Pressemitteilungen zu Bildungs-, Schul- und Hochschulthemen
Dezember 2009:
Physiker zum Stand des Bologna-Prozesses
Vor dem Hintergrund der Proteste zahlreicher Studierender für bessere Studienbedingungen sprechen sich die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und die Konferenz der Fachbereiche Physik (KFP) für einen freien Zugang zum Masterstudium aus. Zudem warnen sie vor der Verschulung des Physikstudiums und übertriebenem Prüfungsdruck. Mehr ...
August 2009:
Neueste Daten zum Physikstudium
Die Zahl der Physikstudierenden an deutschen Universitäten hat gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent auf 29.215 zugenommen. Gleichzeitig gibt es mehr Absolventen, während die Zahl angehender Lehrerinnen und Lehrer um rund 15 Prozent zurückgegangen ist. Diese und weitere Daten rund um das Physikstudium finden sich in der jüngsten Ausgabe des „Physik Journal“. Mehr ...
Juni 2009:
Lehrer auf die Schulbank!
Einen bundesweiten Atlas mit Fortbildungskursen für Physik-Lehrerinnen und -Lehrer präsentiert das Internetportal fobinet.de. Das Informationsangebot ist Teil der Maßnahmen, mit denen die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) den Physikunterricht verbessern möchte. Förderer ist die Wilhelm und Else Heraeus Stiftung. Mehr ...
April 2009:
Kein Doktor Bolognese!
Im Vorfeld der Tagung europäischer Bildungsminister, die nächste Woche über den „Bologna-Prozess“ beraten, warnen die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und die Konferenz der Fachbereiche Physik (KFP) davor, die Promotion als bloße Phase der Hochschulausbildung nach Bachelor und Master aufzufassen. Sie bekräftigen diesen Standpunkt in einer gemeinsamen Erklärung mit Fachorganisationen aus der Chemie, Mathematik und den Ingenieurwissenschaften. Mehr ...
Februar 2009:
Aderlass der Hochschulphysik
An deutschen Universitäten gibt es immer weniger Physik-Professuren. Zwischen 1997 und 2007 ist die Zahl dieser Personalstellen um 11,7 Prozent zurückgegangen. Dies hat die Konferenz der Fachbereiche Physik (KFP) auf der Grundlage eigener Erhebungen und von Daten des Statistischen Bundesamtes ermittelt. Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und die KFP fordern die Wissenschaftsministerien der Länder auf, diesem Trend entgegenzusteuern und die Zahl der Professuren wieder aufzustocken. Mehr ...
Physikunterricht mangelhaft
Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) sorgt sich um die Qualität des Physikunterrichts. Von den Kultusministerien der Bundesländer fordert sie deshalb eine umfassende Weiterbildung für Lehrkräfte, die kein Lehramtsstudium durchlaufen haben. Mehr ...
August 2008:
Physikstudium: mehr Studierende und Absolventen
Die Gesamtzahl der Physikstudierenden an deutschen Universitäten hat gegenüber dem Vorjahr um knapp 12 Prozent zugenommen. Die Zahl der Studienanfänger bleibt dabei auf hohem Niveau und die Abbrecherquote weiterhin bei etwa 30 Prozent. Gleichzeitig gibt es mehr Absolventen. So das Fazit der neuesten Erhebung zum Physikstudium in Deutschland, über die die aktuelle Ausgabe des „Physik Journal“ berichtet. Mehr ...
Mai 2008:
Physiker für engere Kooperation zwischen Unis und FHs
Die Konferenz der Fachbereiche Physik (KFP) und die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) sprechen sich dafür aus, qualifizierten Fachhochschulabsolventen den Zugang zur Promotion an einer Universität zu ermöglichen. Gleichzeitig lehnen sie die Ausweitung des Promotionsrechts auf Fachhochschulen ab. Mehr ...
April 2008:
Der neue Physik-Präsident kommt aus der Industrie
Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) hat einen neuen Präsidenten: Der Göttinger Optik-Unternehmer Prof. Dr. Gerd Litfin (59) bekleidet diese ehrenamtliche Position in den nächsten zwei Jahren. Gerd Litfin ist Gründer der auf optische Technologien spezialisierten LINOS Gruppe und Aufsichtsratsvorsitzender der LINOS AG. Er folgt auf Prof. Dr. Eberhard Umbach, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Karlsruhe, der satzungsgemäß in das Amt des DPG-Vizepräsidenten wechselt. Mit Gerd Litfin steht erstmals seit 2002 wieder ein Industriephysiker an der Spitze der weltweit größten physikalischen Fachgesellschaft. Mehr ...
März 2008:
Physiker warnen vor Kürzungen im naturwissenschaftlichen Unterricht
In der Diskussion um das so genannte „Turbo-Abitur“ hat der Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG), Eberhard Umbach, vor Einschnitten im naturwissenschaftlichen Unterricht gewarnt. Hintergrund ist die Verkürzung der gymnasialen Oberstufe von neun auf acht Jahren, wodurch Schülerinnen und Schülern für die Bewältigung des Lernstoffs weniger Zeit als bislang üblich zur Verfügung steht. Mehr ...
