 kam er an die Rice University, wo er 2000 zum Fayez Sarofim Professor ernannt wurde.
Randy Hulet ist einer der Pioniere von Experimenten mit ultrakalten Atomen. Er ist bekannt für seine grundlegenden Arbeiten zur Bose-Einstein-Kondensation von Lithiumatomen, zur Beobachtung von polarisiertem, entartetem Fermigas sowie von Materiewellen-Solitonen in Bose-Einstein-Kondensaten.

Die Auszeichnung wird gemeinsam von der Optical Society of America und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft auf der CLEO/Europe (LASER World of Photonics Munich) im Juni 2017 überreicht.


Hertha-Sponer-Preis 2017

für Physikerinnen

Dr. Isabelle Staude
Friedrich-Schiller-Universität Jena


„In Anerkennung ihres zukunftsweisenden Beitrags zur Grundlagenforschung in der Nanophotonik. Staude hat einen neuartigen Weg aufgezeigt, welcher die umfassende Kontrolle von Lichtfeldern auf nanoskopischen Längenskalen ermöglicht und dabei weitgehend frei von Absorptions- und Streuverlusten ist. Die von ihr gewonnen Erkenntnisse ermöglichen es Forschern, bei der Kontrolle von Licht auf Nanoskala gänzlich neu zu denken und eröffnen den Weg zur Entwicklung photonischer Komponenten neuartiger Funktionalität.“

Bild: Isabelle Staude

Isabelle Staude studierte Physik an der Universität Konstanz. 2011 wurde sie am Karlsruher Institut für Technologie mit einer Arbeit über “Functional Elements in Three-Dimensional Photonic Bandgap Materials“ promoviert. Als Postdoktorandin an der Australian National University führte sie von 2011 bis 2015 die hier ausgezeichnete Arbeit durch. Zurzeit leitet sie eine Emmy Noether-Nachwuchsgruppe an der Universität Jena.
Isabelle Staude hat einen neuartigen Weg aufgezeigt, welcher die umfassende Kontrolle von Lichtfeldern auf nanoskopischen Längenskalen ermöglicht und dabei weitgehend frei von Absorptions- und Streuverlusten ist. Dies wird durch die Anregung von Mie-Resonanzen elektrischen und magnetischen Charakters in lithographisch hergestellten Silizium-Nanopartikeln erreicht. Die von ihr gewonnen Erkenntnisse eröffnen den Weg zur Entwicklung extrem dünner photonischer Komponenten neuartiger Funktionalität.

Die Auszeichnung wird im März 2017 während der DPG-Jahrestagung in Münster überreicht.


Georg-Kerschensteiner-Preis 2017

für Beiträge zur Didaktik und Schulphysik

Prof. Dr. Joachim Wambsganß
Universität Heidelberg


„In Anerkennung seiner außergewöhnlichen Leistungen bei der Konzeption und Umsetzung des innovativen medien-übergreifenden Projektes „Universum für alle!”. Ihm ist es damit gelungen, deutschlandweit Studierende, Schülerinnen und Schüler sowie interessierte Laien für astrophysikalische Forschungsergebnisse zu begeistern.“

Bild: Friederike Elias

Joachim Wambsganß studierte Physik und Astronomie in Heidelberg, München und Princeton. Er wurde 1990 an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. Als Postdoc forschte er an der Princeton University, am Max-Planck-Institut für Astrophysik Garching und am AIP Potsdam. Im Jahr 1999 wurde er Professor an der Universität Potsdam. 2004 wechselte er nach Heidelberg, wo er bis 2015 Direktor des ZAH (Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg) war.
Mit seinem innovativen, medienübergreifenden Projekt „Universum für alle!” gelang es ihm, Schülerinnen und Schüler, Studierende und interessierte Laien für den Kosmos zu begeistern. Die „Astronomische Mittagspause” umfasste 70 Kurzvorträge an 70 aufeinanderfolgenden Werktagen, jeweils zur Mittagszeit in einer Kirche. Die Vortrags-Videos sind bei Youtube kostenlos verfügbar. Das im Rahmen des Projektes erstellte, schön gestaltete Buch führt per QR-Code direkt zu den Videos.

