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Draisinentour Sommersemester 2018

Im Sommersemester 2018 unternahm die Regionalgruppe Kaiserslautern eine Draisinentour zwischen den pfälzischen Orten Altenglan und Staudernheim an der Nahe.

Die Fahrt mit den gemieteten Draisinen stellte sich als großartige teambildende Aktivität heraus. Bei perfektem Frühsommerwetter strampelten wir gemütlich wie auf dem Fahrrad insgesamt 40 km weit. Dabei hatten wir viel Zeit, die Landschaft und die entstehenden Gespräche zu genießen.

Besonders (aber sicher nicht ausschließlich) für neue Mitglieder der Regionalgruppe bot sich die Gelegenheit, die Gegend um Kaiserslautern besser kennenzulernen. Dies begann schon morgens während der Zugfahrt mit der Regionalbahn von Kaiserslautern nach Altenglan. In Altenglan angekommen nahmen wir unsere Draisinen in Empfang und wurden über die korrekte Handhabung derselben unterrichtet. Nachdem wir dann unseren Proviant und motivierende Kaltgetränke untergebracht hatten (natürlich herrscht auf den Draisinen Alkoholverbot ;)), wurden wir auf die Strecke entlassen. Alle Mitglieder der Regionalgruppe hatten Spaß am Strampeln und beteiligten sich rege am Fortbewegen der ganze Gruppe. Natürlich haben wir auch die Gelegenheit wahrgenommen, regelmäßige Pausen einzulegen. Besonders hervorzuheben sind dabei die Dörfer St. Julian und Meisenheim, die einen Abstecher vom Gleis lohnenswert machen. Die stillgelegte Bahnstrecke verläuft entlang des Flüsschens Glan, der darüber hinaus wunderschöne Landschaftsimpressionen bietet. Wir haben uns entschlossen, in der kleinen Stadt Lauterecken zu Mittag zu essen und unseren mobilen Vorrat an Kaltgetränken nochmals aufzufüllen, bevor wir am Nachmittag die Draisinen von den Gleisen gehoben und uns die bewundernswerte Altstadt von Meisenheim angesehen haben. Dort erfrischten und stärkten wir uns nochmals in einem Eiscafé. So hatten wir auch noch genug Kraft für die abschließende Etappe bis nach Staudernheim. Insgesamt haben wir so etwa 9 Stunden bei sonnigem Wetter auf den Schienen verbracht.

In Staudenheim übergaben wir die geliehenen Draisinen glücklich und erschöpft an die Betreiber der Drasinenstrecke und machten uns voll neuer Eindrücke wieder auf den Rückweg nach Kaiserslautern. Dort ließ ein Großteil der Regionalgruppe den Abend noch beim gemeinsamen Pizza-Essen ausklingen.

Anbei findet ihr noch ein paar Impressionen des Ausflugs!



Gemeinsamer Ausflug zum Kletterpark Sommersemester 2017

Als Sommerausflug, gemeinsame Freizeitaktivität und natürlich auch als teambildende Maßnahme besuchte die Regionalgruppe Kaiserslautern im August 2017 den Waldseilpark "K1" Fröhnerhof in der Nähe von Kaiserslautern. Das sonnige und warme Wetter an diesem Tag freute uns sehr und machte den Tag für die neun teilnehmenden Mitglieder unserer Regionalgruppe zu einem unvergesslichen Ereignis.

Im Waldseilpark wurde zunächst das korrekte Anlegen der Kletterausrüstung vermittelt, denn ohne diese wird das Klettern in luftiger Höhe schnell lebensgefährlich. Unser Dank geht dabei besonders an unseren kompetenten Betreuer Marco, der uns hierbei unterstützte. Nachdem die Sicherheitsausrüstung gründlich überprüft wurde (hier musste ein Sicherheitsgurt nachgezogen werden, dort ein Karabiner richtig befestigt oder ein Knoten beseitig werden - und natürlich den Helm nicht vergessen!), konnten wir uns den Herausforderungen des eigentlichen Klettern stellen. Im Waldseilpark Fröhnerhof stehen neun verschiedene Parcours mit drei Schwierigkeitsstufen zur Auswahl. Als Einstieg nahmen wir zunächst die Kletterpfade der Kategorie "leicht" in Angriff. Auch wenn diese Parcours zu den leichtesten zählen, zeichnen sie sich bereits durch einen gewissen Anspruch aus, den sie an den laienhaften Kletterer stellen - zu welcher Kategorie wir uns alle zuordneten. Manch einem von uns wurde in der Tat ein wenig mulmig, denn als Physiker ist man nicht zwingend oft in Baumwipfeln zu finden und auch nicht unbedingt das Balancieren auf einem Seil in einigen Metern Höhe gewohnt. Doch nach dem anfänglichem Gefühl der "Höhenscheu" stellte sich schnell eine große Begeisterung für die Aktivität ein, sodass wir nicht nur die "leichten" Kletterwege absolvierten, sondern uns auch an die Wege der "mittelschweren" und der "schweren" Kategorie wagten. Mit der Schwierigkeit nahmen auch die Höhe und die Länge der Parcours zu. Das anfängliche Zögern schwenkte schnell in ein adrenalingetragenes Erklimmen der nächsten Kletterhürde um und schließlich stellten sich Freude und Zufriedenheit ein, auch die nächste Herausforderung bewältigt zu haben.

Insgesamt verbrachten wir mehr als fünf Stunden mit dem Klettern auf Leitern, dem Balancieren auf Seilen, dem Erklimmen von Kletterwänden und dem Versuch, das Gleichgewicht auf diversen mit Hindernissen bestückten Pfaden zu halten. Einige von uns absolvierten sogar zum Abschluss erfolgreich die „schwarze Acht“, die herausforderndste Kletterstrecke, die mit einem Sprung aus etwa zehn Metern Höhe in ein gespantes Netz endete.

Glücklich und erschöpft verließen wir den Waldseilpark und ließen den Abend in gemütlicher Runde mit Pizza und guten Gesprächen ausklingen.

 
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