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Jahresberichte 1996

Inhalt

Präsident
Vizepräsident
Schatzmeister
Wissenschaftliche Programme und Preise
Informationswesen und Presse
Bildung und Ausbildung
Berufsfragen und wissenschaftlicher Nachwuchs
Geschäftsführung, Mitgliederversammlung

Veranstaltungen im Physikzentrum Bad Honnef
Veranstaltungen im Magnus-Haus Berlin


Präsident

Im Grußwort zum Neuen Jahr (Ph. Bl. 52 (1996) 5) hatte ich die Ereignisse von 1995 schon einmal zusammengefaßt: Die Konsolidierung der Arbeit unserer Geschäftsstelle für die Gesellschaft und das Magnus-Haus; die Verbesserung der Vertragsbedingungen unserer Physikalischen Blätter; die Jubiläen "150 Jahre DPG", "100 Jahre Röntgenstrahlung", "20 Jahre Forschungsmanagement in der Physik"; unser Energiememorandum; der Zweite Weltkongreß der Physikalischen Gesellschaften in Tokio und vor allem unsere Aktivitäten und Empfehlungen zur Verbesserung der Berufschancen von Physikern. Ich möchte davon nichts wiederholen, sondern lieber in die Zukunft schauen.

Nachzutragen ist allerdings, was in den ersten vier Monaten dieses Jahres geschah. Wir hielten in Jena unsere 60. Physikertagung ab. Zur Halbzeit, im Jahre des Nobelpreises an Albert Einstein 1921, veranstaltete die DPG dort im selben Volkshaus ihre Jahresversammlung, geleitet von Max Wien und Prof. Schumann. Dort haben wir auch die langjährigen Vorstandsmitglieder Mayer-Kuckuk und Urban sowie unseren Rechnungsprüfer Kirste verabschiedet., den neuen Präsidenten Schwoerer und das Presse-Vorstandsmitglied Bradshaw begrüßt. Mit unserer polnischen Nachbargesellschaft haben wir in Frankfurt/Oder einen modernisierten Kooperationsvertrag unterzeichnet. Im EPS-Council wurde beschlossen, daß Polen für das europäische Austauschprogramm zuständig ist, der Sitz nach Mulhouse/Elsaß verlegt wird, und die Umrechnungsbasis 9,10 ECU für den Normbeitrag genommen wird, was (wie vom Vorstandsrat gewünscht) günstiger ist.

Alles in allem könnten wir zufrieden sein mit dem Zustand der DPG, und uns auf die Schultern klopfen. Doch die Kürzungen im Sozialbereich haben uns vielleicht deutlicher als die im Bildungs- und Forschungsbereich gezeigt, daß unsere Unterhaltskosten, Ansprüche und sicher auch manche Einstellung unhaltbar geworden sind. Mit vornehmer Sprache, mimosenhafter Empfindlichkeit, Verschanzen hinter Institutionen kommen wir nicht weiter. Wir haben die Wahl, unser Niveau mit den Kürzungen pauschal herunterzufahren - das wäre auch ein aktives Verhalten! - oder uns stark zu machen, indem wir Mittelmaß und unterkritische Einheiten ausmerzen, Originalität und Innovationsleistung, aber mit dem zugehörigen Wagniskredit, herausfördern.

Durch unsere Fachbereichs- und Physiktage, insbesondere auch durch die Vorstandsberichte in den Physikalischen Blättern, wußten wir schon lange, daß es so kommen würde. Wir sehen auch ganz klar, daß diese kritische Zeit Führung verlangt. Wer das nicht akzeptiert, wird sicher allein stark genug sein. Dagegen spricht nichts, das verjüngt die Physik im Denken und Handeln. Unser Nachwuchs verdient es.

Sicher können wir Physiker nicht alles bewegen. Aber uns selbst. Wir haben die tollsten Ideen gehabt, die zu verwirklichen waren. Wir dürfen nicht stehen bleiben, den Status quo verteidigen.

Prof. Dr. Hans Günter Danielmeyer

Präsident


Vizepräsident

Im Jahr 1995 konnte das Magnus-Haus in Berlin zum ersten Mal von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ganzjährig genutzt werden. Über das wissenschaftliche Programm wird an anderer Stelle in diesem Heft berichtet. Das Haus und seine Einrichtungen konnten darüber hinaus einer großen Reihe von zahlenden Gastnutzern für wissenschaftsnahe Veranstaltungen überlassen werden. In diesem Zusammenhang konnte die Rechtsgrundlage für die Bewirtschaftung des Hauses vom Hauptgeschäftsführer nach intensiven Verhandlungen mit den beteiligten Senatsverwaltungen konsolidiert werden.