Die Auszeichnung wird im März 2017 während der DPG-Jahrestagung in Münster überreicht.


Max-Born-Preis 2017

Deutsch-britische Auszeichnung

Professor Carlos S. Frenk
Durham University, UK


„Für seine grundlegenden Beiträge zur Physik der kalten Dunklen Materie mittels numerischer Simulationen kosmischer Strukturbildung.“

Bild: Durham University, UK

Carlos Frenk studierte Theoretische Physik in Mexiko und Cambridge, UK, wo er 1981 in Astronomie promoviert wurde. Nach Aufenthalten in Berkeley, Santa Barbara und Sussex wurde er 1985 auf eine Lecturer-Stelle in Durham berufen, wo er anschließend zum Reader (1991) und Professor (1993) befördert wurde. Im Jahr 2001 wurde er zum Ogden Professor of Fundamental Physics und zum Direktor des Institute for Computational Cosmology ernannt.
Carlos Frenk hat bahnbrechende Beiträge zum theoretischen Verständnis der Bildung von kosmischen Strukturen im Universum geleistet. Mittels numerischer Simulationen konnte er zeigen, wie aus Fluktuationen im frühen Universum unter dem Einfluss kalter Dunkler Materie Ansammlungen von Galaxien-Gruppen und Cluster entstanden sind, die im heutigen Universum auf großen Skalen beobachtet werden. Diese Arbeiten waren für die Etablierung der Theorie der kalten Dunklen Materie zur Bildung kosmischer Strukturen von entscheidender Bedeutung.

Die Auszeichnung wird im März 2017 während der DPG-Jahrestagung in Münster überreicht.


Gentner-Kastler-Preis 2017

Deutsch-französische Auszeichnung

Prof. Dr. Johannes Orphal
Institute for Meteorology and Climate Research (IMK) – Atmospheric Trace Substances and Remote-Sensing, KIT, Karlsruhe


„Für seine herausragenden Beiträge zur Vermessung atmosphärischer Spurengase mit Hilfe hochauflösender Spektroskopie und für sein anhaltendes Engagement in der Europäischen und insbesondere der deutsch-französischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Umweltphysik.“

Bild: privat

Johannes Orphal studierte Physik an der Humboldt-Universität Berlin und wurde 1995 an der Université Paris Sud, Orsay promoviert. Nach einem Postdoc-Aufenthalt an der Universität Bremen ging er 1998 als Emmy Noether-Stipendiat und dann als Chargé de Recherche (CNRS) an das Laboratoire de Photophysique Moléculaire, Créteil und wurde 2006 Professor an der Universität Paris Est. Seit 2009 ist er Professor und Direktor des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung am KIT, Karlsruhe.
Unser Wissen über die komplexen dynamischen und chemischen Prozesse in der Erdatmosphäre und ihr Einfluss auf Klimaentwicklung, Ozonschicht und Luftqualität basiert im Wesentlichen auf hoch-aufgelösten spektroskopischen Messungen atmosphärischer Spurengase. Orphal hat dieses hochaktuelle Gebiet durch die Entwicklung innovativer, teils satellitengestützter Messmethoden und durch sein Engagement bei bedeutenden internationalen Kollaborationen entscheidend vorangetrieben und nachhaltig geprägt.

Die Auszeichnung wird im Sommer 2017 während des Congrès Général der SFP 2017 überreicht.


