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Podiumsdiskussion

„Bachelor not welcome? -
Welche Ausbildung braucht es in den MINT-Fächern?“

Die Ergebnisse einer Umfrage der Deutschen Physikalischen Gesellschaft aus dem März 2011 zeigen, dass es für den berufsqualifizierenden Abschluss Physik-Bachelor gegenwärtig praktisch keine Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt gibt: Ist der Bachelor nicht der berufsqualifizierende wirtschaftsnahe Abschluss, der er hätte sein sollen – zumindest nicht für junge Physikerinnen und Physiker? Ist das für andere MINT-Fächer mit Berufsziel Wirtschaft anders oder gilt derzeit sogar: „Bachelor not welcome“?

Von Seiten der Wirtschaft wird nun die Forderung laut, neue Modelle auszuprobieren, um in acht statt sechs Semestern Hochschulstudium die nötigen, praxisnahen Fähigkeiten für eine Tätigkeit in Industrie und Wirtschaft zu erwerben. Doch vermitteln nicht erst die eigenständige Master- oder Doktorarbeit die so häufig geforderten persönlichen Qualifikationen, die von den Absolventinnen und Absolventen erwartet werden? Und welche Qualifikationen sind das genau und wie erwirbt man sie?

Über die Erwartungen an Absolventinnen und Absolventen der Natur- und Technikwissenschaften seitens der Wirtschaft, über Anforderungen an ein Hochschulsystem, das 20% der Studierenden auf eine Tätigkeit in der Wissenschaft und 80% für eine Karriere in der Wirtschaft exzellent vorbereiten muss, sowie über die Möglichkeiten von Politik, Wirtschaft und Hochschulen, für die Studierenden eine solide Ausbildung wie verlässliche Berufseinstiegschancen zu schaffen, haben wir mit folgenden Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Hochschulen und den Juniororganisationen der wissenschaftlichen Fachgesellschaften für Physik, Ingenieurswissenschaften und Chemie diskutiert:
  • Thomas Sattelberger, Vorsitzender der Initiative "MINT – Zukunft schaffen" und Vorstand Personal der Deutschen Telekom

  • Dr. Lutz Schröter, DPG-Vorstand für Nachwuchs und Berufsfragen

  • Prof. Dr. René Matzdorf, designierter Vorsitzender der Konferenz der Fachbereiche Physik

  • Carsten Mühlenmeier, Abteilungsleiter "Hochschulen" im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst

  • Alexander Heinrich, Bundessprecher der jungen DPG

  • Mike Neumann, stellv. Bundessprecher des Jungchemikerforums

  • Moritz Haag, Vertreter der Studenten und Jungingenieure im VDI
 
1. bis 3. Juli - Wolfsburg. Physik ist Mobilität.
Wir danken unseren Unterstützern:

Die junge DPG ist eine Arbeitsgruppe der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V.
Hauptstr. 5, 53604 Bad Honnef
Hauptgeschäftsführer: Dr. Bernhard Nunner
Eingetragen beim Vereinsregister des Amtsgerichts Siegburg unter Registernummer VR 90474


 
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