Die Zusammenarbeit mit der Dr.Wilhelm Heinrich Heraeus und Else Heraeus-Stiftung gestaltete sich auch im Berichtsjahr wieder äußerst positiv. Die von der Stiftung geförderten DPG-Programme konnten wieder Fördermittel in beträchtlicher Höhe erhalten. Die Verteilung der besonders wichtigen Beihilfen zum Tagungsbesuch durch Studenten und junge Wissenschaftler mußte der großen Nachfrage wegen neu geregelt werden. Diese Regelung hat sich inzwischen bewährt. Das von der Stiftung geförderte Programm für die Zusammenarbeit mit Osteuropa ist deutlich stärker als bisher in Anspruch genommen worden.

Die bisher verstreuten Archivbestände der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin, die bis in das Gründungsjahr 1845 zurückgehen, sollen nun im Magnus-Haus zusammengeführt werden. Die Ordnung der Bestände und die Erstellung der Findbücher hat ein qualifizierter Mitarbeiter übernommen, der von Mitgliedern des Fachverbandes Geschichte der Physik der DPG fachlich betreut wird.

Für die bei der nächsten Generalversammlung der IUPAP (September 1996 in Upsala) durchzuführenden Wahlen der Kommissionsmitglieder wurde die Liste der deutschen Kandidaten erarbeitet.

Prof. Dr. Th. Mayer-Kuckuk

Vizepräsident


Schatzmeister

Die finanzielle Situation der Deutschen Physikalischen Gesellschaft stellt sich 1995 zufriedenstellend dar. Der Haushalt schließt leicht positiv ab.

Jahresabschluß

Die für das Berichtsjahr geplanten Einnahmen kamen dank der Beitragsdisziplin der Mitglieder fast vollständig und vor allem rechtzeitig herein. Zusätzliche, nicht geplante Einnahmen in Höhe von 161 000 DM beruhen zu einem Teil aus echtem Mittelzufluß z.B. aus Spenden oder dem Wertzuwachs aus Wertpapieren, die zur Mittelbeschaffung verkauft werden mußten. 66.000 DM dieser nicht geplanten Einnahmen resultieren aber aus einer Umstellung bei der Erfassung der Zinserträge aus Rückstellungen von den tatsächlich geflossenen Erträgen auf die nur im Berichtsjahr anteilmäßig aufgelaufen Zinsen bei den einzelnen Anlagen.

Die Aufwendungen der Gesellschaft dienen hauptsächlich dem Unterhalt der Geschäftsstelle, der Finanzierung der Physikalischen Blätter sowie der zwei kleineren Aktivitäten, dem Betrieb des Magnus-Hauses und der Unterstützung der European Physical Society.

Bei den Kosten für die Geschäftsstelle ist die Zeile 206 des hier wiedergegebenen Jahresabschlusses erläuterungsbedürftig. Hier wird die buchhalterische Bewertung einer Lebensversicherungs-Police und deren 1995 erfolgte Rückgabe an Herrn Dr. Heinicke in ihren Konsequenzen für das Vermögen der Gesellschaft und für ihre Verpflichtungen dargestellt.

Die Mehrkosten bei den Physikalischen Blättern wurden u. a. verursacht durch die Festschrift zum 150. Jubiläum, die Bewerberliste und Papierpreiserhöhungen.

Bei der Betrachtung des tatsächlichen Aufwandes für das Magnus-Haus müssen neben der in der Zeile 560 ausgewiesenen Bilanz der Einnahmen und Ausgaben noch die Personalkosten für die dort Beschäftigten, die erforderlichen Rücklagen für die Bauunterhaltung und ein Gemeinkostenanteil berücksichtigt werden. Die Rechnung zeigt dann einen Negativsaldo von 169 000 DM. Das ist aber für die gegenwärtige Anlaufphase der breiten Nutzung des Hauses noch kein Anlaß zur Besorgnis.

Der Haushalt schließt zwar insgesamt wieder positiv, aber mit dem niedrigsten der in den letzten Jahren kontinuierlich sinkenden Überschüsse. Der finanzielle Situation läßt daher z.Z. keinen Spielraum für zusätzliche größere Engagements erkennen.

Die gewählten Kassenprüfer, Frau Dr.Ute Dreßler und Herr Erich Kirste, haben den Abschluß geprüft und erklärt, daß alle angeforderten Belege vorhanden waren und in den entsprechenden Konten auch aufgeführt wurden. Die korrekte Buchführung und die Richtigkeit der Jahresrechnung wurden bestätigt.

Die Geschäfte der Gesellschaft werden in Bad Honnef von nur drei Mitarbeitern besorgt. Nach meiner Auffassung ist es wesentlich ihrem Engagement und ihrer sehr effizienten Arbeit zuzuschreiben, daß der Haushalt 1995 ausgelichen endete. Ich möchte ihnen dafür auch an dieser Stelle den Dank und die Anerkennung des Vorstandes aussprechen.