Marian-Smoluchowski-Emil-Warburg-Preis 2017

Deutsch-polnische Auszeichnung

Professor Andrzej Michał Oleś
Uniwersytet Jagielloński Kraków, Polen


„Für seine Arbeiten über komplexe Ordnungsphänomene in der Festkörperphysik, insbesondere unter Einbeziehung orbitaler Freiheitsgrade des Elektrons.“

Bild: Tomasz Oleś

Andrzej M. Oleś hat den größten Teil seiner wissenschaftlichen Laufbahn an der Uniwersytet Jagielloński Kraków in Polen verbracht, an der er seit 1994 als ordentlicher Professor tätig ist. Seit den 1980er-Jahren verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart.
Andrzej M. Oleś hat vielfältige Beiträge zur statistischen Physik von Gittermodellen mit komplexen Ordnungsverhalten geleistet. Sein Augenmerk gilt vor allem Systemen, in denen der orbitale Freiheitsgrad des Elektrons eine wichtige Rolle spielt. So hat er Modelle und Materialien untersucht, in denen nicht nur komplexe Ordnungsparameter, sondern auch exotische Unordnungsphänomene auftreten.

Die Auszeichnung wird im März 2017 während der DPG-Jahrestagung in Münster überreicht.


Georg-Simon-Ohm-Preis 2017

für physikalische Technik

Moritz Kopetzki
Hochschule für Angewandte Wissenschaften München

„Für seine Abschlussarbeit im Masterstudiengang Mikro- und Nanotechnik mit dem Titel „Mikroelektronische Systeme zur Erzeugung und Charakterisierung eines Hochvakuums in einem verkapselten TO-Gehäuse“. Kopetzki leistet damit einen innovativen Beitrag zu mikrotechnischen Systemen, die einen Hochvakuumbetrieb erfordern. Unmittelbare Anwendungen ergeben sich zum Beispiel für integrierte Feldemissions-Elektronenquellen zur Röntgen-Fluoreszenz-Spektrometrie.“

Bild: Moritz Kopetzki

Moritz Kopetzki studierte an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften München im Bachelorstudiengang Physikalische Technik und anschließend im Masterstudiengang Mikro- und Nanotechnik. In einem Praxissemester und als Werkstudent im Bereich Forschung und Entwicklung der Firma KETEK konnte er seine im Studium erworbenen Kenntnisse anwendungsnah erweitern.
Moritz Kopetzki leistet mit seinen Untersuchungen einen innovativen Beitrag zu mikrotechnischen Systemen, die einen Hochvakuumbetrieb erfordern. Durch Integration von miniaturisierter Ionengetterpumpe und Pirani-Vakuummeter in einem gasdicht verschlossenen Gehäuse konnte er ein Modul mit zuverlässiger Mikro-Vakuum-Umgebung erzeugen, welches in Feldemissions-Elektronenquellen angewendet werden kann.

Die Auszeichnung wird im März 2017 während der DPG-Jahrestagung in Münster überreicht.


Otto-Hahn-Preis

Gemeinsamer Preis der Stadt Frankfurt am Main, der GDCh (im Zusammenwirken mit dem Deutschen Zentralausschuss für Chemie e. V.) und der DPG.

Karsten Danzmann
Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik und Professor an der Leibniz Universität Hannover


Bild: F. Vinken/MPG

Der mit 50.000 Euro dotierte und gemeinsam von der Stadt Frankfurt am Main, der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) getragene Otto-Hahn-Preis wird in diesem Jahr am 2. November in der Frankfurter Paulskirche an Prof. Dr. Karsten Danzmann verliehen. Der Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik und Professor an der Leibniz Universität Hannover gilt als einer der Wegbereiter der Entdeckung von Gravitationswellen.

„Danzmanns Arbeiten zu neuartigen Interferometersystemen mit hoch stabilen Laserquellen, signalverstärkenden Interferometer-Topologien und seismisch extrem entkoppelten, ultragenauen Laserspiegeln schufen experimentelle Voraussetzungen dafür, dass die LIGO-Detektoren in den USA am 14. September 2015 erstmals Gravitationswellen direkt nachweisen konnten“, heben Prof. Dr. Thisbe Lindhorst, Präsidentin der Gesellschaft Deutscher Chemiker und Prof. Dr. Rolf-Dieter Heuer, Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, hervor.

