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Pressemitteilung

der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

Nr. 08/2014 (16.04.2014)

Mit Innovation und Sachverstand die Physik nach vorne bringen

Edward G. Krubasik ist neuer Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

Bad Honnef, 16. April 2014 – Prof. Dr. Edward G. Krubasik folgt Prof. Dr. Johanna Stachel im Amt des Präsidenten der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) nach. Damit steht seit 2010 wieder ein Industriephysiker an der Spitze der DPG.

Nach einer Promotion in der Kernphysik und einer MBA-Ausbildung war Krubasik unter anderem für McKinsey & Company und später im Zentralvorstand von Siemens tätig. Ferner zeichnet er sich durch seine langjährige Arbeit in Verbänden und Gremien, z. B. als Präsident des ZVEI oder als Vorsitzender des Wachstums- und Innovations-Gremiums im Wirtschaftsrat Deutschland aus.

Bei seinem Amtsantritt am vergangenen Freitag im Magnus-Haus Berlin, der Hauptstadtrepräsentanz der DPG, stellte Krubasik die Kernanliegen seiner Präsidentschaft vor. Besonders ging er auf das Thema der Nachwuchssicherung und die Bedeutung der Brücke zu Anwendung und Industrie ein:

„Für naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs ist eine qualitativ hochwertige Physikausbildung von zentraler Bedeutung. Schülerinnen und Schüler, die sich für ein naturwissenschaftliches Studium oder eine technische Ausbildung entscheiden, rekrutieren sich insbesondere aus der Schülergruppe, die bis zum Abitur das Fach Physik gewählt hat. Die DPG setzt sich schon heute vielfältig dafür ein, mehr junge Menschen für die Physik, und darüber hinaus für alle Naturwissenschaften und Technik zu gewinnen.“

„Brücke zur Anwendung: Die Physik ist DIE „Grundwissenschaft“, die Bezüge zu vielen anderen Fächern hat — zu den Ingenieurswissenschaften, der Elektrotechnik oder anderen Technologiebereichen. In Deutschland und in Europa schaffen wir erst eine attraktive Zukunft, wenn wir die Ergebnisse der Grundlagenforschung erfolgreich in Anwendung und Produktion bringen. Jobs und Investitionen, Attraktionen für technische Talente, entstehen vor allem, wenn neue Technologien mit Leitkunden und Leitindustrien oder Leuchtturm-Projekten zuerst in Europa realisiert werden.“

Die vollständige Antrittsrede finden Sie unter: Rede des Präsidenten anlässlich der Präsidentschaftsübergabe am 11. April 2014 im Magnus-Haus Berlin

Impressionen:

Amtsübergabe im Magnus-Haus (v.l.):
W. Sandner, J. Stachel, E. G. Krubasik
Rückblick von J. Stachel auf
zwei Jahre Präsidentschaft
W. Sander blickt auf vier Jahre
im Vorstand der DPG zurück
Abschiedsgeschenk für den scheidenden
Vizepräsidenten W. Sandner
Begrüßung durch den neuen
Präsidenten E. G. Krubasik
E. G. Krubasik stellt die Kernanliegen seiner Präsidentschaft vor Abschiedsgeschenk für die scheidende
Präsidentin J. Stachel
J. Stachel folgt W. Sandner als
neue Vizepräsidentin der DPG
Der neue Präsident E. G. Krubasik (m.)
im Gespräch; (l.): Alt-Präsident K. Urban

Alle Bilder © DPG / Röhl


Die Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. (DPG), deren Tradition bis in das Jahr 1845 zurückreicht, ist die älteste nationale und mit über 62.000 Mitgliedern auch größte physikalische Fachgesellschaft der Welt. Als gemeinnütziger Verein verfolgt sie keine wirtschaftlichen Interessen. Die DPG fördert mit Tagungen, Veranstaltungen und Publikationen den Wissenstransfer innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft und möchte allen Neugierigen ein Fenster zur Physik öffnen. Besondere Schwerpunkte sind die Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses und der Chancengleichheit. Sitz der DPG ist Bad Honnef am Rhein. Hauptstadtrepräsentanz ist das Magnus-Haus Berlin. Website: www.dpg-physik.de


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