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logo „Physik für Flüchtlinge“ ist ein Projekt der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V. (DPG) und dem Kooperationspartner, der Georg-August-Universität Göttingen, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen in Flüchtlingsunterkünften, Erstaufnahmeeinrichtungen oder Schulen in ganz Deutschland Physik spielerisch und anhand einfacher Experimente näherzubringen. Freiwillige Helferinnen oder Helfer leiten die Kinder und Jugendlichen an und motivieren zum Nachmachen. Das spielerische Experimentieren soll die Kinder und Jugendlichen vom oft stupiden Alltag in den Einrichtungen ablenken, ein integratives Bildungsangebot darstellen und eine Geste der Willkommenskultur sein. logo

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Bürgerstiftung Berlin mit dem Projekt „Zauberhafte Physik“

Das Projekt „Zauberhafte Physik“ der Bürgerstiftung Berlin sensibilisiert seit 2007 Kinder in Grundschulen für naturwissenschaftliche Phänomene und begeistert mit selbst zusammengestellten Experimenten für die Physik. Gemeinsam mit der Freien Universität Berlin wurden kindgerechte Versuche aus vorwiegend Alltagsgegenständen entwickelt und dokumentiert. Die ehrenamtlichen Paten besuchen einmal wöchentlich die Schulen und fördern die Kinder beim eigenständigen Experimentieren und unterstützen die Lehrkräfte bei der Ausarbeitung von spannenden und motivierenden Stunden im Bereich Physik.

Die Kooperation zwischen der Bürgerstiftung Berlin und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V. möchten im Rahmen der Projekte „Zauberhafte Physik“ und „Physik für Flüchtlinge“ Kinder und Jugendliche für Physik und naturwissenschaftliche Phänomene begeistern. Dies gilt für Kinder und Jugendlichen in schweren Lebenssituation aber auch ganz generell für alle Interessierten. In beiden Projekte wird dies mittels physikalischer Experimente praktiziert, wobei ehrenamtliche HelferInnen die Kinder in der Durchführung unterstützen. Die Kooperation bezieht sich auf den Großraum Berlin.

Link zum Projekt "Zauberhafte Physik" der Bürgerstiftung Berlin (extern)


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Förderverein Science und Technologie e. V. mit dem Projekt „Science United“

Der Förderverein Science & Technologie e.V. hat sich der Heranführung von Kindern und Jugendlichen an Wissenschaft und Technologie verschrieben. Im Fokus steht dabei der handlungsorientierte Ansatz, der in vielen Angeboten verwirklicht wird. Seit September 2015 führt der Förderverein mit dem Programm „Science United“ Aktionen für und mit Flüchtlingskindern durch, die in Flüchtlingsheimen und Schulen stattfinden.

Beide Kooperationspartner möchten Kinder und Jugendliche für Physik und naturwissenschaftliche Phänomene begeistern. Dabei vertreten beide Partner einen praxisnahen und handlungsorientierten Ansatz, um dieses Ziel zu erreichen. Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituation mittels niederschwelliger Experimente mit naturwissenschaftlich/physikalischem Hintergrund zu erreichen, ihnen ein spielerisches Bildungsangebot mit möglichst sprachfördernden Elementen anzubieten und somit Zugang zu den Kindern zu bekommen.
Kann dieser Ansatz langfristig als Integration in das Bildungs- und Kultursystem Deutschland gesehen werden? Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung im Februar 2017 soll diese Fragestellung mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und freiwillig Engagierten erörtert werden.

Herr Joachim Lerch, Vorsitzender des Förderverein Science und Technologie e. V., erhielt im Jahr 2013 in Würdigung seiner Aktivitäten in dem von ihm gegründeten Förderverein Science und Technologie den Georg-Kerschensteiner-Preis der DPG. Der Förderverein Science und Technologie führt seit dem Jahre 2000 umfassende Maßnahmen zur Popularisierung physikalischen Wissens für Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch.

Link zum Projekt "Science United“ des Fördervereins Science und Technologie e. V. (extern)


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Die Pädagogische Hochschule Heidelberg mit dem Projekt „Physik für Straßenkinder“

Das fachdidaktische Projekt „Physik für Straßenkinder“ bietet Straßenkindern in Kolumbien Bildungsangebote zum Mitmachen und eröffnet ihnen dadurch neue Perspektiven. Ein zentraler Teil des Projektes ist die Ausbildung von Lehramtsstudierenden, welche die Straßenkinder unterrichten. Für die Straßenkinder hat sich das forschend-entdeckende Lernen bewährt, weil die Straßenkinder gerne selbst Dinge in die Hand nehmen und dieser Zugang sie für naturwissenschaftliche Phänomene motiviert. In 15 Jahren haben rund hundert kolumbianische Lehramtsstudierende und noch mehr Straßenkinder von dem Projekt profitiert. Seit 2002 sind die Initiatoren Manuela Welzel-Breuer und Elmar Breuer Teil des deutsch-kolumbianischen Bildungsprojekts. In diesem Rahmen suchen sie nach Wegen, Straßenkinder in Physik zu unterrichten. Durch Bildung wollen sie die Situation dieser Kinder verbessern und ihnen neue Lebensperspektiven vermitteln. Manuela Welzel-Breuer und Elmar Breuer erhielten für ihr Engagement im Jahr 2015 den Georg-Kerschensteiner-Preis der DPG.

Im Rahmen der Kooperation haben Manuela Welzel-Breuer und Elmar Breuer ihre jahrelange Expertise in das Projekt „Physik für Flüchtlinge“ einfließen lassen. Sie adaptierten eigens für das Projekt zwei umfangreiche Experimentierreihen zu den Themen „Elektrische Stromkreise“ und „Optik“, stellten entsprechende Experimentiermaterialien zusammen und vermittelten im Rahmen von zwei Workshops die Handhabung an freiwillig engagierte HelferInnen.

Unter http://physik-patio13.de/de/downloads/ stehen die Experimentierreihen zu den Themen „Elektrische Stromkreise“ und „Optik“ zum Download zur Verfügung.



 
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