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Position: www.dpg-physik.de  >  veranstaltungen  >  lise_meitner  >  geschaeftsordnung-lml.html

Geschäftsordnung für das Gemeinschaftsprojekt Lise-Meitner-Lectures (LML) der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft (ÖPG)

Anlässlich des 130. Geburtstages von Lise Meitner (1878 - 1968) haben die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und die Österreichische Physikalische Gesellschaft (ÖPG) als Gemeinschaftsprojekt die Veranstaltungsreihe „Lise-Meitner-Lectures“ (LML) ins Leben gerufen, die im Jahr 2008 erstmals in Berlin und Wien stattgefunden hat. Mit dieser jährlichen Veranstaltungsreihe von DPG und der ÖPG sollen herausragende Wissenschaftlerinnen aus Deutschland und Österreich einem breiten Publikum vorgestellt werden. Veranstaltungsorte für die Lise-Meitner-Lectures sind in Deutschland, jeweils der Ort der Jahrestagung der DPG, und in Österreich. Die Lise-Meitner-Lectures sollen in der Öffentlichkeit und insbesondere bei Mädchen und Frauen Interesse an der Physik wecken und helfen, Vorurteile und Unwissenheit in Bezug auf die Naturwissenschaften abzubauen. Neben den öffentlichen und allgemein verständlichen Vorträgen wird ein Rahmenprogramm angeboten. Dieses Programm beinhaltet eine Poster-Ausstellung unter dem Titel „Lise Meitner und 'ihre Töchter': Physikerinnen stellen sich vor“. Dort werden mittels bebilderten Texttafeln der Lebensweg von Lise Meitner vorgestellt und Porträts deutscher und österreichischer „Role Models“ aus der Physik gezeigt. Außerdem können aber auch Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler, Treffen mit Schülerinnen und Schülern sowie Diskussionen mit jungen Frauen, Studierenden und Nachwuchsforschern innerhalb des Rahmenprogrammes durchgeführt werden.

  1. Das Gemeinschaftsprojekt Lise-Meitner-Lectures (LML) wird von einer Kommission koordiniert, der folgende 6 Personen (ex officio) angehören:
    1. Frau Prof. Dr. Monika Ritsch-Marte, Medizinische Universität Innsbruck
    2. Frau Prof. Dr. Barbara Sandow, Freie Universität Berlin
    3. Präsident/Präsidentin der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft (ÖPG)
    4. Präsident/Präsidentin der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG)
    5. Ein/e Vertreter/in der DPG-Geschäftsstelle
    6. Sprecherin/Sprecher des DPG-Arbeitskreises „Chancengleichheit“ (AKC).
  2. Für die Organisation der LML und die Auswahl der Vortragenden ist die Kommission, wie unter 1) genannt, zu ständig. Alle Kommissionsmitglieder sind berechtigt, Vorschläge für die LML-Vortragende einzureichen. Die Einreichung erfolgt per E-Mail an alle Kommissionsmitglieder oder auf den Kommissionssitzungen.
  3. Die Kommission tritt zur Beratung der Vorschläge mindestens einmal im Jahr zu einer Sitzung in Deutschland (i. a. am Tag der LML auf der Jahrestagung der DPG) oder in Österreich zusammen. Die Kommission ist grundsätzlich nur beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Kommissionsmitglieder jedes Landes teilnimmt.
  4. Die LML-Vortragende erhält eine Urkunde, die von den Präsidenten/Präsidentinnen beider Physikalischer Gesellschaften unterschrieben ist.
  5. Die DPG-Geschäftsstelle unterstützt die Kommission bei ihrer Arbeit (Ankündigung auf der Webseite und in den Verhandlungen, Plakatwerbung an Schulen und Reisekosten).

Geschäftsordnung wurde von der Kommission der Lise-Meitner-Lecture am 10. März 2016 beschlossen und kann nur vom einer LML-Kommissionssitzung geändert werden.

 
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