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Wilhelm von Bezold

Wilhelm von Bezold (* 21. Juni 1837 in München, † 17. Februar 1907 in Berlin) studierte ab 1856 Physik und Mathematik in München und Göttingen, wo er 1860 mit einer Arbeit über die Theorie des Kondensators promoviert wurde. Bereits ein Jahr später habilitierte er sich in München, wo er 1868 Professor für technische Physik am Polytechnikum, der späteren Technischen Hochschule, wurde. Er forschte über elektrische Entladungen, Blitzgefahr und –häufigkeit, Gewitterverteilung und Thermodynamik der Atmosphäre und wurde 1878 Leiter der Bayerischen Meteorologischen Zentralstation. Qualifiziert auch durch sein herausragendes Organisationstalent, wurde er 1885 auf den ersten deutschen Lehrstuhl für Meteorologie nach Berlin berufen. Gleichzeitig wurde er mit der Reorganisation des Preußischen Meteorologischen Instituts betraut und war verantwortlich für die Institutserweiterung, die Neugestaltung des preußischen Stationsnetzes und den Bau des magnetischen und meteorologischen Observatoriums bei Potsdam. 1892 wurde er Vorsitzender der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft, von 1895-97 war er Vorsitzender der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin, deren Mitglied er seit 1867 war.

 
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