Neuigkeiten
Nobelpreis für DPG-Mitglied
Bild: MPI für Quantenoptik |
Stockholm, 4. Oktober 2005 - Der Münchner Physiker Theodor W. Hänsch (63) erhält den diesjährigen Physik-Nobelpreis für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Laser-Spektroskopie. Das DPG-Mitglied teilt sich die Auszeichnung mit den beiden US-Amerikanern Roy J. Glauber und John L. Hall.
Mit der Laser-Spektroskopie lässt sich das von Atomen und Molekülen absorbierte bzw. ausgesandte Licht mit großer Präzision untersuchen. Hänschs Forschungsarbeit könnte zum Beispiel genauere Atom-Uhren und Satelliten-Navigationssysteme möglich machen. Für seine Arbeit auf dem Gebiet der Laser-Spektroskopie war Hänsch in diesem Sommer bereits der Otto-Hahn-Preis zugesprochen worden. Diese Auszeichnung wird von der DPG gemeinsam mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Stadt Frankfurt vergeben. Die Verleihung des Otto-Hahn-Preises findet am 29. November 2005 in der Frankfurter Paulskirche statt. |
Weitere Informationen zum Nobelpreis
Pressemitteilung zum Otto-Hahn-Preis
