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Position: www.dpg-physik.de  >  veranstaltungen  >  lise_meitner  >  lisemeitner2015.html

Veranstaltung 2015

Wien, 3. September 2015, 19.45 Uhr
Technische Universität Wien
Elektrotechnisches Institut, EI 7
Gußhausstrasse 27
1040 Wien

Weitere Informationen: www.oepg2015.at


Berlin, 19. März 2015, TU Berlin, H0105

Lise Meitner wurde in Wien geboren und arbeitete über 30 Jahre in Berlin. Sie lieferte im Jahr 1939 die erste physikalisch-theoretische Erklärung der Kernspaltung. Lise Meitner starb 1968 in Cambridge (Großbritannien). Zu ihren Ehren haben die Österreichische Physikalische Gesellschaft (ÖPG) und die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) die „Lise-Meitner-Lectures“ ins Leben gerufen, die im Jahr 2008 erstmals stattgefunden haben.

Mit dieser jährlichen Veranstaltungsreihe sollen herausragende Wissenschaftlerinnen einem breiten Publikum vorgestellt werden. Neben öffentlichen und allgemein verständlichen Vorträgen sind Treffen mit Schülerinnen und Schülern sowie Diskussionen mit jungen Frauen, Studierenden und Nachwuchsforschern vorgesehen.



Lise-Meitner-Lecture: "Material in neuem Licht - wie maßgeschneidertes Licht Materie strukturieren und anordnen kann"

bellProf. Dr. Cornelia Denz spricht über "Material in neuem Licht - wie maßgeschneidertes Licht Materie strukturieren und anordnen kann".
Der Vortrag findet in der Technischen Universität Wien am Donnerstag, den 3. September 2015 um 19:45 Uhr statt. Zusätzlich fand er wurde im Rahmen der Jahrestagung der DPG in Berlin am Donnerstag, den 19. März 2015, um 18:00 Uhr an der TU Berlin, H0105, gehalten. Die Vortragssprache ist deutsch.

Abstract

Licht ist Lebenselixier und Technikmotor gleichermaßen. Unter dem Begriff Photonik haben seit der Erfindung des Lasers zahlreiche Technologien nicht nur die Produktion und Informationstechnik revolutioniert, sondern Licht auch als Werkzeug etabliert. Für die Herstellung neuartiger funktionaler Materialien muss Licht jedoch in all seinen Eigenschaften maßgeschneidert werden. Holographische Techniken spielen dabei eine wichtige Rolle. In Kombination mit nichtlinearen Effekten kann Licht Material auf der Nanoskala strukturieren. Photonisches Graphen, photonische Sonnenblumen oder Lichttornados sind dafür faszinierende Beispiele. In diesen lichtinduzierten Strukturen kann Licht wiederum in beeindruckender Weise in seinen fundamentalen Eigenschafen kontrolliert werden: Licht steuert Licht! Licht bietet zudem als optische Pinzette enormes Potential, in Westentaschenlaboren Nanopartikel anzuordnen, wirksam mikroskopische Tropfen zu lenken, Zelleigenschaften zu analysieren oder Bakterien als selbst getriebene Nanoroboter nutzbar zu machen. Im holographischen Lichtgriff werden Materialpartikel zu Legobausteinen! Im Vortrag werden nach einem Überblick über Methoden zur Erzeugung maßgeschneiderten Lichts darauf basierende Verfahren der künstlichen Materialherstellung für die Nano- und Biophotonik diskutiert.

 

 

Vortrag von Prof. Dr. Cornelia Denz auf YouTube:

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Interview mit Prof. Dr. Cornelia Denz:

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"Role-Models"-Ausstellung: „Lise Meitner und 'ihre Töchter': Physikerinnen stellen sich vor“

Von Montag, 16. März, bis Freitag, 20. März, wird eine Ausstellung auf 18 Postern die Biographien von herausragenden Physikerinnen zeigen. Der Titel ist "Lise Meitners Töchter - Physikerinnen stellen sich vor" und möchte Frauen dazu ermuntern, einen Beruf im Bereich der Naturwissenschaften zu ergreifen. Die Ausstellung befindet sich im Hauptgebäude (H) in der Nähe des Südeingangs. Sie ist geöffnet für alle Tagungsteilnehmer/innen und die interessierte Öffentlichkeit von Montag, 9:00 Uhr, durchgängig während der Tagung bis Freitag, 14:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 
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