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Workshops (Samstag)

A-Team-Workshops

In parallelen Workshops werden ausgewählte aktuelle Arbeitsteams vorgestellt und Inhalte gemeinsam weiterentwickelt.

„Einblick in die jDPG“ Annika Tebben und Karl-Philipp Strunk

Du bist neu in der jDPG und möchtest wissen, wie Du Dich an unserem deutschlandweiten Netzwerk für junge angehende Physiker beteiligen kannst? Dann ist dieser Workshop genau richtig für Dich. Die jDPG ist als Teil der DPG regional, deutschlandweit sowie international aktiv und organisiert zahlreiche Veranstaltungen in den Bereichen Schule, Wissenschaft, Berufsvorbereitung und vielen weiteren. In diesem Workshop wirst Du alles in der jDPG, von den Regionalgruppen über die A-Teams bis zum Bundesvorstand, kennenlernen. Dabei möchten wir insbesondere auf Eure Fragen eingehen und gemeinsam diskutieren, was Ihr von der jDPG erwartet.

„A-Team Schule und Nachwuchs – Angebote für Schülerinnen und Schüler“ Annika Tebben

Physikfrühstücke, Abiturpreisträgertreffen, unsere Schülertagung, der School Day – es gibt viele Möglichkeiten Schülerinnen und Schüler für Physik und ein Studium in diesem Fach zu begeistern. Im Workshop möchten wir Euch diese Angebote vorstellen, wobei wir organisatorische Fragen angehen und Erfahrungen austauschen. Doch die Aufgaben des Arbeitsteams hören hier nicht auf: Wie wollen wir in Zukunft für Nachwuchs im Fach Physik sorgen? Gibt es eine Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler schon in der Unterstufe oder sogar in der Grundschule zu erreichen, um früh Begeisterung für Physik zu wecken? Und wenn ja wie? Hier ist Eure Meinung gefragt!

„A-Team Wissenschaftliches Programm“ Matthias Dahlmanns

Einen der Kernbereiche der Aktivitäten der jDPG bildet das wissenschaftliche Programm. Bei Seminaren, Exkursionen und Workshops bekommen die Mitglieder die Möglichkeit, über den Tellerrand der üblichen Vorlesungen hinaus zu schauen und sich mit Studenten anderer Städte auszutauschen, zu vernetzen und Kontakte zu Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu knüpfen.

Die Qualität und der Umfang des Programms hängt ganz wesentlich von der Anzahl der aktiven Organisatoren ab, die Veranstaltungen wie Exkursionen auf die Beine stellen. Daher sollen in diesem Workshop neue Veranstaltungsideen - sei es für eine Exkursion, ein Seminar oder auch ein ganz neues Format - besprochen werden. Jeder Teilnehmer ist herzlich eingeladen, seine Ideen einzubringen. Im Workshop wird dann über die Umsetzbarkeit dieser Projekte gesprochen um - zumindest einen Teil davon - auch in die Tat umzusetzen und um das wissenschaftliche Programm des kommenden Jahres zu bereichern.

„A-Team Öffentlichkeitsarbeit“ Tobias Messer

Welche Werbemittel stehen den Regionalgruppen zur Verfügung? Wie können regionale Veranstaltungen effizient beworben werden? Wie können wir die Arbeit der jDPG im Allgemeinen weiter in den Fokus rücken? Wie können wir unsere Präsenz im Internet weiter verbessern? Diesen und weiteren Fragen wollen wir in diesem zweistündigen Workshop nachgehen.

„A-Team Internationales - International events and cooperations“ Wiebke Hahn

To enlarge the international network is one of the major goals of the DPG. However what can we as jDPG contribute to this? In the past jDPG has organised several international schools, excursions and other events. But how is it done in other physics students associations and how can we develop international events and cooperations?

„A-Team Berufsvorbereitendes Programm“ Karl-Philipp Strunk

In diesem Workshop dreht sich alles um mögliche Berufsfelder für Absolventen und den Berufseinstieg. Viele Regionalgruppen organisieren bereits unterschiedliche Veranstaltungen in diesem Bereich, oft wird zum Beispiel ein Referent mit interessantem Berufsfeld eingeladen der sein Unternehmen und dessen Branche vorstellt. In diesem Workshop werden wir zuerst einen kleinen Überblick über bisherige regionale und bundesweite Angebote in diesem Bereich gewinnen und über andere mögliche Veranstaltungen diskutieren. Anschließend werden wir über die Erwartungen der Teilnehmer an solche Veranstaltungen und unsere Möglichkeiten diskutieren. In einem letzten Schritt werden wir konkrete Maßnahmen erarbeiten mit denen die Regionalgruppen bei der Organisation entsprechender Angebote unterstützt werden können.

