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Faszination Physik


Mit einigen physikalischen Experimenten im Gepäck besuchte die jDPG Regionalgruppe Bayreuth und weitere engagierte Physikstudierende der Universität Bayreuth am 18. Januar 2016 die Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in der Bayreuther Wilhelm-Busch-Straße. Dort führten wir die vielfältigen, wenn auch simplen Faszinationen der Physik in aufgelockerter Atmosphäre gemeinsam mit den Flüchtlingen durch. Vor allem die Kleinen bewiesen sich schon als ausgereifte Experimentatoren, wenngleich sie auch manchmal ein Erstauntes „Das kann doch gar nicht sein?!“ von sich gaben.

Die Idee für diese Aktion entstand durch den Aufruf der DPG, im Dezember ein „Physik im Advent“, kurz „PiA“, ins Leben zu rufen. Hierbei konnten Flüchtlingskinder in ganz Deutschland täglich physikalische Experimente in Form eines Adventskalender durchführen. Leider war es uns nicht möglich „PiA“ in dieser Form in der Bayreuther Erstaufnahmeeinrichtung zu realisieren, da die Flüchtlinge in der Vorweihnachtszeit bereits ein volles Programm vor sich hatten. Schließlich beschlossen wir, das Ganze in einer etwas abgeänderten Form einige Wochen später stattfinden zu lassen. Die Kooperation und Terminabsprache erfolgte dabei mit „Bunt statt Braun“, einem Verein, der sich für die Flüchtlinge in vor Ort einsetzt und diese in der Erstaufnahmeeinrichtung betreut.

Der Fokus für die Gestaltung der Experimente lag auf deren Einfachheit. Diese sollten sich auch mit Alltagsgegenständen und Haushaltsmitteln verwirklichen lassen. In ständiger Rücksprache mit Thomas Dabisch, dem Assistenten der Experimentalphysik-Vorlesungen unserer Uni, der uns einen Großteil des Materials stellte, wurden die Experimente vorbereitet. Das Spektrum der Versuche bestand aus verschiedenen Teilgebieten der Physik wie z.B. der Mechanik, Optik, Hydrodynamik, Wärmelehre oder Elektrizität. So wurde beispielsweise eine mit Wasserdampf gefüllte Dose durch rasches Abkühlen zum Implodieren gebracht, eine Leuchtstoffröhre durch Heranhalten an eine Plasmalampe gezündet und aus Stärke und Wasser ein nicht-newtonsches Fluid angerührt. Natürlich war auch flüssiger Stickstoff, sowie Trockeneis mit dabei. Zum Schluss sorgte der Van-de-Graaff-Generator für den entsprechenden Nervenkitzel bei allen beteiligten Personen.

 

Die Aktion wurde durchweg positiv aufgenommen. Bei den Kindern kam besonders gut an, dass sie fast alle Experimente selbst anfassen und ausprobieren konnten. Aber auch die älteren Jugendlichen hatten Freude beim Zusehen und Mitmachen. Wir möchten uns bei allen Beteiligten für euer Engagement bedanken! Ein besonderes Dankeschön gilt Thomas Dabisch, der uns bei Vorbereitung, Materialbeschaffung, Transport und Durchführung der Experimente entscheidend unterstützte.

Ansprechpartner: Konstantin
E-Mail:

 

 
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