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Satzungen des Regionalverbands Hessen-Mittelrhein-Saar in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

Angenommen von der Mitgliederversammlung am 24. April in Bad Nauheim Eingetragen beim Amtsgericht Mainz am 26. August 1964 unter der Geschäftsnummer 14 VR 481 (jetzt VR 10099).
  • §1
    Der Verein führt den Namen "Regionalverband Hessen-Mittelrhein-Saar in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e.V." (diese letztere wird in der Satzung kurz "Gesellschaft" genannt). Der Regionalverband umfaßt im wesentlichen Hessen, Teile von Rheinland-Pfalz und das Saarland mit den Hochschulen Darmstadt, Frankfurt (Main), Gießen, Kassel, Kaiserslautern, Mainz, Marburg und Saarbrücken.
  • §2
    Der Zweck des Regionalverbandes ist die Förderung und Verbreitung der reinen und angewandten physikalischen Wissenschaften. Er betrachtet es als seine Aufgabe, die Physiker zusammenzuschließen und die gemeinschaftlichen Interessen der wissenschaftlich Arbeitenden wahrzunehmen. Dazu wird der Regionalverband wissenschaftliche Sitzungen abhalten. Die Öffentlichkeit soll in geeigneter Weise für die Probleme der Physik und der Physiker interessiert werden. Den Fragen der Ausbildung der zukünftigen Physiker in Schule, Hochschule und Industrie wird der Regionalverband seine besondere Aufmerksamkeit widmen. Aus der Tatsache, dass die in der Physik gewonnenen Erkenntnisse in zunehmendem Maße die Geisteshaltung der Menschen beeinflussen, dass ferner die physikalischen Ergebnisse sich immer stärker auf alle Gebiete menschlicher Betätigung auswirken, erwächst dem Regionalverband die Aufgabe, das Gefühl der Mitverantwortung der in der Wissenschaft Tätigen an der Gestaltung des menschlichen Lebens wach zu halten. Er tritt dabei stets für die Freiheit, Wahrhaftigkeit und Würde der Wissenschaft ein. Der Regionalverband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Er erstrebt keinen Gewinn, etwaige Überschüsse werden dem Zweck des Regionalverbandes zugeführt. Kein Mitglied des Regionalverbandes hat einen persönlichen Anspruch auf das Vermögen, auch nicht beim Ausscheiden oder bei der Auflösung des Regionalverbandes.
  • §3
    Mitglieder des Regionalverbandes sind die Mitglieder der “Gesellschaft“, soweit sie im Raum des Regionalverbandes wohnen. Die Aufnahme natürlicher Personen, die physikalisch interessiert sind und Mitglied der “Gesellschaft“ werden wollen, muss dem Vorstand des Regionalverbandes durch ein physisches Mitglied vorgeschlagen werden. Über diesen Vorschlag beschließt der Vorstand. Mitglieder können auch juristische Personen wie Industrie- und Handelsfirmen werden, ferner wissenschaftliche Institute, Bibliotheken, Schulen usw. Im übrigen gilt für das Aufnahmeverfahren die Satzung der “Gesellschaft“.
  • §4
    Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch Austrittserklärung aus der “Gesellschaft“ oder durch Löschung der Mitgliedschaft in ihr. Hierfür gelten die Satzungsbestimmungen der “Gesellschaft“.
  • §5
    Der Mitgliedsbeitrag wird von der Mitgliederversammlung der “Gesellschaft“ festgesetzt.
  • §6
    Der Vorstand des Regionalverbandes soll bestehen aus:
    1. dem Vorsitzenden,
    2. dem stellvertretenden Vorsitzenden,
    3. soviel Beisitzern als Vertreter der Hochschulen, dass jede der in § 1 genannten Hochschulen im Vorstand vertreten ist, soweit die unter 1. und 2. genannten nicht schon einer dieser Hochschulen angehören,
    4. soviel Beisitzern als Vertreter der Industrie, wie die unter 3. genannte Zahl an Hochschulvertretern,
    5. einem Beisitzer als Vertreter der Berufs-, Mittel- und Höheren Schulen,
    6. dem Schriftführer
    7. dem Kassenführer
    Für den Schrift- und Kassenführer, die in einer Person vereinigt sein können, hat der Vorsitzende das Vorschlagsrecht. Der Vorsitzende ist in direkter, geheimer Wahl zu wählen. Nach Beendigung seiner Amtszeit wird er ohne weitere Wahl stellvertretender Vorsitzender. Kann er dieses Amt nicht übernehmen, muss ein stellvertretender Vorsitzender in direkter, geheimer Wahl gewählt werden. Die unter 3. bis 7. genannten Mitglieder werden durch direkte Wahl gewählt. Der Vorstand leitet die allgemeinen Geschäfte des Regionalverbandes. Er bestimmt Zeit und Ort für die wissenschaftlichen Sitzungen und Mitgliederversammlungen. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die der Vorsitzende einberuft und leitet. Er ist beschlussfähig, wenn 4 Vorstandsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Es ist eine Niederschrift über jede Vorstandssitzung zu führen, die der Vorsitzende unterzeichnet. Der Vorsitzende kann für die Durchführung von Tagungen einen besonderen Geschäftsführer ernennen.
    Der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende vertritt den Regionalverband gerichtlich und außergerichtlich.
    Der Kassenführer verwaltet das Vermögen des Regionalverbandes.
  • §7
    Beisitzer des Regionalverbandes im Vorstand oder anderen Gremien der “Gesellschaft“ sind, sofern der Vorsitzende nichts anderes bestimmt, die letzten Vorsitzenden und der Schriftführer. Die Zahl der Beisitzer bestimmt die Satzung der “Gesellschaft“.
  • §8
    Jedes Jahr soll eine Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorsitzenden oder stellvertretenden Vorsitzenden geleitet und mindestens 14 Tage vorher unter Mitteilung der Tagesordnung durch Veröffentlichung im Verbandsorgan der “Gesellschaft“ (Physik Journal) einberufen. Ihr obliegen:
    1. die Entgegennahme und Verabschiedung des Jahres- und Kassenberichtes,
    2. Wahl der Vorstandsmitglieder für das kommende Jahr, soweit dies erforderlich ist und die Ämter nicht automatisch besetzt werden,
    3. Wahl von Kassenprüfern
    4. etwa notwendig gewordene Änderungen der Satzungen.
    Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen ist. Die nicht physischen Mitglieder haben ihre Vertreter vorher schriftlich bekannt zu geben. Die Amtsperiode für alle Ämter ist zweijährig. Wiederwahl ist zulässig. Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender dürfen nur einmal unmittelbar nacheinander wiedergewählt werden. Bei der Wahl entscheidet einfache Mehrheit, bei Satzungsänderungen 2/3, bei Auflösung 3/4 Mehrheit der abgegebenen Stimmen anwesender Mitglieder. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift angefertigt und vom Versammlungsleiter unterzeichnet.
  • §9
    Bei der Auflösung des Regionalverbands fällt sein Vermögen an die "Gesellschaft". Falls dies aus irgendeinem Grund nicht möglich sein sollte, beschließt der Vorstand über eine Zuweisung an eine gemeinnützige Einrichtung zur Förderung der physikalischen Wissenschaften. Ein solcher Übergang des Vermögens darf erst nach Einwilligung des Finanzamtes durchgeführt werden.
 
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