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Vernetzungstreffen Ost


Unsere Gruppe vor der Mensa des Helmholtz Umwelt-Forschungs-Zentrums. Foto: K. Weber

1. Vernetzungstreffen Ost

mit den Regionalgruppen Bayreuth, Berlin, Chemnitz, Dresden, Jena und Leipzig

Es ist so weit, jetzt wird vernetzt! Mitglieder der Regionalgruppen aus dem östlichen Teil der Republik haben sich Mitte April in der Studentenstadt Leipzig getroffen. Dort haben wir uns die Leipziger Forschungslandschaft, einen Industriebetrieb und die schöne Innenstadt näher angesehen. Außerdem haben wir uns in spannenden Workshops über die jDPG und unsere Arbeit für die Schüler und Studierenden ausgetauscht.

IOM Vernetzungstreffen 2015
Im IOM wird uns die Ionenstrahl Epitaxie gezeigt.
Foto: H. Vogel

Wir starten den ersten Tag mit dem Besuch des Leibniz-Instituts für Oberflächenmodifikation (IOM). Dort werden uns die vielen Methoden zur gezielten Veränderung von dünnen Schichten und Oberflächen mittels Plasma, Laser, Elektronen- und Ionenstrahlung vorgeführt. Dazu besichtigen wir das Transmissions-Elektronenmikroskop, das Laserlabor, das Focused-Ion-Beam-Lab, die Elektronenspektroskopie und viele weitere Experimente. Mit dem Eindruck, dass man mit Oberflächenmodifikation die Welt retten kann, kehren wir zurück zur Jugendherberge.

Natürlich ist unser Tagesprogramm noch lange nicht erschöpft, und wir starten unsere Workshops. Zuerst stellt uns Eric von der RG Jena den aktuellen Bundesvorstand der jDPG vor und zeigt uns, wo wir unsere Fragen loswerden und Hilfe für unsere Regionalgruppenarbeit bekommen können. Im nächsten Workshop beleuchtet Hannes von der RG Leipzig das Thema Neumitgliedergewinnung und Schüler in der jDPG. Parallel dazu laufen im dritten Workshop die Planungen für das diesjährige sachsenweite Neumitgliedertreffen, welches von den Regionalgruppen Dresden, Chemnitz und Leipzig gemeinsam organisiert wird. Damit wir auch wirklich Zeit zum Vernetzen haben, lassen wir den Abend gemütlich beim netten Mexikaner um die Ecke ausklingen.

VISLab Vernetzungstreffen 2015
Wir bestaunen die 3D-Visualisierungen im TESSIN VISLab
Foto: K. Weber

Am zweiten Tag steht direkt nach dem Frühstück das Helmholtz Umwelt-Forschungs-Zentrum (UFZ) auf dem Plan. Genau wie das IOM ist das UFZ Teil des Leipziger Wissenschaftsparks. Zu Beginn lernen wir die Vergangenheit des Wissenschaftsparks kennen, der erst ein Petroleumlampenwerk, dann zur NS-Zeit ein Rüstungswerk war, zerbombt wurde und in der DDR die Akademie der Wissenschaft Leipzigs beherbergte.

Heute findet man im UFZ das Biotechnikum, in dem unter anderem Bioreaktoren zur Biosynthese von Methan und die Erzgewinnung durch Mikroorganismen untersucht werden. Es wird außerdem an Pflanzen zur Reinigung von Abwässern und an der Schadstoffbelastung von Fließgewässern geforscht. Beeindruckt hat uns auch das TESSIN VIS Lab, in dem die Simulationsergebnisse der Bioinformatik und der terrestrischen Simulationen in einem interaktiven 3D Kino visualisiert werden.

Nachdem wir die Forschungslandschaft von Leipzig unter die Lupe genommen haben, schauen wir noch den kleinen hochspezialisierten Industriebetrieb OPTEG an, in dem Ionenstrahl-Anlagen für die Halbleiterindustrie gebaut werden.

Zum Abschluss gab es für Interessierte noch einen Rundgang durch die Innenstadt.

Wir hoffen in naher Zukunft wieder ein Vernetzungstreffen mit so vielen Regionalgruppen durchzuführen, um als junge Physiker zusammenzuwachsen.

 
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