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Prof. Dr. Eberhard Umbach, Karlsruhe
am 27. Februar 2008

Begrüßung des Präsidenten
anlässlich des Festakts der DPG
in der Technischen Universität (TU) Berlin

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Festgäste,

im Namen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft möchte ich Sie alle ganz herzlich zum Festakt im Rahmen der 72. Jahrestagung der DPG begrüßen.

Ich begrüße ganz besonders den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit. Wir freuen uns sehr, dass Sie es sich trotz Ihres sehr engen Terminkalenders und trotz eines Staatsgastes nicht haben nehmen lassen, uns mit einer Festrede zu beehren und zumindest teilweise mit uns zu feiern. Sehr herzlichen Dank.

Ich begrüße ebenfalls sehr herzlich den Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Prof. Jürgen Zöllner. Er repräsentiert den international herausragenden Wissenschaftsstandort Berlin mit seinen drei Universitäten und den zahlreichen außeruniversitären Instituten der Max-Planck Gesellschaft, der Leibniz und der Helmholtz Gemeinschaft sowie der Fraunhofer Gesellschaft, um nur einige zu nennen. Schön, dass Sie gekommen sind.

Ich begrüße weiterhin sehr herzlich den Hausherrn, den Präsidenten der TU Berlin, Herrn Professor Kurt Kutzler, der gleich ein Grußwort an Sie richten wird. Wir sind Ihnen außerordentlich dankbar, lieber Herr Kutzler, dass wir unsere Jahrestagung hier bei Ihnen in der TU Berlin abhalten und Ihre Gäste sein dürfen. Es gibt nicht viele Universitäten in Deutschland, die die Größe, das Umfeld, die Attraktivität und die Bereitschaft besitzen, weit mehr als 5000 Tagungsteilnehmer eine Woche lang zu beherbergen. Herzlichen Dank.

Ich begrüße weiterhin sehr herzlich unsere Preisträger, die es heute auszuzeichnen gilt, und ihre Ehefrauen, sowie die beiden Nobelpreisträger des letzten Jahres, die wir nachher noch ehren wollen.

Furthermore, I cordially welcome the Presidents and General Secretaries of the Physical Societies of Austria, Czechia, Denmark, France, Great Britain, Poland, and Switzerland.

Und ich begrüße weiterhin die Repräsentanten verschiedener Forschungsorganisationen und mehrere Amts- und Würdenträger, die heute dabei sind und die ich leider nicht alle namentlich nennen kann. Ich bitte Sie, mir dies zu verzeihen.

Meine Damen und Herren, unsere diesjährige Tagung findet anlässlich des 150. Geburtstages von Max Planck wieder in Berlin statt, wie schon in dem für die öffentliche Wahrnehmung und für die Förderung der Naturwissenschaften so wichtigen Einsteinjahr 2005.

Auch die diesjährige Tagung bietet wahrlich wieder viele Superlative. Hier einige Fakten: Sie ist im Jahr 2008 die größte Physikertagung Europas und die zweitgrößte der Welt. Die 5.500 teilnehmenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, unter ihnen viele herausragende internationale Forscher kommen aus mehr als 30 Ländern, so etwa Großbritannien, Frankreich, Italien, Schweden, Japan und den USA. Die Tagung als solche ist schon ein großartiger Erfolg für die Naturwissenschaften und die Physik. Vor allem aber finden Sie hier schätzungsweise 4000 oder mehr Nachwuchswissenschaftler, Doktoranden und Diplomanden, die ihre frischen Forschungsergebnisse voller Stolz präsentieren und die miteinander und mit den erfahrenen Wissenschaftlern und Professoren ins Gespräch kommen wollen. Für sie alle ist diese Tagung ein großes und prägendes Erlebnis.

Überhaupt nicht abzuschätzen, aber erfahrungsgemäß außerordentlich hoch ist die Zahl der guten, vielleicht sogar brillanten Ideen, die hier geboren werden oder sich herauskristallisieren, und die Zahl der Forschungsvorhaben und Kooperationen, die ihren Ursprung in Diskussionen oder Gesprächen haben, die hier in den Hörsälen, draußen auf den Gängen oder abends in den Kneipen stattfinden. Die Attraktivität dieser Tagung ist also außerordentlich hoch. Sie wird jedoch noch gesteigert durch die Tatsache, dass neben vielen internationalen Spitzenforschern auch vier deutsche Nobelpreisträger unter unseren Gästen sind. Und natürlich werden mit der Max-Planck und der Stern-Gerlach-Medaille auch die bedeutendsten DPG-Preise an unsere Preisträger Detlev Buchholz und Konrad Kleinknecht verliehen.

Dies ist also eine Tagung der Superlative. Und das verdanken wir der gastgebenden TU Berlin und vor allem dem lokalen Cheforganisator Prof. Eckehard Schöll und seinem gesamten Team an freiwilligen und ehrenamtlichen Helfern. Wir fühlen uns sehr wohl hier bei Ihnen und bedanken uns sehr herzlich für Ihre Gastfreundschaft.

Damit übergebe ich die Moderation der Sitzung an Prof. Schöll.

 
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