Konvent

Der Regionalgruppenkonvent ist das Gremium der Regionalgruppen. Dieses tagt jährlich auf der Mitgliederversammlung und kommt bei Bedarf telefonisch zusammen. Dabei werden relevante Themen zur Arbeit in den Regionalgruppen behandelt. Mitglieder aus dem Bundesvorstand und weitere Funktionsträger der jDPG, wie das SocialMedia-Team, informieren die eingeladenen Delegierten der Regionalgruppen über neue und geänderte Arbeitsabläufe und es wird über die zukünftige Arbeit der Regionalgruppen diskutiert. Die Delegierten sind gebeten, Anregungen und Wünsche der Regionalgruppen einzubringen.

Im Vorfeld der Mitgliederversammlung schlägt der Konvent einen Kandidaten für das Bundesvorstandsamt für Regionalgruppenangelenheiten vor. Ein zentraler Punkt auf dem Konvent ist die Vorstellung des Regionalgruppenberichts. Zudem wird über die Auflösung inaktiver Regionalgruppen abgestimmt.

Für alle anderen Mitglieder werden parallel dazu Workshops angeboten.

Workshops (Sonntag)

Während sich die Workshops am Samstag im Rahmen der Mitgliederversammlung der Gremienarbeit in der jDPG widmen, finden am Sonntagvormittag sechs parallele Workshops statt, bei denen die Teilnehmenden Softskills für ihr Studium und ihre Arbeit sammeln können.

„Die Freude daran, etwas herauszufinden“ – Physik spielerisch und anschaulich erfahren und vermitteln Jan Gerrit Horstmann

Jan Gerrit Horstmann studierte Physik in Göttingen und promoviert dort derzeit am IV. Physikalischen Institut in der Gruppe von Prof. Dr. Claus Ropers zum Thema „Ultraschnelle niederenergetische Elektronenbeugung“. Gemeinsam mit weiteren Studierenden der Fakultät organisierte er Ende 2015 unter der Leitung von DPG-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Arnulf Quadt das bundesweite Projekt „Physik für Flüchtlinge“.

„The pleasure of finding things out“ (Richard Feynman) - das ist es, was uns zur Physik gebracht hat. Und das ist es, was wir als PhysikerInnen an andere Menschen, vor allem aber an die nächste Generation,weitergeben wollen. Für viele PhysikerInnen gibt es diese eine spielerische Erfahrung, dieses eine einfache Experiment, diese eine inspirierende Person, die unsere Begeisterung für Physik geweckt hat. Doch erscheint es oft leichter, sich begeistern zu lassen, als selbst zu begeistern. Der Grat zwischen Begeisterung und Aufmerksamkeit auf der einen, oder aber Überforderung und Desinteresse auf der anderen Seite ist zumeist schmaler, als wir denken. Physikalische Zusammenhänge anschaulich, attraktiv und kurzweilig, dabei jedoch gleichzeitig konsistent und authentisch zu vermitteln, verlangt neben eigener Begeisterung auch ein schlüssiges Konzept, kommunikative Fähigkeiten und nicht zuletzt eine gute Menschenkenntnis.

Im Rahmen des Workshops sollen anhand der individuellen Erfahrungen der TeilnehmerInnen, sowie ausgewählter Beispiele wie dem Projekt „Physik für Flüchtlinge“, die wesentlichen Aspekte sowie die typischen Fallstricke im Zusammenhang mit der anschaulichen Vermittlung physikalischer Zusammenhänge herausgearbeitet werden. Dabei liegt der Schwerpunkt neben dem gegenseitigen Austausch vor allem auf der Vorstellung und dem Ausprobieren konkreter Konzepte (inkl. verschiedener Experimente, etc.) sowie der Weitergabe praktischer Tipps für die Kommunikation in Lehr- und Lernsituationen. Ziel ist es, die TeilnehmerInnen mit neuen, praxisnahen Ideen oder Anregungen für spannende Projekte auszurüsten und dabei auch darüber zu reflektieren, wie jeder auf seine individuelle Art und Weise „die Freude daran, etwas herauszufinden“ weitergeben kann.