Dr. Jens-Egon Mosch

Schatzmeister


Wissenschaftliche Programme und Preise

Höhepunkt des Jahres 1995 war die 59. Physikertagung anläßlich des 150-jährigen Bestehens der DPG in Berlin, dem Ort ihrer Gründung. Es war eine Tagung der Superlative. Neben den neun Fachverbänden des Arbeitskreises Festkörperphysik tagten die Fachverbände Chemische Physik, Geschichte der Physik, Gravitation und Relativitätstheorie, Theoretische und Mathematische Grundlagen der Physik, Strahlenphysik und Strahlenschutz sowie der Arbeitskreis Energie und der Beratende Ausschuß der Industriephysiker. Mehr als 4.400 registrierte Tagungsteilnehmer präsentierten mehr als 3.000 Beiträge. Die Festveranstaltung in der Deutschen Oper wurde mit einem historischen Vortrag von A. Hermann, Stuttgart, und einem Beitrag von B. Lengeler, Grenoble, zur Röntgenstrahlung eingeleitet, womit auch der Bezug zum Röntgen-Jahr hergestellt war. Das Grußwort des Bundespräsidenten R. Herzog, die traditionelle Festansprache des DPG-Präsidenten H. G. Danielmeyer und der Festvortrag von H. Störmer, Murray Hill, zu niedrigdimensionalen Halbleitern waren weitere Höhepunkte der Veranstaltung. Die Organisation von dreißig Parallelsitzungen und zahlreichen begleitenden Veranstaltungen wurde von der örtlichen Tagungsleitung, Prof. Dr. W. Richter und Dr. D. Thurian, reibungslos bewältigt, wofür ihr ein besonderer Dank gebührt.

Für alle Frühjahrstagungen unterstützte die WE-Heraeus-Stiftung finanziell die Teilnahme junger Physikerinnen und Physiker. Dafür sei der Stiftung und Ihrem Vorstand ebenso gedankt wie für die Finanzierung der Forschungsseminare in Bad Honnef, über die in den Physikalischen Blättern regelmäßig berichtet wurde, sowie der drei Ferienkurse für Studenten in den östlichen Bundesländern, die wie in den Vorjahren große Resonanz fanden.

Druck und Versand der "Verhandlungen der DPG" an alle Mitglieder der Fachverbände unabhängig von ihrer Teilnahme an den Tagungen belastet zunehmend das Budget der DPG. Es handelt sich um einen Service, den viele Mitglieder sicher gerne nutzen. Ebenso sicher dürfte sich aber mit zunehmender Bereitstellung der Tagungsmaterialien auf dem www-Server der DPG für viele die Notwendigkeit verringern, zusätzlich die gedruckte Ausgabe zu erhalten. Es wurde deshalb erstmals dazu aufgerufen, den Bezug der "Verhandlungen" abzubestellen. Der Vorstand erhofft sich eine lebhafte Reaktion, nicht zuletzt im Interesse der Vermeidung unnötigen Papieraufwandes.

Im Jahre 1995 wurden von der DPG die folgenden Medaillen und Preise verliehen. Die Laudationes sind in den Ph. Bl. 51 (1995) Heft 3, 197 veröffentlicht.

Max-Planck-Medaille

(höchste Auszeichnung der DPG für einen theoretisch arbeitenden Physiker)

Prof. Dr. Siegfried Großmann, Marburg

Stern-Gerlach-Medaille

(höchste Auszeichnung der DPG für einen experimentell arbeitenden Physiker)

Prof. Dr. Joachim Trümper, Garching

Max-Born-Preis und -Medaille

(gemeinsam mit dem Institut of Physics, London)

Prof. Dr. Michael H. Key, Rutherford

Gentner-Kastler-Preis

(gemeinsam mit der Société Francaise de Physique, Paris)

Prof. Dr. Walter Schmidt-Parzefall, Hamburg

Robert-Wichard-Pohl-Preis

Prof. Dr. Wolfgang Eisenmenger, Stuttgart

Gustav-Hertz-Preis

Dr. Walter Metzner, Aachen

Walter-Schottky-Preis für Festkörperphysik

(vom Hause Siemens gestiftet und 1972 konstituiert)

Dr. Jochen Feldmann, Marburg

Medaille für Naturwissenschaftliche Publizistik

Wolfgang Hess und Rainer Korbmann, Bild der Wissenschaft Stuttgart

An der Verleihung weiterer Preise wirkte die DPG verantwortlich mit. Hier gab es 1995 folgende Preisträger.

Rudolf-Kaiser-Preis

(verwaltet und vergeben vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft)

Dr. Klaus Müller-Dethlefs, München

Karl-Scheel-Preis

(vergeben von der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin)

Dr. Wolfgang Hübner, Berlin

Gaede-Preis

(vergeben von der Deutschen Vakuumgesellschaft)

PD Dr. Matthias Wuttig, Jülich

Die Preise der DPG werden regelmäßig im April-Heft der Physikalischen Blätter ausgeschrieben. Es sei an alle Mitglieder der DPG appelliert, Kandidaten für die Preise zu nominieren, um eine gute Auswahl zu ermöglichen. Allen Mitgliedern der Preiskomitees, deren Namen in der jährlichen Organisationsübersicht im Juli/August-Heft publiziert sind, und besonders ihren Vorsitzenden, sei für ihre verantwortungsbewußte und zeitaufwendige Mitwirkung bei der Auswahl der Preisträger herzlich gedankt.