„Die Stadt Frankfurt ist stolz, mit dem Otto-Hahn-Preis das wissenschaftliche Leben der Bundesrepublik Deutschland zu fördern und bekennt sich damit zu einem der größten Söhne der Stadt“, betont Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main.

Die ersten Gravitationswellen, die von den LIGO-Detektoren gemessen wurden, stammten von zwei Schwarzen Löchern mit 29 respektive 36 Sonnenmassen, die in rund 1,3 Milliarden Lichtjahren Entfernung von der Erde miteinander kollidierten. Inzwischen konnten diese Instrumente weitere Ereignisse nachweisen. Gravitationswellen verraten sich ausschließlich durch extrem kleine Längenänderungen im Raum, die selbst bei der Kollision von überaus massereichen Schwarzen Löchern auf der Messstrecke der LIGO-Detektoren von vier Kilometern Länge nur etwa ein Tausendstel des Durchmessers eines Wasserstoffatomkerns betragen.

Möglich wurde die enorme Präzision unter anderem durch Laserinterferometrie, die das Team um Karsten Danzmann über Jahrzehnte hinweg entwickelt und beispielsweise im deutsch-britischen Detektor GEO600 in der Nähe von Hannover getestet hat. „Mit dem Otto-Hahn-Preis wird die am Gravitationswellen-Detektor GEO600 geleistete Technologieentwicklung für die LIGO-Detektoren gewürdigt“, sagt der Preisträger. „Darüber freue ich mich sehr.“ Durch das von ihm konzipierte Interferometer GEO600 gehört Deutschland mit zur Spitze der weltweiten Entwicklung dieses bedeutenden Gebietes der Experimentalphysik. Zurzeit arbeiten er und sein Team daran, die Empfindlichkeit der Nachweisgeräte weiter zu erhöhen. Darüber hinaus werden viele der von Danzmann und seinem Team entwickelten Technologien inzwischen auch auf anderen Gebieten praktisch eingesetzt, so zum Beispiel in Erdvermessungssatelliten oder in der Datenkommunikation.

Ferner ist er der geistige Vater und treibender Pionier des Gravitationswellendetektors LISA (Laser Interferometer Space Antenna). Ab 2034 soll dieser Detektor, der aus drei Satelliten bestehen wird, etwa 50 Millionen Kilometer von der Erde entfernt im All kreisen. Die Raumsonden bilden ein Laserinterferometer mit Armlängen von mehreren Millionen Kilometern. Dieser Weltraum-Detektor ist besonders empfindlich für Gravitationswellen extrem massereicher Schwarzer Löcher, die in den Zentren der meisten Galaxien zu finden sind. Zur Vorbereitung dieses Experiments ist erst kürzlich die Sonde LISA Pathfinder erfolgreich ins All gebracht worden.

Der international hoch angesehene Pionier der Gravitationswellenforschung zeichnet sich durch ein sehr umfangreiches wissenschaftliches Werk mit zahlreichen Publikationen höchster Qualität aus. Neben seinen außerordentlichen Leistungen als Wissenschaftler ist Karsten Danzmann ein ebenso hoch geschätzter Hochschullehrer, der leidenschaftlich die Jugend fördert und mit grossem Engagement Physik-Anfängervorlesungen hält. Zudem hält er zahlreiche, einfach zu verstehende Vorträge für die allgemeine Öffentlichkeit und baut so Brücken zwischen der Wissenschaft und der Gesellschaft.

Karsten Danzmann wurde am 6. Februar 1955 in Rotenburg an der Wümme geboren. Seine wissenschaftliche Laufbahn begann in Hannover und Berlin. Schon mit 25 Jahren promovierte er am Fachbereich Physik der Universität Hannover. Im Jahr 1986 ging er an die Stanford-Universität, um auf dem Gebiet der Atom- und Ionenphysik zu forschen. Im Jahr 1990 übernahm er die Projektleitung für Gravitationswellen-Detektoren am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching. Seit 1993 ist Danzmann Professor an der Leibniz-Universität Hannover und seit 2002 Direktor des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik, das auch den Namen Albert-Einstein-Institut trägt.


