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Pressemitteilungen

Dezember 1999

Neue Forscher braucht das Land: Erstes deutsches Schülerforschungszentrum sucht Teilnehmer

Spätestens seit dem negativen Abschneiden der deutschen Schüler und Schülerinnen bei der internationalen TIMS-Studie sucht man hierzulande nach Ideen, um die naturwissenschaftliche Ausbildung effizienter und attraktiver zu gestalten. Jetzt ist eine der Ideen Realität geworden: Mehr ...


Die Initiative "Wissenschaft im Dialog" startet im Jahr 2000 das "Jahr der Physik"

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, startet zusammen mit den großen Forschungseinrichtungen in Deutschland die bundesweite Initiative "Wissenschaft im Dialog". Die mehrjährige Initiative beginnt im Jahr 2000 mit dem Jahr der Physik. Inhaltlich und organisatorisch arbeitet das BMBF hier eng mit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) zusammen. Mehr ...


Oktober 1999

Physik ist Frauensache: Physikerinnentagung in Heidelberg

Physikerinnen aus Schule, Universität und Wirtschaft treffen sich vom 11. bis 14. November zu einem wissenschaftlichen Kongress an der Universität Heidelberg. Die "Deutsche Physikerinnentagung 1999" hat das Ziel, den Gedankenaustausch zwischen den Frauen in der Physik zu fördern - über Generationsgrenzen, Fach- und Berufsgebiete hinweg. Die Geschichte dieser Idee ist erstaunlich jung: Aus unregelmäßigen Treffen ging 1997 die erste Physikerinnentagung hervor. Mehr ...


New Journal of Physics in die Bestenliste der weltweiten Initiative wissenschaftlicher Bibliotheken aufgenommen

Das New Journal of Physics, ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und des Institute of Physics (IOP), ihrer britischen Schwestergesellschaft, wird Partner im Zukunftsprogramm der Scholarly Publishing and Academic Resources Coalition (SPARC), einer weltweiten Allianz wissenschaftlicher Bibliotheken und Universitäten. Das New Journal of Physics finden Sie im Internet unter der Adresse www.njp.org Mehr ...


Nobelpreis für Physik geht an Teilchenphysiker aus den Niederlanden: die DPG gratuliert

Den Nobelpreis für Physik erhalten in diesem Jahr zwei Wissenschaftler aus den Niederlanden. Martinus J. G. Veltman und Gerardus 't Hooft werden für ihre theoretischen und methodischen Ansätze zur Quantenfeldtheorie der schwachen Wechselwirkungen ausgezeichnet. Mehr ...


Fortschritt für die Mikroelektronik: Haftvermögen von Silberatomen auf Polymeren erstmals exakt bestimmt

Durch eine neuartige Radio-Indikator-Methode ist es Forschern der Universität Kiel erstmals gelungen, das Haftvermögen von Silber-atomen auf Polymeren exakt zu messen. Die Ergebnisse haben eine große Bedeutung sowohl für die Mikroelektronik als auch für die Grundlagenforschung. Mehr ...


Juni 1999

DPG-Preis für hochbegabte Physik-Abiturienten

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) verleiht in diesem Jahr erstmals den DPG-Buchpreis an die besten Abiturienten und Abiturientinnen im Fach Physik, zunächst in Oberfranken, Hessen und Thüringen; im Jahr 2000 soll er bundesweit vergeben werden. Mehr ...


Pasteursches Trennungsexperiment erstmals im Nanobereich gelungen

150 Jahre nach dem bahnbrechenden Pasteurschen Experiment zur Trennung von Weinsäure-Kristallen ist Physikern der Universität Lausanne und der RWTH Aachen mit dem Rastertunnelmiskroskop erstmals eine kontrollierte Trennung von Molekülgemischen auf molekularer Ebene gelungen. Mehr ...


Mai 1999

Deutsches Team gewinnt "Weltmeisterschaft" junger Physikteams in Wien

In einem spannenden Finale hat das deutsche Team den Wettbewerb um den Preis des 12. IYPT (International Young Physicists' Tournament) für sich entschieden. 19 Schüler-Teams aus vier Kontinenten und 17 Nationen waren vom 24. bis zum 29. Mai zur diesjährigen Endausscheidung in Wien angetreten. Mehr ...


"Weltmeisterschaft" junger Physikteams in Wien

Am Pfingstmontag startet in Wien die Finalrunde des 12. Internationalen Turniers junger Physiker. 19 Schüler-Teams aus vier Kontinenten und 17 Nationen treffen sich vom 24. bis zum 29. Mai zur diesjährigen Endausscheidung um den Preis des IYPT (International Young Physicists' Tournament). Mehr ...