Prof. Dr. Dr. Gunnar Berg

Vorstandsmitglied


Informationswesen und Presse

Die Physikalischen Blätter haben dank der ausgezeichneten Redaktionsarbeit in den letzten zehn Jahren einen enormen Aufschwung erlebt. Das Herausgebergremium und das Kuratorium der Physikalischen Blätter haben sich mit der Redaktion auf eine umfangreiche Liste von Maßnahmen geeinigt, durch die die Physikalischen Blätter inhaltlich und grafisch weiter aufgewertet werden. Damit soll einer wachsenden Konkurrenz auf dem Zeitschriftenmarkt, die sich mittelbar auch auf die Mitgliederzahl der DPG auswirken könnte, begegnet werden. Im Vordergrund stehen eine Ausweitung der aktuellen Berichterstattung, eine weiter verbesserte Lesbarkeit der Fachartikel und eine Erhöhung der Attraktivität für die im nichtakademischen Bereich arbeitenden Physiker. Die Beschlüsse befinden sich mitten in der Umsetzung. Die zuvor in einer ganzen Reihe von Punkten unbefriedigende Vertragssituation zwischen DPG, Physik-Verlag und VCH mit Bezug auf die Herstellung der Physikalischen Blätter konnte durch Verhandlungen wesentlich verbessert werden. In dem revidierten Vertragswerk sehen alle Beteiligten eine gute Grundlage für ein weiteres Gedeihen der Physikalischen Blätter.

Die Pressearbeit und das Engagement zugunsten einer allgemeinverständlichen Darstellung physikalischer Inhalte und Denkweisen sind in den letzten Jahren zu einem von den Physikern in der DPG gemeinsam getragenen, wichtigen Punkt unseres Leistungsspektrums geworden. Dies wird in den Medien wahrgenommen und hat wesentlich zu einem besseren gegenseitigen Verstehen beigetragen. Zu den Frühjahrstagungen 1996 wurden 13 Pressemitteilungen über Sachthemen herausgebracht, die auf der Basis von sorgfältig vorbereiteten Texten der Fachverbandsleiter entstanden. Die meisten davon wurden in der Presse übernommen. Obwohl diese Informationen an über 200 Zeitungen, Magazine, Rundfunk- und TV-Anstalten gehen, liegt der Schwerpunkt bei der Kommunikation mit Journalisten, die als unabhängige Zwischenstationen zwischen der DPG und den Medien wirken und deren Meinung wir respektieren.

Die elektronische Fachinformation und Kommunikation befindet sich weltweit in einer beschleunigten Entwicklung. Die DPG hat sich in diesem Bereich, insbesondere zugunsten der Physikfachbereiche an den Hochschulen, schon sehr früh in größerem Umfang engagiert. Aus der nach Abschluß des PHYS-Datenbankprojektes gegründeten DPG-Arbeitsgruppe ELFIKOM ist 1995 ein Zusammenschluß der vier Fachgesellschaften DMV, DPG, GDCh und GI entstanden. In der gemeinsamen Kommission für Information und Kommunikation (I&K) arbeiten sie sehr eng zusammen. Im vergangenen Jahr hat die DPG für diesen Verbund einen gemeinsamen Antrag an das BMBF gestellt und vorangetrieben, aus dem Projekttreffen, Workshops und gemeinsame Arbeitsgruppen (z.B. über Fragen des Copyrights beim elektronischen Publizieren) finanziert werden können. Für die schnelle Genehmigung des Antrages ist dem BMBF und dem Projektträger besonders zu danken.

An den Arbeiten des BMBF für ein neues Fachinformationsprogramm der Bundesregierung war die DPG in größerem Umfang beratend beteiligt. Im Gegensatz zu früheren Programmen soll es nicht der Endnutzerförderung sondern der Erarbeitung neuer Formen der elektronischen Kommunikation und von Konzepten der Fachinformationsversorgung sowie dem Ausbau konkurrenzfähiger (kommerzieller) Anbieterstrukturen dienen. Die DPG hat sich daher darauf festgelegt, zunächst keine eigenen "Physik-Anträge" an das BMBF zu stellen. Statt dessen wird sie sich an fachübergreifenden Arbeitsgruppen auf dem Gebiet der elektronischen Fachinformation und Kommunikation beteiligen. Sie wird weiterhin die in der Durchführung oder in der Planung befindlichen Projekte der GI und der DMV aktiv verfolgen und dort die speziellen Gesichtspunkte der Physik einbringen. Die DPG wird außerdem bei Gemeinschaftsprojekten, die im Einzelverfahren von Verlagen, Bibliotheken und Datenbankanbietern zusammen mit physikalischen Instituten oder Fachbereichen beim BMBF zur Förderung eingereicht werden, beratend und vermittelnd tätig sein.