Medaille für Naturwissenschaftliche Publizistik 2017

Verliehen von der DPG für publizistische Leistungen, die zur Verbreitung naturwissenschaftlich-physikalischen Denkens im deutschsprachigen Raum in hervorragender Weise beitragen.

Christiane Götz-Sobel

„Für ihre herausragenden Beiträge zur Wissensvermittlung im deutschen Fernsehen. Beispielhaft seien die Sendungen „Abenteuer Forschung“ (jetzt „Leschs Kosmos“), die „Knoff-hoff-Show“ sowie das ZDF-Magazin „Abenteuer Wissen" genannt. Als Vorstandsvorsitzende leitete sie darüber hinaus sechs Jahre lang erfolgreich die Geschicke der Wissenschafts-Pressekonferenz wpk, in deren Beirat sie bis heute sitzt.“

Bild: DPG/Heupel

Als Leiterin der ZDF-Redaktion „Naturwissenschaft und Technik“ wirkt Christiane Götz-Sobel an Wissenschaftssendungen mit, die zum Besten gehören, was man im deutschen Fernsehen zum Thema Wissenschaft und Forschung sehen kann. Zudem engagiert sie sich in der Aus- und Weiterbildung von Wissenschaftsjournalisten. Ihren Weg in den Wissenschaftsjournalismus begann Götz-Sobel als freie Journalistin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Zudem war sie beim ZDF-Wirtschaftsmagazin „WISO" als Redakteurin, Autorin und Chefin vom Dienst für die Themenschwerpunkte Gesundheit, Umwelt und Forschungspolitik tätig. Überdies leitete sie von 2003 bis 2009 die Geschicke der Wissenschafts-Pressekonferenz wpk.

Die Auszeichnung wird im November 2017 während am Tag der DPG im Physikzentrum Bad Honnef überreicht.


DPG-Preis für herausragende Leistungen in der Vermittlung der Physik an Schulen 2017

Seit dem Jahr 2016 wird dieser Preis für herausragende Leistungen in der Gestaltung und Weiterentwicklung von Physikunterricht jährlich an bis zu drei Physiklehrerinnen oder -lehrer vergeben.

OStR’in Catrin Harz
Gymnasium Nieder-Olm


„Für ihr Engagement für ein herausragendes Angebot an Breiten- und Individualförderung in Physik durch motivierende Integration aktueller physikalischer Ereignisse in den Schulalltag sowie für ihren vorbildlichen Einsatz in der Mädchenförderung und der Kooperation mit außerschulischen Partnern.“

StR Thomas Henrich
Gymnasium Nieder-Olm


„Für sein Engagement für ein herausragendes Angebot an Breiten- und Individualförderung in Physik durch motivierende Integration aktueller physikalischer Ereignisse in den Schulalltag sowie für seinen vorbildlichen Einsatz in der Mädchenförderung und der Kooperation mit außerschulischen Partnern.“

Bild: DPG/Heupel

Catrin Harz und Thomas Henrich liegen die Vermittlung der Physik, das Heranführen und Erlernen der physikalischen Denk- und Arbeitsweisen und der Bezug zum Alltag und auch zur Geschichte und Gesellschaft am Herzen. In jeder Jahrgangsstufe führen sie mindestens ein an den Unterricht angebundenes Projekt durch, das es den Schülerinnen und Schülern erlaubt, das Erlernte im praxisnahen Umfeld zu erleben. Besonders physikbegeisterte Schülerinnen oder Schüler werden im Rahmen eines „Clubs der Physiker“ gefördert, der aktuelle Themen der Physik behandelt, die weit über die Physik der Mittelstufe hinausgehen.