„Projektmanagement“ Anna Bakenecker

Anna Bakenecker studierte zunächst in Münster und wechselte 2012 nach Auslandsaufenthalten in Kanada und am CERN zum Masterstudium nach Heidelberg. Sie absolvierte in dieser Zeit auch ein Industriepraktikum im Projektmanagement bei Daimler. Seit 2015 promoviert sie am Institut für Medizintechnik der Universität zu Lübeck. Neben ihrem Studium engagiert sich Anna Bakenecker sehr stark in der jDPG. Sie war von 2010 bis 2013 im jDPG Bundesvorstand zunächst für das wissenschaftliche Programm und anschließend als Bundessprecherin aktiv. Für die Organisation der "International Conference of Physics Students" in Heidelberg 2014 wurde sie mit der Ehrennadel der DPG ausgezeichnet. Seit 2015 ist Anna Bakenecker gewähltes Mitglied im Vorstandsrat der DPG.

Projektplanung, Zeitmanagement, Selbstorganisation und eine professionelle Durchführung - Du bist schon aktiv in der jDPG oder möchtest es werden? In diesem Workshop erfährst du ein paar Tipps zur Veranstaltungsorganisation. Du schreibst bald eine Abschlussarbeit oder beginnst eine Promotion? Dann können sicher ein paar Tipps zur strukturellen Planung deines Projekts helfen. Der Workshop gibt Einblicke in die Theorie des Projektmanagements, zeigt Beispiele aus der jDPG, dem Physikstudium sowie von Unternehmen auf und es können erste Erfahrungen anhand eines in Gruppen erarbeiteten Fallbeispiels gesammelt werden.

„Giving an effective presentation“ Robin Klaassen

Robin Klaassen stammt aus Hierden in den Niederlanden, sein Studienbeginn 2007 führte in an die Universiteit Twente nach Enschede. Dort schloss er 2012 seinen Bachlor ab, gefolgt vom erfolgreichen Masterabschluss 2014 zum Thema der Rasterelektronenspektroskopie an Bi2Te3 Dünnfilmisolatoren. Daneben gründete er 2013 mit einem Studienfreund das StartUp 'Plus 2 Training Solutions', welches Workshops und Trainings organisiert, damit Studierende ihre Präsentationstechniken verbessern und weiterentwickeln können. Inzwischen arbeitet Robin Klaassen beim Unternehmen 'alliander' als Unternehmensberater im IT-Bereich.

When I was studying Applied Physics, often we had to prepare and give presentations for our courses. But... no one ever told us what a good presentation was and how to give it. And the presentations we gave were graded mostly on scientific content and our understanding thereof, so we did not receive any feedback on the presentation itself and thus could never improve! When I asked one of my professors about this, he responded that it's just that some people are better at presentation than others.

This is where I disagree, and this is why I started giving workshops in effective presentation for my fellow students. Because I believe that everyone is capable of giving an effective presentation - we just have to treat it as a skill, something that you can learn and practice and improve upon. Though it will never be an exact science (there is no one kind of presentation good for everything), we can derive our techniques from the first principles of communication, and the (seemingly simple) realisation that we're all humans.

During the workshop, we'll cover every part of preparing and giving a presentation, such as choosing the content, creating a story, designing the slides and delivering your talk with confidence. The workshop will be light-hearted with a focus on practical exercises and lots of room for your burning questions and discussion. I look forward to welcoming you there!

„Startup-Story“ Herr Marco Rösler

Marco Rösler studierte Sportwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Betriebswirtschaft an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena. Berufliche Erfahrungen sammelte er in einem Startup sowie im Technologietransfer der Friedrich-Schiller-Universität. Anschließend war er an der Humboldt-Universität zu Berlin und ihrer Wissens- und Technologietransfergesellschaft Humboldt-Innovation GmbH tätig, wo er für den universitätseigenen Inkubator und die Beratung der dort ansässigen Spin-Offs verantwortlich war. Seit Juni 2016 ist Marco Rösler für dresden|exists tätig.

dresden|exists ist das Gründungszentrum der Dresdner Hochschulen und Forschungseinrichtungen. dresden|exists berät seit mehr als 15 Jahren von der ersten Idee bis zum umsetzungsreifen Geschäftskonzept. Jedes Jahr werden zwischen 50 und 70 neue Gründungsideen betreut, woraus in etwa 20 bis 25 Unternehmensgründungen hervorgehen.

Ein eigenes Unternehmen zu gründen, ist deine Vision? Unternehmer sein deine Passion? Dann bist du im Workshop „Startup-Story“ genau richtig. Hier erfährst du, worauf es bei einer Unternehmensgründung ankommt und wie du von einer ersten Idee zu einem tragfähigen Business gelangst. Du lernst, aus welchen Bausteinen ein Geschäftsmodell besteht, wie du es erstellen kannst und was sonst noch auf dem Weg zum erfolgreichen Unternehmer wichtig ist. Unternehmensgründer berichten von ihren Erfahrungen und machen Mut für deine ganz persönliche Startup-Story.

