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Position: www.dpg-physik.de  >  veranstaltungen  >  lise_meitner  >  lisemeitner2012.html

Veranstaltung 2012

Berlin, 29.03.2012, TU Berlin, H 0105, 18 - 19 Uhr

Lise Meitner wurde in Wien geboren und arbeitete über 30 Jahre in Berlin. Sie lieferte im Jahr 1939 die erste physikalisch-theoretische Erklärung der Kernspaltung. Lise Meitner starb 1968 in Cambridge (Großbritannien). Zu ihren Ehren haben die Österreichische Physikalische Gesellschaft (ÖPG) und die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) die „Lise-Meitner-Lectures“ ins Leben gerufen, die im Jahr 2008 erstmals stattgefunden haben.

Mit dieser jährlichen Veranstaltungsreihe sollen herausragende Wissenschaftlerinnen einem breiten Publikum vorgestellt werden. Neben öffentlichen und allgemein verständlichen Vorträgen sind Treffen mit Schülerinnen und Schülern sowie Diskussionen mit jungen Frauen, Studierenden und Nachwuchsforschern vorgesehen.



Lise-Meitner-Lecture: "Mysteriöse Quantenraumzeit: Warum 3+1 manchmal 2 ergibt"

lollProfessor Renate Loll von der Universität Utrecht, Niederlande, wird über: "More than meets the eye: probing the planckian structure of spacetime” sprechen.
Der Vortrag findet im Rahmen der Jahrestagung der DPG in Berlin am Donnerstag, den 29.3.2012, von 18 - 19:00 Uhr an der TU Berlin in H 0105 statt. Die Vortragssprache ist Deutsch.

Abstract

More than meets the eye: Probing the Planckian structure of spacetime
Renate Loll — Institute for Theoretical Physics, Utrecht University, The Netherlands
Time and Space are at once ubiquitous and mysterious. We are immersed in space and experience the flow of time, but what is their essence and origin? Our view of space and time has undergone radical changes since Newton’s days. In Relativity, they form inseparable parts of a four-dimensional “spacetime”, which moreover can bend and move, encoding the gravitational interactions of matter and energy. Beyond the validity of Einstein’s classical theory, we expect further insights into the nature of spacetime from quantum gravity, the eagerly searched-for unification of relativity and quantum theory: what governs the quantum dynamics of spacetime on ultrashort, Planckian scales? How can it explain the observed macroscopic structure of spacetime? Are space, time, causality and dimensionality still meaningful notions at the Planck scale, or merely emergent properties of a dynamical ensemble of more fundamental microscopic ‘building blocks’?
I will report on recent, unprecedented progress in a new formulation of quantum gravity, a concrete (and computable!) realization in terms of “Causal Dynamical Triangulations” of a Feynman path integral. Intriguingly, it has been possible to extract physical properties of this quantum superposition of spacetimes with the help of numerical “experiments”. They confirm the nonclassical and counter-intuitive nature of spacetime at the Planck scale - including a bizarre behaviour of “dimensions” - and the emergence of classicality on large scales.


"Role-Models"-Ausstellung: „Lise Meitner und 'ihre Töchter': Physikerinnen stellen sich vor“

Von Montag, dem 26. März, bis Freitag, dem 30. März, wird im Rahmen der DPG-Jahrestagung an der TU Berlin eine Ausstellung auf 18 Postern die Biographien von herausragenden Physikerinnen zeigen. Der Titel ist „Lise Meitner und 'ihre Töchter': Physikerinnen stellen sich vor“ und möchte Frauen dazu ermuntern, einen Beruf im Bereich der Naturwissenschaften zu ergreifen. Die Ausstellung befindet sich im Hauptgebäude (H) in der Nähe des Südeingangs. Sie ist geöffnet für alle Tagungsteilnehmer/innen und die interessierte Öffentlichkeit von Montag, 9 Uhr, durchgängig während der Tagung bis Freitag, 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 
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