Mildrit Redlin
Europaschule Oskar-Picht-Gymnasium Pasewalk


„Für ihre herausragende, langjährige und öffentlichkeitswirksame Gestaltung von Physikunterricht, für den Aufbau und die Betreuung des Pasewalker „Spektrums“ gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern sowie insbesondere für ihr Engagement, mit Hilfe dieses Zentrums Menschen aus aller Welt für die Physik zu begeistern.“

Bild: DPG/Heupel

Mildrit Redlin gelingt es höchst überzeugend, ihre Schülerinnen und Schüler zu motivieren und insbesondere mit dem Projektkurs SpaceNet für Physik zu begeistern. Redlins erfolgreiche Arbeit basiert auf einer sehr guten Unterrichtsgestaltung sowie auf einem hohen ehrenamtlichen Anteil. Ihre Tätigkeit ist geprägt von der Leidenschaft für die Naturwissenschaften, dem Lehrerberuf und das Vertrauen in die Fähigkeiten der jungen Menschen. Sie verbindet hohe Ansprüche mit der wertschätzenden Förderung ihrer Schülerinnen und Schüler. Die Teilnahme ihrer Schülerinnen und Schüler an zahlreichen Wettbewerben bringen Erfolge weit über die Landesgrenzen hinaus.



StR Dirk Schulz
Theodor-Heuss-Gymnasium Waltrop


„Für seinen herausragenden, umfassenden und zukunftsorientierten Einsatz für die Vermittlung der Physik im Unterricht, in der Kooperation mit außerschulischen Partnern sowie im Bereich der Fortbildungen in Hinblick auf eine sinnvolle Verwendung neuer Technologien im Physikunterricht.“

Bild: DPG/Heupel

Dirk Schulz hat sich in besonderer Weise um die Entwicklung des MINT-Schwerpunktes an seiner Schule verdient gemacht und durch sein Engagement dazu beigetragen, dass die Schule das Siegel „MINT-EC-Schule“ erhielt. Insbesondere im Fach Physik hat er es geschafft, den Schülerinnen und Schülern physikalische Phänomene aus ihrer Lebenswelt erfahrbar zu machen.


Die Auszeichnung besteht aus je einem Preisgeld von 500 EUR und je einer Urkunde, die im November 2017 während des "Tag der DPG" überreicht wurden.


Schülerinnen- und Schülerpreis der DPG 2017

für herausragende Leistungen bei internationalen Physik-Wettbewerben

Dieser Preis wird in zwei Kategorien verliehen und geht an insgesamt zehn Schülerinnen und Schüler, die jeweils 500 Euro Preisgeld erhalten. Darunter sind auch Jugendliche, die ihre Schulzeit inzwischen abgeschlossen haben. Die Auszeichnung wird im März 2017 während der DPG-Jahrestagung in Münster überreicht.

Internationale Physikolympiade

Die Preisträger:

Kai Gipp von der Wilhelm-Ostwald-Schule (Leipzig),
Sven Jandura vom Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium (Dresden),
Simon Lichtinger vom Gymnasium Dingolfing,
Christian Schmidt vom Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium (Dresden),
Arne Wolf von der Wilhelm-Ostwald-Schule (Leipzig)

„Die Verleihung erfolgt in Würdigung der Leistungen, die sie als Mitglied der deutschen Mannschaft bei der 47. Internationalen Physikolympiade in Zürich, Schweiz, erreicht haben.“

Bild: Stefan Petersen


Die Auszeichnung wird im März 2017 während der DPG-Jahrestagung in Münster überreicht.



International Young Physicists' Tournament

Die Preisträger:

Jonas Landgraf, Augustinus-Gymnasium Weiden
Carina Kanitz, Emil-von-Behring-Gymnasium Spardorf
Ann-Kathrin Raab, Ignaz-Günther-Gymnasium Rosenheim
Sören Selbach, Johannes-Gymnasium Lahnstein
Fabian Eller, Augustinus-Gymnasium Weiden


„Die Verleihung erfolgt in Würdigung der Leistungen, die sie als Mitglied des deutschen Teams beim 29th International Young Physicists' Tournament (IYPT) in Jekatarinenburg, Russland, erreicht haben.“

Bild: Florian Ostermaier


Die Auszeichnung wird im März 2017 während der DPG-Jahrestagung in Münster überreicht.



