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PRESSEMITTEILUNG

der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V.

Nr. 21/2016 (15.09.2016)

GYPT startet in eine neue Runde

Die deutsche Physik-Meisterschaft, das German Young Physicists’ Tournament (GYPT), startet mit dem neuen Schuljahr in eine neue Runde. Das Turnier findet vom 3.-5. März 2017 im Physikzentrum Bad Honnef statt. Schon jetzt können sich interessierte Schülerinnen und Schüler auf den Wettbewerb vorbereiten.

Foto: Die Siegerinnen und Sieger des jüngsten GYPT. Fünf von ihnen wurden kurze Zeit später Vizeweltmeister, fünf andere österreichische Meister. © SFZ/Nickolaus 2016

Bad Honnef, 15. September 2016 – Physikalische Phänomene erforschen, immer weiter in die Materie eintauchen, Naturerscheinungen immer genauer beschreiben und berechnen und schließlich die Ergebnisse präsentieren und mit anderen diskutieren – das können Schülerinnen und Schüler bereits mit erstaunlichem Erfolg – und mit jeder Menge Spaß obendrein.

Mit dem neuen Schuljahr startet auch die deutsche Physik-Meisterschaft, das German Young Physicists’ Tournament (GYPT), in eine neue Runde. Auf das Turnier, das in diesem Jahr vom 3.-5. März 2017 im Physikzentrum in Bad Honnef stattfindet, können sich die Schülerinnen oder Schüler schon jetzt vorbereiten. Dazu müssen sie drei von 17 Aufgaben bearbeiten. Zu finden sind sie auf www.gypt.org.

Dreizehn GYPT-Zentren stehen bundesweit bereit

Vorbereiten können sich alle interessierten Schülerinnen und Schüler an ihren Schulen oder an einem der dreizehn bundesweit verteilten GYPT-Zentren. Dort stehen den Jugendlichen Labore zur Verfügung sowie erfahrene Lehrkräfte oder Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler. Jeweils drei Schülerinnen oder Schüler treten als Team an.

„Mit dem GYPT und den Vorbereitungszentren haben wir die Möglichkeit, physikinteressierten Jugendlichen aus dem ganzen Bundesgebiet die Möglichkeit zu geben, Deutscher Meister zu werden und sich für das Nationalteam zu qualifizieren“, sagt Wettbewerbsleiter und Physiker Florian Ostermaier.

Diskussionen über physikalische Phänomene

Die physikalischen Fragen sind offen formuliert und lassen sich auf unterschiedlichen Niveaus bearbeiten. Beim Turnier im März 2017 im Physikzentrum Bad Honnef präsentiert dann ein Teammitglied jeweils einen Lösungsansatz. Der wird anschließend mit einer gegnerischen Mannschaft diskutiert und beide Teams schließlich von einer Jury bewertet. Wie beim Fußball müssen die Jugendlichen Vorrunden bestehen, um sich für das Finale zu qualifizieren.

„Diejenigen, die sich am besten präsentieren, laden wir zu einem Workshop ein“, sagt Jana Carstensen, GYPT-Koordinatorin bei der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). „Wir freuen uns darauf, wieder jede Menge physikbegeisterter Jungen und Mädchen begrüßen zu dürfen, die darauf brennen, sich mit anderen ebenso von der Physik faszinierten Jugendlichen zu messen.“ In Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Singapur ist die Turniersprache schon beim GYPT Englisch.

Die fünf Besten bilden dann die deutsche Nationalmannschaft. Über den Sprung ins Nationalteam entscheidet jedoch nicht nur fachliche Kompetenz, sondern ebenso die Teamfähigkeit sowie Einsatzbereitschaft. Das Nationalteam nimmt im Juli nächsten Jahres am IYPT in Singapur teil. Fünf weitere vertreten Deutschland vom 20.-22. April in Österreich auf dem Austrian Young Physicists’ Tournament (AYPT). In diesem Jahr gewann das deutsche Team die österreichische Meisterschaft und die Nationalmannschaft wurde sogar Vizeweltmeister.

Die Organisation des Turniers liegt erstmals in den Händen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Davor hatte das Schülerforschungszentrum Südwürttemberg (SFZ) in Bad Saulgau den Wettbewerb ausgerichtet, das mit der DPG eng zusammenarbeitet. Die pädagogische Wettbewerbs- und Turnierleitung liegen bei der Universität Ulm, finanziell unterstützt wird das GYPT durch die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung.

Anmelden kann man sich zum GYPT bis zum 4. Dezember 2016
Infos zum Wettbewerb und den GYPT-Zentren: www.gypt.org


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Die Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. (DPG), deren Tradition bis in das Jahr 1845 zurückreicht, ist die älteste nationale und mit über 62.000 Mitgliedern auch größte physikalische Fachgesellschaft der Welt. Als gemeinnütziger Verein verfolgt sie keine wirtschaftlichen Interessen. Die DPG fördert mit Tagungen, Veranstaltungen und Publikationen den Wissenstransfer innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft und möchte allen Neugierigen ein Fenster zur Physik öffnen. Besondere Schwerpunkte sind die Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses und der Chancengleichheit. Sitz der DPG ist Bad Honnef am Rhein. Hauptstadtrepräsentanz ist das Magnus-Haus Berlin.
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