Ich verlasse nach vier Jahren Amtszeit den Vorstand der DPG. Mein besonderer Dank gilt der Geschäftsstelle, der Redaktion und dem Herausgebergremium der Physikalischen Blätter, den Mitgliedern der I&K-Kommission, den Fachverbandsleitern und den vielen anderen Kollegen, die mich bei meiner Arbeit unterstützt haben. Meinem Nachfolger A. Bradshaw, Berlin, wünsche ich viel Erfolg.

Prof. Dr. Knut Urban

Vorstandsmitglied


Bildung und Ausbildung

Die im Septemberheft der Physikalischen Blätter veröffentlichten "Statistiken zum Physikstudium 1995" zeigen, daß sich die Trends der vergangenen Jahre fortsetzen. Die Summe der Anfängerzahlen im WS 94/95 und SS 95 hat auf 6.232 abgenommen, d.h. um 10,5% im Vergleich zu 1993/94 und um 36% gegenüber 1990/91, dem Zeitraum mit der höchsten Anfängerzahl. Sie ist jedoch noch immer höher als die Anfängerzahl 5.930 des Jahres 1986. Die Zahl der Diplomabsolventen hat leicht zugenommen auf 3.616. Einschließlich der Abschlüsse in den Lehramtsstudiengängen beläuft sich die Absolventenzahl auf 4.370. Hier deutet sich eine Verschiebung von Diplom zu Lehramtsstudiengängen an. In den nächsten beiden Jahren wird man noch von etwas über 4.000 Absolventen ausgehen müssen. Der Medianwert der Studienzeiten liegt gegenwärtig bei 12,2 Semestern.

Die "Denkschrift: das Physikstudium an den deutschen Hochschulen Strukturmerkmale der Ausbildung" war vergriffen und ist nochmals aufgelegt worden. Exemplare sind bei der Geschäftsstelle erhältlich.

Im Sommer letzten Jahres wurden wieder zwei Fortbildungskurse für Lehrer durchgeführt. Der Kurs "Mikroskopie" fand vom 10. bis 14. Juli 1995 wie üblich im Physikzentrum in Bad Honnef statt und wurde von Prof. Dr. O. Marti, U Ulm und Prof. Dr. M. Lichtfeld, U HalleWittenberg organisiert. Der zweite Kurs mit dem Thema "Kosmologie und Teilchenphysik" wurde vom 17. bis 21. Juli 1995 von Prof. Dr. R. Bender, München und Prof. Dr. R. Hilscher, Augsburg durchgeführt. Die Themen der beiden Kurse in diesem Jahr sind "Energie und Umwelt" (8. bis 12. Juli 1996, Prof. Dr. K. Heinloth, U Bonn, Dr. J. Debrus, Physikzentrum, Bad Honnef, Dr. F. Bader, Ludwigsburg) sowie "Grundlagen der Quantenmechanik" (12. bis 16. August 1996, Prof. Dr. W. Schleich, U Ulm, Prof. Dr. M. Lichtfeld, U HalleWittenberg). Den Organisatoren und Sprechern der aus Sicht der DPG sehr wichtigen Veranstaltungen sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt.

Die von der WEHeraeusStiftung finanzierten Ferienkurse an Universitäten der neuen Länder finden bei Diplomanden und Doktoranden sehr großen Anklang. Der Kurs "Strukturbildung" fand vom 11. bis 22. September 1995 in Magdeburg statt und wurde von den Professoren A. Engel und I. Rehberg geleitet. In wurde der Kurs "Physik mit dem Computer" von den Professoren K. H. Hoffmann und M. Schreiber vom 18. bis 29. September 1995 durchgeführt. Der dritte Kurs wurde in Dresden vom 19. bis 29. September veranstaltet und von den Professoren K. Becker, J. Fink, K. Leo und L. Schultz geleitet. Aufgrund einer sehr günstigen Konstellation werden in diesem Jahr fünf Ferienschulen veranstaltet. "Laser in der Physik", vom 2. bis 13. September 1996 in Chemnitz, Leitung Professoren C. von Borczyskowski, D. Gerlich, D. R. T. Zahn; "Diffusion in kondensierter Materie", vom 2. bis 13. September 1996 in Leipzig, Leitung Professoren J. Kärger, R. Haberlandt, P. Heitjans; "Physik und Technik der Wechselwirkung von Niedertemperaturplasmen mit Festkörperoberflächen", vom 16. bis 27. September in Greifswald, Leitung Prof. S. Pfau, Dr. M. Schmidt; "Neue Aspekte kristallographischer Strukturen", vom 16. bis 27. September in Halle, Leitung Prof. H.R. Höche; "Komplexe organisierte Grenz und Oberflächen", vom 1. bis 11. Oktober in Potsdam, Leitung Professoren L. Brehmer, H. Möhwald.