Dissertationspreis der Sektion Atome, Moleküle, Quantenoptik und Plasmen der DPG (Sektion-AMOP)

Die in der Sektion AMOP zusammengeschlossenen Fachverbände der DPG schreiben einen Dissertationspreis aus. Ziel des Preises ist die Anerkennung herausragender wissenschaftlicher Arbeit und deren exzellenter Darstellung in einem Vortrag.

Dr. Florian Meinert

Der SAMOP-Dissertations-Preis 2017 geht an Dr. Florian Meinert für seine Dissertation und den Vortrag mit dem Titel „Quantum dynamics in strongly correlated one-dimensional Bose gases.“

Ultrakalte Atome in optischen Gitterpotentialen erlauben es, stark wechselwirkende Quantensysteme präzise zu kontrollieren und insbesondere ihre kohärente Vielteilchendynamik im Experiment zu studieren. In seiner Dissertation untersuchte Dr. Florian Meinert verschiedene Aspekte der Quantendynamik korrelierter, eindimensionaler Cäsium-Bosegase. Dabei konnte unter anderem erstmals beobachtet werden, wie Korrelationen in einem atomaren Mott-Isolator zu resonanten langreichweitigen Tunnelprozessen führen.

Bild: privat


Dissertationspreis der Sektion kondensierte Materie (SKM)

Die in der SKM zusammengeschlossenen Fachverbände der DPG schreiben einen Dissertationspreis aus. Ziel des Preises ist die Anerkennung herausragender wissenschaftlicher Arbeit und deren exzellenter Darstellung in einem Vortrag.

Dr. Stephan Wirths

Der SKM-Dissertations-Preis 2017 geht an Dr. Stephan Wirths für seine Dissertation und den Vortrag mit dem Titel „Group IV Epitaxy for Advanced Nano- and Optoelectronic Applications“.

Dr. Stephan Wirths befasste sich in seiner Dissertation mit der Entwicklung von Tieftemperatur-Wachstumsprozessen für das epitaktische Wachstum von GeSn- und SiGeSn-Legierungen direkt auf Si(001)- und auf Germanium-gepufferten Si(001)-Substraten. Ihm gelang der erste experimentelle Nachweis von Lichtverstärkung durch stimulierte Emission in diesen speziellen Bauelementen.

Bild: DPG/Probild Fotografie 2017



Dissertationspreis der Fachverbände Gravitation und Relativitätstheorie, Physik der Hadronen und Kerne, Teilchenphysik

Die genannten Fachverbände der DPG schreiben einen Dissertationspreis aus. Ziel des Preises ist die Anerkennung herausragender wissenschaftlicher Arbeit und deren exzellenter Darstellung in einem Vortrag.

Dr. Tim Dietrich

Dr. Tim Dietrich für seine Dissertation und den Vortrag mit dem Titel „Simulating Binary Neutron Star Mergers“.

Dr. Tim Dietrich erhält den Dissertationspreis für seine neuen und bahnbrechenden numerischen Simulationen des Verschmelzens von binären Neutronensternen und der Aussendung von Gravitationswellen, speziell unter Berücksichtigung des Spins und der Zustandsgleichung der Sterne.

Bild: privat

Dr. Simon Spannagel

Dr. Simon Spannagel für seine Dissertation und den Vortrag mit dem Titel „Test Beam Measurements for the Upgrade of the CMS Pixel Detector & Measurement of the Top Quark Mass from Differential Cross Sections“.

Simon Spannagel führte grundlegende Untersuchungen zu modernen Silizium-Pixel-Detektoren durch, die für die Weiterentwicklung des CMS-Detektors am LHC einen essentiellen Beitrag darstellen, und benutzte eine von ihm entwickelte Methode zur präzisen Massenbestimmung des Top-Quarks.

Bild: DPG/Grewer 2017

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