April 1999

Fast vergessen: Berlin - eine Metropole des Wissens; Gedenktafel erinnert an Berliner Nobelpreisträger

Berlin war vor der nationalsozialistischen Machtübernahme nicht nur ein Zentrum der Kunst, Berlin war auch eine Metropole des Wissens. Daran erinnert eine Gedenktafel am neuen ARD-Hauptstadtstudio, die am Freitag, den 16. April 1999, um 12.00 Uhr feierlich enthüllt wird. Am Standort des früheren Physikalischen Instituts der Berliner Universität erinnert die Tafel an die dort wirkenden Physiker von Weltrang, darunter Max Planck, Hermann Helmholtz, James Franck, Gustav Hertz, Walther Nernst und Wilhelm Wien. Mehr ...


März 1999

Physiker fordern nationalen Energieplan für wirksamen Klimaschutz

Die Lösung von Energie- und Klimaproblemen der Zukunft ist nur auf internationaler Ebene möglich. Auf der aktuellen Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Heidelberg (15.3. - 19.3.99) haben führende Physiker eine Einbeziehung von solarthermischen Kraftwerken im europäischen Süden in einen nationalen Energieplan gefordert. Mehr ...


Pressekonferenz am 17.3. mit den Entdeckern eines Atomlasers

Tilman Esslinger aus der Forschergruppe um Professor Theodor W. Hänsch vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching stellt auf der Pressekonferenz der DPG am 17. März um 13 Uhr in Heidelberg erstmalig die Ergebnisse von Forschungsarbeiten am Atomlaser einer breiteren Öffentlichkeit vor. Mehr ...


Warum ist das Universum asymmetrisch?

US-amerikanische Physiker haben in einem groß angelegten Experiment am Fermi-Laboratorium bei Chicago europäische Forschungen über eine fundamentale Verletzung der Symmetrie zwischen Materie und Antimaterie bestätigt. Diese sogenannte "direkte CP-Verletzung" kommt in der Theorie der Elementarteilchen, wie die Versuche zeigen, ohne die Einführung einer fünften - superschwachen - Kraft aus. Mehr ...


"Was tut die Industrie für den Klimaschutz?" - Hochrangig besetztes Forum am 18.März in Heidelberg

Im Rahmen der 63. Physikertagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) in Heidelberg findet am 18. März ein hochrangig besetztes öffentliches Forum zum Thema "Industrie und Klimaschutz" statt. Folgende Teilnehmer haben heute definitiv zugesagt: Mehr ...


Europäische Kooperation ermöglicht weltweit erste wissenschaftliche Internet-Zeitschrift für allgemeine Physik

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und ihre britische Schwestergesellschaft, das Institute of Physics (IOP), haben mit dem "New Journal of Physics" (NJP) die erste rein elektronische allgemeine Physikzeitschrift gestartet. Veröffentlicht werden ausschließlich Originalbeiträge aus der neuesten Forschung. Mehr ...


Formen erfassen mit Licht

Die automatische Formerfassung mit Licht spielt in der industriellen Fertigung und Qualitätssicherung eine entscheidende Rolle. Ihre Aufgabe besteht darin, die geometrische Gestalt ("Form") von Bauteilen berührungslos zu vermessen oder beispielsweise zu prüfen, wo das Objekt liegt, ob eine Bohrung vorhanden oder eine Platine vollständig bestückt ist. Mehr ...


Werkzeuge für die Nanowelt

Vor mehr als 10 Jahren ermöglichte die Erfindung des Rastertunnelmikroskops erstmals den Blick auf einzelne Atome. Dank einer explosionsartigen Entwicklung des zugrundeliegenden Prinzips ist es heute möglich, auch mechanische, optische, elektrische und thermische Eigenschaften von Oberflächen zu erfassen. Mehr ...


Neue Wege zu leuchtendem Silizium

Als L. Canham vor neun Jahren entdeckte, daß poröses Silizium bei Zimmertemperatur rot leuchtet, waren die Forscher hellauf begeistert: Erstmals schien es möglich, das in der Elektronik am häufigsten verwendete Element auf effiziente Weise zum Leuchten zu bringen. Damit schien sich die Möglichkeit zu eröffnen, optische Übertragungszweige zusammen mit elektronischen Schaltkreisen platzsparend auf demselben Chip unterzubringen. Mehr ...


Minisonnen im Labor

Im Zentrum der Sonne herrschen eine Temperatur von 15 Millionen Grad und unvorstellbare Drücke. Unter solch extremen Bedingungen werden die Atome in ihre Bestandteile zerrissen, und es bildet sich ein heißes, sehr dichtes Plasma aus Atomkernen und Elektronen. Über dessen physikalische Eigenschaften, die einen entscheidenden Einfluß auf die Vorgänge im Innern eines Sterns haben, wüßten die Astronomen gerne mehr. Mehr ...