Die 20. Arbeitstagung Forschungsmanagement in der Physik wurde unter der Leitung von Dr. W. Heidrich, Forschungszentrum Jülich, vom 4. bis 6. Dezember 1995 im Physikzentrum in Bad Honnef durchgeführt. Die 21. Tagung findet vom 2. bis 4. Dezember 1996 wieder im Physikzentrum statt. Für die Qualität dieser Tagungen spricht, daß sie ständig überbucht sind. Eine neue Veranstaltungsreihe wurde im vergangenen Jahr im MagnusHaus in Berlin begonnen mit Vorträgen zur Thematik "Physikalische Forschung: Chancen für Orientierung und Innovation in Unternehmen". Die am 5./6. Oktober 1995 durchgeführte Veranstaltung richtete sich in erster Linie an Führungskräfte mittelständischer Unternehmen.

Der Förderverein MNU führt einen bundesweiten Wettbewerb in Physik für Schüler der Sekundarstufe I durch. Die Arbeit des Aufgabenauswahlausschusses wurde von der DPG finanziell unterstützt.

Im Vorfeld der Beschlüsse zu den Richtungsentscheidungen der KMK zur Weiterentwicklung der Prinzipien der gymnasialen Oberstufe und des Abiturs hat die DPG sich zusammen mit den anderen naturwissenschaftlichen Verbänden sehr für eine Stärkung des naturwissenschaftlichen Unterrichts eingesetzt, leider bisher ohne die gewünschte Wirkung. Es stellt sich jetzt die Frage, in welcher Weise die Umsetzung der Beschlüsse noch beeinflußt werden kann. Weiter haben DPG und KFP eine Stellungnahme zur Ausbildung von Lehrern an Gymnasien in Niedersachsen abgegeben, die einen positiven Einfluß ausgeübt hat.

Für die diesjährigen Frühjahrstagungen der DPG wurden die Verhandlungen von fast allen Fachverbänden auf elektronischem Wege erstellt. Erfreulich war, daß 95% der Zusammenfassungen auf diesem Wege eingereicht und von den Fachverbandsvorsitzenden weiter bearbeitet wurden. Für die kommende Tagung werden noch einige Verbesserungen eingearbeitet und insbesondere das Format der Verhandlungen internationalem Standard angepaßt.

Die erste Stipendiatin der Dr. Isolde DietrichStiftung hat einen erfolgreichen Abschlußbericht geliefert. Die nächste Ausschreibung wurde vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft angekündigt. Das Postdoktorandenstipendium wird an promovierte Physikerinnen vergeben, die eine Arbeit auf dem Gebiet der experimentellen Festkörperphysik durchführen.

Prof. Dr. Peter Reineker

Vorstandsmitglied


Berufsfragen und wissenschaftlicher Nachwuchs

Vorstand und Vorstandsrat haben die Probleme der Berufsanfänger im Zusammenhang mit der aktuellen Arbeitsmarktlage früh erkannt und rasch aufgegriffen. Es wurde in der Herbstsitzung 94 beschlossen, den jungen Mitgliedern zu helfen und, wenn möglich, die Berufschancen zu erhöhen. Die Probleme lassen sich wie folgt zusammenfassen. Die Zahl der Studienanfänger hat sich bis zum Jahr 1991 stetig erhöht und damals mit ca. 10.000 Studienanfängern ihren Höchstwert erreicht. Daraus kann abgeleitet werden, daß die Zahl der Diplomabsolventen im Jahr 1997 ihr Maximum erreichen wird. Bei einer Schwundquote von etwas mehr als 50 % werden es 1997 etwa 4.000 Diplomabsolventen werden. Ferner leitet sich daraus ab, daß die Zahl der Doktorarbeiten bis zum Jahr 2001 ebenfalls ein Maximum mit etwa 2.000 Promotionen erreichen wird.

Das Angebot an Physikern wird demnach bis zum Jahr 2001 auf jeden Fall stetig zunehmen.

Die Nachfrage an Physikern hat jedoch aufgrund der bekannten Wirtschaftslage seit Jahren eine gegenläufige Tendenz. Als Konsequenz daraus hat die Zahl der arbeitslosen Physiker in den letzten 5 Jahren stetig zugenommen. Die aktuelle Zahl liegt bei ca. 3.500. Die Auswertung der statistischen Daten zum Arbeitsmarkt läßt z. Z. etwa folgende grobe Aussage zu. Von fünf Berufsanfängern finden zwei einen guten Job, zwei einen weniger guten Job und einer bleibt arbeitslos. Genaue Angaben sind leider z.Z. nicht möglich, da die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung die aktuellen Zahlen aus dem Jahr 95 noch nicht zur Verfügung stellen kann.