Februar 2008:
Naturwissenschaftler: Stundenstreichungen im achtjährigen Gymnasium gefährden Zukunftsfähigkeit unseres Landes
Die wissenschaftlichen Fachgesellschaften aus Biologie, Chemie und Physik warnen in einem gemeinsamen Appell vor Stundenkürzungen im naturwissenschaftlichen Unterricht an Gymnasien, wie sie jüngst Günther Oettinger ins Gespräch gebracht hatte. Mehr ...
Dezember 2007:
Doktor mit Alma Mater!
Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und die Konferenz der Fachbereiche Physik (KFP) wehren sich gegen eine Ausweitung des Promotionsrechts auf Einrichtungen außerhalb der Universitäten – eine Idee, die im Zusammenhang mit der Einführung von Graduate Schools diskutiert wird. „Die Ausweitung des Promotionsrechts würde den Forschungsbetrieb der Universitäten untergraben. Deshalb warnen wir mit Nachdruck davor, dass Graduate Schools aus dem Universitätsverbund herausgelöst und mit eigenem Promotionsrecht ausgestattet werden“, betont DPG-Präsident Eberhard Umbach. „Das Recht zur Promotion muss den Universitäten vorbehalten bleiben.“ Mehr ...
Physik ist Kinderkram
Wenn Peter Grünberg und Gerhard Ertl kommenden Montag ihre Nobelpreise in Empfang nehmen, sind unter den Gästen der Festveranstaltung auch Henrike Wilms und Florian Ostermaier. Die Bundessieger von „Jugend forscht“ hatten mit ihrer Untersuchung schwingender Wassertropfen auch den „19th European Union Contest for Young Scientists“ im spanischen Valencia gewonnen – verbunden mit einer Einladung zur Nobelpreisverleihung in Stockholm. Die Leistung der Jugendlichen ist ein Beispiel gelungener Nachwuchsförderung. Einvernehmen herrscht gleichwohl darüber, dass sich derartige Maßnahmen nicht auf Hochbegabte beschränken sollten. Und so locken Universitäten und Forschungseinrichtungen inzwischen mit Schülerlabors und weiteren Angeboten für Neugierige im Schul- und Vorschulalter. „Gerade in den Kindergärten passiert zurzeit sehr viel“, bekräftigt Manuela Welzel, Vorstandsmitglied der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) für den Bereich Schule. Die Heidelberger Professorin für Physik und ihre Didaktik engagiert sich auch persönlich in der naturwissenschaftlichen Frühförderung. Mehr ...
Oktober 2007:
Erklärung zur Umstellung der Semesterzeiten an deutschen Hochschulen
Das deutsche Hochschulsystem durchläuft zurzeit zahlreiche Veränderungen. Im Rahmen des europäischen „Bologna-Prozesses“ werden Bachelor- und Master-Studiengänge eingeführt. In der Diskussion ist auch eine Harmonisierung der Semesterzeiten. Die Konferenz der Fachbereiche Physik und die Deutsche Physikalische Gesellschaft äußern sich hierzu folgendermaßen: Mehr ...
In der Schule zum Doktortitel?
Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) warnt vor einem Rückgang der Forschungsleistung auf dem Gebiet der Physik, sollte die Promotion so umgestaltet werden, wie es die europäischen Bildungsminister(innen) im Rahmen des „Bologna-Prozesses“ vorhaben. Mehr ...
Erklärung zur Professur mit Schwerpunkt Lehre
Das deutsche Hochschulsystem durchläuft zurzeit zahlreiche Veränderungen. Im Rahmen des europäischen „Bologna-Prozesses“ werden Bachelor- und Master-Studiengänge eingeführt, die eine intensivere Betreuung der Studierenden erfordern. In diesem Zusammenhang wird die Einrichtung einer „Professur mit Tätigkeitsschwerpunkt Lehre“ diskutiert. Die Konferenz der Fachbereiche Physik und die Deutsche Physikalische Gesellschaft äußern sich hierzu folgendermaßen: Mehr ...
Hello Mr. Master!
Der „Bologna-Prozess“, der zu europaweit vergleichbaren Studienabschlüssen führen soll, hat auch hierzulande eine Reform der Hochschullandschaft in Gang gesetzt. Zum bevorstehenden Studienstart im Oktober werden die meisten der bundesweit 58 Physik-Fachbereiche anstelle des klassischen Diploms die Studiengänge Bachelor und Master anbieten. Mehr ...
September 2007:
Physikstudium im Wandel
Im Fach Physik haben sich erstmals mehr Studienanfänger für ein Bachelor- oder Master-Studium eingeschrieben als für das klassische Diplom – so das Ergebnis der neuesten Studierendenstatistik. Mehr ...
Mai 2007:
Doktor Bolognese?
Nach Vorstellung der europäischen Bildungsminister, die diese Woche in London tagen, soll die Promotion in den „Bologna-Prozess“ integriert werden. Als dritte Stufe im Anschluss an Bachelor und Master wäre die Doktorarbeit damit Teil der universitären Ausbildung. „Die Promotionsphase ist keine Ergänzung des Studiums“, meint dazu Prof. Dr. Eberhard Umbach, Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). „Doktoranden sind berufstätige Wissenschaftler, keine Studenten. Die Belastung der Doktoranden mit zusätzlichen Lerninhalten geht auf Kosten der Forschung.“ Mehr ...
