Programmstruktur und Auswahlverfahren
Programmstruktur
Durch die Vermittlung von Mentoring-Tandems ermöglicht das Programm allen teilnehmenden Mentees, interessante Kontakte in einem Berufsfeld Ihrer Wahl zu knüpfen. Die Dauer der von der DPG betreuten Mentoring-Beziehung ist jeweils auf ein Jahr beschränkt. Dabei ist die Teilnahme an Auftakt- und Endveranstaltung für Mentees obligatorisch. Innerhalb dieses Jahres sollen mindestens drei persönliche Treffen des Mentoring-Tandems durchgeführt werden. Darüber hinaus bestimmt jedes Tandem die Intensität der persönlichen Zusammenarbeit durch Häufigkeit und Art der Kontakte selbst.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen nicht nur den Kontakt innerhalb Ihres Mentoring-Tandems erleben, sondern sich mit Hilfe der Auftakt- und Endveranstaltung auch insgesamt untereinander kennenlernen und austauschen können. Wir möchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausdrücklich dazu ermuntern, diese Chance zu nutzen und Treffen außerhalb des Mentoring-Tandems zu organisieren und zu pflegen, um auf diese Weise dem Netzwerk-Charakter des Programms eine weitere entscheidende Prägung zu verleihen. Unterstützt werden sowohl die Mentorinnen und Mentoren als auch die Mentees durch einen jeweils eigenen Ansprechpartner, der bei Problemen und Konflikten zur Verfügung steht.
Die Sicherung der Qualität des Programms ist eine besondere Herausforderung und liegt uns besonders am Herzen. Rückmeldungen zur erfolgreichen, aber auch weniger erfolgreichen Tandem-Arbeit werden von uns analysiert und dienen der Verbesserung des Programms in den Folgejahren.
Eine Matching-Kommission entscheidet über Ihre Aufnahme in das DPG-Mentoring-Programm. Für die Aufnahme sind dabei folgende Dinge ausschlaggebend:
- Ihr Motivationsschreiben, in dem Sie Ihre Vorstellungen und Fragen zum Berufseinstig darstellen und erläutern, wie Sie das Mentoring-Programm nutzen möchten. Nähre Informationen zum Motivationsschreiben finden Sie hier.
- Die Möglichkeit, für Sie eine passende Mentorin oder einen passenden Mentoren zu finden.
Eine entscheidende Voraussetzung für eine wertvolle und erfolgreiche Mentoring-Beziehung ist die richtige Kombination von Mentee und Mentorin bzw. Mentor. Auf Grundlage des Bewerbungsbogens und des Motivationsschreibens wird in einem aufwändigen, individuellen Matchingprozess versucht, eine optimale Kombination zu bilden.
Der Bewerbungsbogen erhebt eine Reihe von Daten, die es ermöglichen, die für Sie passende Mentorin oder den passenden Mentor zu finden. Im Motivationsschreiben beschreiben Sie die Erwartungen, die Sie an das Mentoring-Programm herantragen, formulieren klare Ziele, die Sie im Laufe des Jahres in Hinblick auf Ihren Berufseinstieg erreichen wollen, und legen dar, wie das DPG-Mentoring Ihnen dabei helfen kann. Das Mentoring lebt davon, was Sie als Mentee aus der Zeit mit Ihrem Mentor oder ihrer Mentorin machen. Die Gestaltung liegt in Ihrer Hand und kann sich dadurch ideal an Ihren Bedürfnissen ausrichten. Hierbei kommt es darauf an, dass Sie bereits eine Vorstellung haben, in welche Richtung Sie nach Ihrem Studium tendieren. Das heißt keineswegs, dass Sie durch den intensiven Austausch mit Ihrer Mentorin bzw. Ihrem Mentor nicht auch zu einem anderen Ergebnis kommen können, aber das Mentoring ist nicht als allgemeine Berufsberatung gedacht. Hierzu verweisen wir auf die vielfältigen anderen Angebote der DPG und jDPG. Darüber hinaus soll das Motivationsschreiben Ihnen die Möglichkeit geben, Ihre Persönlichkeit darzustellen und Ihre Stärken und Schwächen zu reflektieren sowie Ihre Potentiale, die Sie bei sich sehen und die durch die Mentoring-Beziehung ausgebaut werden können, zu erläutern. Dies ermöglicht der Matching-Kommission, das passende Mentoring-Tandem zu finden.
Die während des Bewerbungsverfahrens erhobenen persönlichen Daten sind ausschließlich der Matching-Kommission und den Mitgliedern des Projekt-Teams zugänglich.
Organisation
Die Planung, Durchführung und Begleitung des Programms erfolgt durch junge DPG-Mitglieder, die selbst am Übergang zwischen Studium und Beruf stehen, gemeinsam mit langjährig erfahrenen, beruflich etablierten DPG-Mitgliedern. Das ermöglicht in einer engen Zusammenarbeit von junger DPG (jDPG), dem Arbeitskreis Chancengleichheit (AKC) und dem Arbeitskreis Industrie und Wirtschaft (AIW) ein Programm, das gleichermaßen an den Bedürfnissen der Mentees orientiert ist als auch in enger Abstimmung mit den Mentorinnen und Mentoren steht.