Um den jungen Absolventen zu helfen, haben Vorstand und Vorstandsrat Ende 94 in Bad Honnef beschlossen, einen Arbeitskreis zu gründen, der sich mit dieser Thematik aktiv auseinandersetzen soll. Es handelt sich dabei um den Arbeitskreis "Optionen für die Zukunft" kurz AKO genannt. Dieser Arbeitskreis setzt sich im wesentlichen aus etwa 10 - 15 jungen und engagierten Physikabsolventen zusammen. Die erste Sitzung fand im Januar letzten Jahres statt. Seither hat der Arbeitskreis einiges geleistet. Ein erster Bericht wurde dem Vorstand und dem Vorstandsrat bereits im November in Bad Honnef vorgelegt. Bei der DPG-Frühjahrstagung in Jena wurde ebenfalls ein Bericht vorgelegt. Die Aktivitäten des Arbeitskreises können wie folgt zusammengefaßt werden.

Die erste Aktivität des Arbeitskreises war das Einrichten von Bewerberlisten in den monatlich erscheinenden Physikalischen Blättern. Es handelt sich dabei um Kurzprofile von Bewerbern, die sich auf diese Weise den Firmen anbieten. Diese Aktion wurde sowohl von den Mitgliedern als auch von den Firmen von Anfang an positiv aufgenommen. Dies hat eine erste Auswertung im November gezeigt. Eine gründlicheAuswertung wird Mitte des Jahres durchgeführt werden. Aus der dann einjährigen Erfahrung werden wir den weiteren Handlungsbedarf ermitteln.

Als zweite Aktivität wurden ferner zwei öffentliche Veranstaltungen mit Verträgen und einer anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema: "Neue Berufschancen für Physiker" durchgeführt. Die erste Pilotveranstaltung fand unter Leitung von Prof. Reineker im Oktober in Ulm statt. Die zweite Veranstaltung der gleichen Art fand auf der DPG-Frühjahrstagung in Jena statt. Ziel der Veranstaltung ist eine generelle Information der Studenten über Ausbildung, Arbeitsmarkt und Berufsfelder. Im Zentrum der Veranstaltung steht die Steigerung der Attraktivität der Physiker und der Physikerberufsstandes. Ferner sollen neue Wege zu neuen Beschäftigungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Dazu dienen die persönlichen Erfahrungsberichte der Referenten und der Mitglieder der Podiumsdiskussion. Beispiele aus den Veranstaltungen sind Physiker in der Unternehmensberatung, Physiker und Mittelständler, selbständige Physiker und Unternehmensgründer sowie Banker.

Eine dritte Aktivität sind die Briefe an die Dekane der Fachbereiche Physik. Die Erfahrung zeigt, daß die Absolventen, die aus Instituten stammen, die seit jeher gute Kontakte zur Industrie hatten und pflegten, wesentlich geringere Probleme bei der Stellensuche haben, als der Rest der Bewerber. Unsere Empfehlung ist deshalb die Intensivierung der Kontakte mit der Industrie durch geeignete Veranstaltungen mit ehemaligen Absolventen, die leicht identifizierbar wären. Solche Veranstaltungen sind im Prinzip leicht durchführbar wurden aber bisher, wie das Ergebnis der Dekane-Briefe zeigt, viel zu wenig praktiziert. Vielleicht ist der Leidensdruck ja noch zu gering. Um hier mehr Bewegung ins Spiel zu bringen, wird der Arbeitskreis auch verstärkt mit den Physikfachschaften zusammenarbeiten. In einem ersten Kontakt mit der Fachschaft Physik in Bonn ist u. a. ein Zehnminuten-Video zur Physikabsolventensituation entstanden.

Eine vierte Aktivität ist die Ausarbeitung eines Werbefaltblattes für Physiker. Es soll an die mittelständische Industrie verteilt werden. Die Erfahrungen mit unseren öffentlichen Veranstaltungen haben gezeigt, daß im Mittelstand ein weitgehend ungenutztes Arbeitsmarktpotential existiert. Der Berufsstand des Physikers wird normalerweise von allen Mittelständlern nicht wirklich wahrgenommen. Die Mittelständler sind deshalb immer wieder überrascht, wenn sich nach Einstellung eines Physikers herausstellt, daß der Physiker quasi als "Mädchen für alles" universell einstellbar ist.

Eine fünfte und bisher letzte Aktivität sind Seminare. Für den Juni ist in Bad Honett ein Existenzgründerseminar geplant. Die Vorbereitungen zu dieser zweitägigen Pilotveranstaltung sind weitgehend abgeschlossen. Die Veranstaltung soll sich durch Teilnehmerbeiträge finanziell selbst tragen. Sie soll für Physiker maßgeschneidert sein und Problemlösungen für den ersten Schritt in die Selbständigkeit anbieten. Für den November ist ein Bewerberseminar in Planung, das den Physikern bei ihren Bewerbungen Vorteile gegenüber anderen Disziplinen verschaffen sollte.