„Naturwissenschaftler (m/w) in der Risikomanagement-Beratung“ Dr. Sebastian Schlenkrich

Sebastian Schlenkrich studierte Mathematik an der Technischen Universität Dresden. Anschließend promovierte er im Bereich Wissenschaftliches Rechnen und Numerische Analysis ebenfalls an der Technischen Universität Dresden. Im Jahr 2007 startete er seine Karriere in der Finanzindustrie. Aktuell ist er tätig als Manager bei d-fine, einer Unternehmensberatung im Bereich Risk and Finance. In dieser Rolle beschäftigt er sich unter anderem mit Methoden und Verfahren zur Bewertung von Finanzinstrumenten.

In diesem Workshop möchten wir berufliche Einsatzmöglichkeiten für Naturwissenschaftler in der Unternehmensberatung vorstellen. Dazu werden wir einen Einblick geben in drei typische fachliche Arbeitsfelder der Risikomanagement-Beratung:

  • Modellierung von Kreditrisiko,
  • Management von Marktrisiko, und
  • Bewertung von Finanzinstrumenten

Außerdem werden wir praktische Aspekte des "Beraterlebens" beleuchten und zeigen, wie auch dieser Beruf eine ausgewogene Work-Life-Balance bieten kann.

Die verschiedenen Themen werden in kurzen Präsentationen dargestellt und durch interaktive Diskussionen begleitet.

„Wissenschaftsvermittlung in der Teilchenphysik – VermittlerIn werden im Netzwerk Teilchenwelt“ Dr. Uta Bilow, Birgit Schneider und Steffen Turkat

Uta Bilow hat Chemie in Bonn studiert. Schon während der Promotion begann sie, als Freie Wissenschaftsjournalistin zu arbeiten. Seit 2008 begeistert sie sich zudem für Teilchenphysik. Neben ihren Aufgaben in der Projektleitung koordiniert sie an der TU Dresden das Schülerforschungsprogramm International Masterclasses, das weltweit vertretene Schwesterprogramm von Netzwerk Teilchenwelt, und ist in der International Particle Physics Outreach Group (IPPOG) aktiv.

Birgit Schneider und Steffen Turkat forschen beide am Institut für Kern- und Teilchenphysik an der Technischen Universität Dresden. Birgit Schneider schreibt ihre Doktorarbeit im Bereich Neutrino-Physik und Steffen Turkat arbeitet an seiner Masterarbeit im Bereich Kernphysik.

Higgs, Quarks und Neutrinos sind in aller Munde, und das Interesse der Öffentlichkeit an der Teilchenphysik ist groß. Gerade Jugendliche finden diese Forschung sehr spannend und möchten mehr darüber erfahren. Hier setzt Netzwerk Teilchenwelt an, ein bundesweites, vom BMBF gefördertes Projekt. Physik-Studenten und Doktoranden gehen für einen Projekttag an eine Schule und bringen Oberstufenschülern die Forschung in der Astro-/Teilchenphysik nahe - mit Vorträgen und Hands-on-Experimenten wie z. B. Nebelkammern und Kamiokannen oder bei der Analyse von Daten der LHC-Experimente.

Zum Netzwerk Teilchenwelt gehören 26 Forschungsinstitute in Deutschland und das CERN. Beim Workshop erfahren die TeilnehmerInnen, wie eine Teilchenphysik-Masterclass gestaltet wird und welche Experimente sie mit den Jugendlichen durchführen können. Wir erklären, wie man im Netzwerk Teilchenwelt VermittlerIn wird und was man davon hat, z.B. Möglichkeiten für das eigene Studium.

Durch den Workshop führen die Co-Projektleiterin des Projektes, Uta Bilow, und zwei junge Wissenschaftler aus Dresden, Birgit Schneider und Steffen Turkat, die von ihren persönlichen Erfahrungen berichten und sich gern den Fragen der Teilnehmenden zu ihrer Arbeit als VermittlerIn im Netzwerk Teilchenwelt stellen.

Deutsche Physikalische Gesellschaft

Die junge DPG ist eine Arbeitsgruppe der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V.
Hauptstr. 5, 53604 Bad Honnef
Hauptgeschäftsführer: Dr. Bernhard Nunner
Eingetragen beim Vereinsregister des Amtsgerichts Siegburg unter Registernummer VR 90474

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