September 2006:
Physik: mehr Anfänger und Absolventen
Physik ist weiterhin ein gefragtes Studienfach: Die Gesamtzahl der Studienanfänger hat gegenüber dem Vorjahr um knapp fünf Prozent auf 8.880 zugenommen. Mehr ...
Juni 2006:
Stellungnahme zur Stundentafeländerung für die Oberstufe des achtjährigen Gymnasiums im Freistaat Bayern
der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e.V. (DPG), der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh), der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte e.V. (GDNÄ) und des Verbunds biowissenschaftlicher und biomedizinischer Gesellschaften e.V. (vbbm) Mehr ...Mai 2006:
Der neue Physik-Präsident kommt aus Würzburg
Eberhard Umbach (58), Professor für Experimentalphysik an der Universität Würzburg, ist neuer Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Der DPG-Präsident wird jeweils für zwei Jahre gewählt. Umbach ist Nachfolger von Prof. Dr. Knut Urban (Forschungszentrum Jülich), der in das Amt des Vizepräsidenten wechselt. Mehr ...
Februar 2006:
Für eine Reform der Lehrerausbildung
Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) spricht sich für eine grundsätzliche Reform der Ausbildung von Physik-Lehrerinnen und -Lehrern aus. Mehr ...
Mai 2005:
Erklärung der DPG zur Konferenz der europäischen Bildungsminister
Die Zeit der Doktorarbeit soll auch künftig in erster Linie der Forschung dienen, fordert die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) anlässlich des jüngsten Treffens der europäischen Bildungsminister in Bergen (Norwegen). Mehr ...
April 2005:
Juniorprof - quo vadis?
In der Physik hat sich die Juniorprofessur bislang nicht durchgesetzt. Zu diesem Fazit kommt eine Untersuchung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Mehr ...
BLK-Kompromiss zur Exzellenzinitiative für die deutsche Forschung jetzt umsetzen
Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) begrüßen im Grundsatz den Kompromiss zur "Exzellenzinitiative" für die deutsche Forschung, auf den sich am 6. April die Bund-Länder-Kommission (BLK) auf Ebene der Fachminister verständigt hat. Mehr ...
Februar 2005:
Chemiker und Physiker - Gemeinsamer Standpunkt zu Studiengebühren
"Studiengebühren zu erheben, ist die Chance für unsere Hochschulen, das Lehrangebot und die Forschungsbedingungen zu verbessern und sich im internationalen Wettbewerb besser zu positionieren." Mehr ...
Oktober 2004:
Nein zum Bachelor als Regelabschluss für das Physik-Studium
Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) spricht sich dagegen aus, den Bachelor als Regelabschluss im Fach Physik festzulegen und tritt damit aktuellen Bestrebungen vonseiten der Kultusminister entgegen. Mehr ...
Juni 2004:
Für eine Neuordnung des Physik-Studiums
Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und die Konferenz der Fachbereiche Physik (KFP) sprechen sich für ein zweistufiges Physik-Studium an Stelle des bisherigen, einstufigen Diplom-Studiengangs aus. Mehr ...
April 2004:
Knut Urban ist neuer DPG-Präsident
Bei einem Festakt im Physikzentrum Bad Honnef hat Prof. Dr. Knut Urban (62) die Präsidentschaft der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) offiziell angetreten. Schwerpunkte seiner Arbeit sieht der neue DPG-Präsident in der Bildungspolitik und in der Kooperation mit Fachgesellschaften aus dem Ausland. Mehr ...
März 2004:
DPG-Stellungnahme zur Einrichtung eines europäischen Hochschulraumes
Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) unterstützt den Bologna-Prozess, der bis zum Jahre 2010 zum Aufbau eines europäischen Hochschulraumes und zu vergleichbaren Studienabschlüssen in Europa führen soll. Mehr ...
Juni 2002:
Deutsche Physikalische Gesellschaft zur bildungspolitischen Debatte nach PISA
Der Vorstand der DPG begrüßt die Erklärung der Kultusminister, gemeinsame Bildungsstandards zu entwickeln, die sowohl für Schulabschlüsse als auch für die Überprüfung von Lernprozessen verbindliche Maßstäbe festlegen sollen. Hier hoffen wir auf konkrete, unmittelbar wirkende und überprüfbare Maßnahmen. Mehr ...
November 2001:
Bildungskatastrophe im naturwissenschaftlichen Unterricht?
Diskussionsthema zum "22. Tag der Deutschen Physikalischen Gesellschaft" Mehr ...
Mai 2000:
Physik-Fachbereiche tagen in Bad Honnef am Rhein
Vertreter aller Physik-Fachbereiche an deutschen Universitäten treffen sich vom 26. bis 27. Mai in Bad Honnef bei Bonn. Etwa 60 Fachbereiche nehmen an dieser Jahresversammlung teil, die traditionell im Physikzentrum der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) stattfindet. Mehr ...