Wie der Bericht zeigt, hat der Arbeitskreis schon einiges geleistet und auch hart und ausdauernd gearbeitet. Dafür möchte ich mich bei den einzelnen AKO-Mitgliedern herzlich bedanken. Aus der weiteren Planung des Arbeitskreises ist klar abzuleiten, daß noch viel zu tun ist. Wir können jede personelle und finanzielle Unterstützung gut gebrauchen. Wir denken dabei insbesondere an die aktive Mitarbeit weiterer jungen Absolventen in unserem ebenso jungen Arbeitskreis.

Prof. Dr. Hans Sixl

Vorstandsmitglied


Geschäftsführung, Mitgliederversammlung

Der Mitgliederzuwachs im Jahre 1995 war wiederum sehr erfreulich, so daß die DPG voraussichtlich noch im Jahr 1996 das 30.000-te Mitglied begrüßen kann. Besonders erfreulich ist der Eintritt junger Mitglieder. Derzeit sind etwa 1/3 der Mitglieder unter 30 und nicht ganz 2/3 unter 35 Jahre alt.

Die Geschäftsstelle mit nur fünf Angestellten, Frau F. Arias (Mitgliederbetreuung) und Frau E. Wüsthoff (Finanzwesen) in Bad Honnef und Frau G. Tschäge (Verwaltungssekretariat) und Herr M. Holzinger (Hauswart) im Magnus-Haus in Berlin und der Hauptgeschäftsführer, hat alle anstehenden Arbeiten durch gute Teamorganisation und effektive Arbeitsabläufe reibungslos bewältigt.

Im Magnus-Haus ist im ersten vollen Betriebsjahr der Anteil kostenpflichtiger Veranstaltungen schon erfreulich groß, Verbesserungen sind jedoch stets willkommen. Alle Mietverträge und der Nutzungsvertrag mit dem Land Berlin sind nun unter Dach und Fach, so daß rechtliche Sicherheit für die Nutzung des Magnus-Hauses durch die DPG besteht.

Mit der VCH Verlagsgesellschaft Weinheim wurde ein revidierter Vertrag mit erheblichen finanziellen Vorteilen für die DPG über die Physikalischen Blätter abgeschlossen.

Im Jahre 1994 wurde ein Projekt aufgesetzt, die Kosten für die Verhandlungen der DPG fühlbar zu senken. In den zwei Jahren bis 1996 konnten die absoluten Gesamtkosten um 27 % gesenkt werden, obwohl das versandte Volumen um 15 % angestiegen ist. Pro Mitglied, welches Verhandlungen erhält, bedeutet dies eine Kostenreduzierung um 36 %. Wesentlichen Anteil an dieser Einsparung hat die elektronische Erstellung der Vortragsabstracts. Es wurden 94 % aller Abstracts elektronisch erstellt. Die Verhandlungen sind über den www-Server der DPG abrufbar (http://www.pbh.uni-bonn.de). Zur weiteren Reduzierung der Kosten sind alle Mitglieder aufgerufen, die Verhandlungen abzubestellen und den elektronische Abruf zu wählen. Hierdurch können wesentlich Papier und Kosten gespart werden.

Die Bewerberliste in den Physikalischen Blättern seit März und auf dem www-Server seit Juni 1995 verfügbar erfreut sich großer Beliebtheit. Für die stets pünktliche und korrekte Erstellung sind die Herren Ch. v. Nathusius aus Bonn und Dr. F. Scheerer aus Mainz zuständig.

Aus einer Vielzahl von Maßnahmen, die dazu dienen, eine noch bessere Unterstützung von der Geschäftsstelle für Mitglieder, Vorstandsrat, Vorstand, Fachverbände und Tagungsleiter bereitstellen zu können, sei das jetzt begonnene Projekt der Umstellung auf eine zeitgemäße EDV genannt. Die über fast zwei Jahrzehnte gewachsene Mitgliederverwaltung wird durch ein modernes Client-Server-System mit relationaler Datenbank und objekt-orientierter Programmierung ersetzt. Die Geschäftsstelle erwartet davon fühlbare Arbeitserleichterungen und besseren Service.

Die Ordentliche Mitgliederversammlung 1996 fand anläßlich der 60. Physikertagung am 13. März 1996 in Jena statt. Die Niederschrift der Versammlung ist in den Physikalischen Blättern 52 (1995) Heft 7/8 abgedruckt. Nach der Erstattung der Berichte von Vorstand und Rechnungsprüfern erteilte die Mitgliederversammlung Vorstand, Vorstandsrat und Hauptgeschäftsführer einstimmig uneingeschränkte Entlastung für das Jahr 1995 und dankte für die geleistete Arbeit.

Dr. Volker Häselbarth

Hauptgeschäftsführer

 
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