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7. jDPG Theoretikerworkshop – Physik der Information

Bericht

In inzwischen bewährter Tradition begann das Veranstaltungsjahr 2016 der jDPG am zweiten Januarwochenende mit dem Theoretikerworkshop. Bereits zum siebten Mal trafen sich theorieinteressierte Bachelor- und Masterstudierende sowie Doktoranden um an drei Tagen Vorträge zu hören, zu diskutieren und sich auszutauschen. In diesen Jahr stand der Workshop, der in Bad Hersfeld stattfand, unter dem Motto “Information in der Physik und Physik der Information”. “Während in den letzten Jahren oft Methoden der Hauptaspekt waren, unter dem wir verschiedene Fachrichtungen der theoretischen Physik zusammengebracht haben, konnten wir in diesem Jahr lernen, auf wie vielen verschiedenen physikalischen Gebieten das Konzept von Information eine wichtige Rolle spielt”, sagt Koorganisator Johannes Knörzer.

Gruppenfoto

Zu Beginn des Workshops am Samstag erklärte Prof. Rüdiger Reischuk (Uni Lübeck) grundlegende Konzepte der Informationstheorie und präsentierte sein Forschungsgebiet, die algorithmische Verarbeitung von Information. Am Nachmittag gab Dr. Filipe Tostevin (TU München) den ersten Vortrag mit physikalischem Hintergrund. Eindrucksvoll legte er am Beispiel der Informationsverarbeitung in Zellen dar, wie die zuvor kennengelernten informationstheoretischen Konzepte in der Physik biologischer Systeme Anwendung finden.

Am Samstag begaben sich die Teilnehmer in die Gebiete von Quantenphysik und Gravitation. Am Vormittag stellte Prof. Otfried Gühne (Uni Siegen) Grundlagen der Quanteninformationstheorie vor und erklärte, wie man durch Quantenzustandstomografie Information über den Zustand von Quantensystemen gewinnen kann. Im Anschluss sprach Prof. Claus Kiefer (Uni Köln) über das Problem des Informationsverlustes in Schwarzen Löchern.

Den Abschluss des Workshops bildete der Vortrag von Dr. Andre Cardoso Barato (MPIKS Dresden). Er erklärte, wie die Grundlagen von Statistischer Physik und Thermodynamik mit Informationstheorie verknüpft sind und stellte anschließend Beispiele für Feedback-getriebene Systeme aus seiner Forschung vor.

Bereichert wurde der Workshop weiterhin durch Teilnehmervorträge, in denen Teilnehmer Ergebnisse ihrer eigenen Forschungsprojekte vorstellten. Wie üblich wurden die Pausen und gemütlichen Abende für viele Diskussionen über Information und andere physikalische sowie nicht-physikalische Themen genutzt.

Das Organisationsteam bedankt sich hiermit bei allen Referenten und Teilnehmern für ein gelungenes Wochenende.

 
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