Der Neutrino-Masse auf der Spur

Kaum ein Forschungsergebnis in aktueller Zeit hat unter den Physikern für mehr Aufregung gesorgt, als die starken Hinweise darauf, daß Neutrinos eine Masse besitzen. Grund dafür war nicht allein der ungewöhnlich hohe Aufwand des internationalen Experiments unter japanischer Federführung, bei dem ein Riesentank mit 50 Millionen Litern reinsten Wassers in der stillgelegten Kamioka-Mine bei Tokio rund 1000 Meter unter der Erde als Nachweisinstrument verwendet wurde. Mehr ...


Von der Leuchtdiode zur Erbgutmarkierung: Neue Anwendungen für anorganische Farbstoffpartikel

Das "Schönheitsgeheimnis" alter Kirchenfenster liegt in anorganischen Farbstoffpartikeln, die über Jahrhunderte hinweg im Sonnenlicht stabil bleiben. Die in Kunststoffe eingebetteten organischen Farbstoffe hingegen verblassen oft schon nach wenigen Jahren. Mehr ...


Radioaktives Eisenisotop weist auf erdnahe Sternenexplosion hin

Schon längere Zeit beschäftigt die Physiker die Frage, ob es in den vergangenen zehn Millionen Jahren Sternenexplosionen (Supernovae) in der "näheren" Umgebung unseres Sonnensystems gegeben hat und ob diese nachweisbare Spuren in der Biosphäre der Erde hinterlassen haben. Mehr ...


Dreidimensionale Leiterplatten

Der Wunsch, ein Gewirr von Kabeln durch sauber verlegte, mit der Unterlage verbundene Leiterbahnen zu ersetzen, ist alt. Mit den heute in der Elektronik verwendeten Platinen, bei denen die Schaltkreise über lithographische Verfahren aufgebracht werden, ist bereits ein Teilziel erreicht. Mehr ...


Frühjahrstagung der Festkörperphysiker in Münster

Vom 22. bis 26. März 1999 veranstaltet der Arbeitskreis Festkörperphysik der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) seine diesjährige Frühjahrstagung auf dem Campus der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Mehr ...


Quantenverschwörung per Telefonkabel

Albert Einstein wollte nicht glauben, daß es in der Natur so seltsam zugeht, wie es die Quantentheorie vorhersagt. Es ist schon recht irritierend, daß sich Atome oder Elementarteilchen ganz anders verhalten, als es unsere Alltagserfahrung erwarten läßt: Unbeobachtet kann sich solch ein einzelnes Teilchen an mehreren Orten zugleich befinden. Mehr ...


Brillante Einblicke in die atomare Dimension - der neue Röntgenlaser bei DESY

Bis in die Dimension einzelner Atome dringen die extrem kurzwelligen Strahlen eines neuen Röntgenlasers vor, der zur Zeit am Hamburger Forschungszentrum DESY entwickelt wird. Der 300 Meter lange "Freie-Elektronen-Laser" ohne Spiegel ist der weltweit erste und einzige Röntgenlaser dieser Art. Mehr ...


Laserblitz läßt Atomkerne verschmelzen

Wenn von der Elementarteilchenphysik oder der Erforschung der Kernfusion die Rede ist, denkt man meist an gigantische Beschleuniger und Versuchsanlagen, deren Kosten in die Milliarden gehen. Doch diese Großforschung könnte bald preiswerte Konkurrenz im Labormaßstab erhalten. Extrem leistungsfähige Laser erlauben schon heute, Elektronen auf Geschwindigkeiten zu bringen, wie sie früher nur mit Hilfe von Teilchenbeschleunigern erreicht werden konnten. Mehr ...


63. Frühjahrstagung der Physiker in Heidelberg

Ihre diesjährige Frühjahrstagung veranstaltet die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) vom 15. - 19. März auf dem Campus der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. In 1852 Beiträgen und Vorträgen diskutieren Physiker neuste Ergebnisse aus der Forschung, die sie teilweise auch in öffentlichen Veranstaltungen einem größeren Publikum vorstellen. Mehr ...


Leistungsfähige Transformatoren aus nanokristallinen Werkstoffen

Die magnetischen Kerne in einem Transformator bestehen aus weichmagnetischen Werkstoffen. Diese zeichnen sich dadurch aus, daß beim Umklappen der Magnetisierungsrichtung nur geringe Leistungsverluste auftreten. 1987 entdeckten japanische Wissenschaftler eine neue Klasse weichmagnetischer Werkstoffe, die von winzigen magnetischen Körnern mit einem Durchmesser von nur wenigen millionstel Millimetern (Nanometern) durchsetzt sind. Mehr ...

 
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