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Physik als Medizin — Parlamentarischer Abend der DPG

Seit der Entdeckung der Röntgenstrahlen eröffnen physikalische Erkenntnisse vielfältige Möglichkeiten zur Diagnose, Therapie und Erforschung von Krankheiten. Heute ist die Medizinphysik ein sehr breit gefächertes, interdisziplinäres Feld und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland.

Deswegen lud DPG-Vizepräsident Edward G. Krubasik die Mitglieder des Deutschen Bundestages für den 17. Mai 2017 in die Räume der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft ein, damit die sich einmal direkt mit Forscherinnen und Forscher aus der medizinischen Physik austauschen können.

Die Physikerinnen und Physiker gaben Antworten auf die Fragen: Wie hilft die Physik bei der Erforschung des Körpers? Wie ermöglicht sie die Diagnose von Krankheiten? Was haben Teilchen- und Kernphysiker zur Krebstherapie beizutragen? Wie können Computer und Roboter bei Operationen helfen? Wieso braucht man Physik, um das Hören zu verstehen? Kann die Plasmaphysik bei der Wundheilung helfen? Und schließlich: Welche Möglichkeiten haben wir heute, und welche werden wir in Zukunft haben?

DPG-Vizepräsident Edward G. Krubasik begrüßt die Gäste des Parlamentarischen Abends, darunter den ehemaligen Bundesforschungsminister Prof. Dr. Heinz Riesenhuber, MdB, als Präsident der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft zugleich Hausherr im ehemaligen Reichstagspräsidentenpalais. Die von den Expertinnen und Experten mitgebrachten Exponate erleichterten den Gesprächseinstieg. Expertengespräche an den Thementischen.
Für Stephan Albani, MdB, neben Edelgard Bulmahn Schirmherr des Abends, ist es als Physiker und Unternehmer besonders wichtig, dass Abgeordnete sich direkt bei Expertinnen und Experten aus der Medizinphysik informieren können. René Röspel, MdB, in der SPD-Fraktion Berichterstatter für Bildungs- und Forschungsthemen, bedankte sich bei Edward G. Krubasik für die Einladung und begrüßte die anwesenden Expertinnen und Experten. Die ehemalige Bundesforschungsministern Edelgard Bulmahn, MdB, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, sprach als Schirmherrin der Veranstaltung.
Heinz Riesenhuber, MdB, im Gespräch mit Edward G. Krubasik. Bei manchen Operationen kommt es darauf an, auf den Millimeter genau zu wissen, wo sich die Instrumente im Körper des Patienten befinden und welcher Bereich gerade von der Optik des Orthoskops erfasst wird. Navigationssysteme, die sich an drei am Schädel fixierten Punkten orientieren, helfen Operateuren dabei, wie dieses Modell zeigt. Durch das Programm führten die Experten Thilo Michel (im Bild), Ronja Hetzel und Markus Buchgeister.

Bilder: © DPG/Böttcher 2017


Die Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. (DPG), deren Tradition bis in das Jahr 1845 zurückreicht, ist die älteste nationale und mit rund 62.000 Mitgliedern auch größte physikalische Fachgesellschaft der Welt. Als gemeinnütziger Verein verfolgt sie keine wirtschaftlichen Interessen. Die DPG fördert mit Tagungen, Veranstaltungen und Publikationen den Wissenstransfer innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft und möchte allen Neugierigen ein Fenster zur Physik öffnen. Besondere Schwerpunkte sind die Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses und der Chancengleichheit. Sitz der DPG ist Bad Honnef am Rhein. Hauptstadtrepräsentanz ist das Magnus-Haus Berlin.
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