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Fachverband MI: Mikrosonden+Mikroskopie

Wichtiger Hinweis:

Der Fachverband Mirkosonden (MI) ist am 26. März 2017, zusammen mit dem FV Dielektrische Festkörper (DF) und der Fachgruppe Kristallographie (KR) im neuen Fachverband Kristalline Festkörper und deren Mikrostruktur (KFM) aufgegangen. Zur Seite des neuen Fachverbandes gelangen Sie hier: http://www.dpg-physik.de/dpg/gliederung/fv/kfm/index.html.
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Monte-Carlo-Simulation von Elektronentrajektorien im Festkörper


Der Fachverband MI: Mikrosonden+Mikroskopie vereint Physiker, die mit der Aufklärung von Struktur und Zusammensetzung kondensierter Materie befasst sind. Instrumente, Techniken und Anwendungen der Mikroskopie und spektroskopischen Analyse im Mikrometer- und Nanometerbereich unter Nutzung der Wechselwirkung von Elektronen, Ionen, Photonen u. a. Teilchen stehen im Mittelpunkt. Mikrosondentechniken haben breite Anwendungsmöglichkeiten für viele Materialien wie z. B. Mineralien, Metalle, Halbleiter, Keramiken, Biomaterialien.

Der Fachverband MI: Mikrosonden+Mikroskopie stellt eine Plattform dar für die Diskussion und den Informationsaustausch von Anwendern und Experten auf dem Gebiet der Mikro- und Nanoanalyse. Die weitgefassten Themen zu lokal auflösenden bzw. Sondenmethoden im Bereich der Struktur–Eigenschafts-Beziehungen kondensierter Materie umfassen

  • Grundlagen und Anwendungen von Methoden und Geräteentwicklungen,
  • quantitative Analytik, Röntgenoptiken,
  • moderne Mikro- und Nanodiagnostik,
  • abbildende Techniken und Bildverarbeitung,
  • Fortschritte der Gerätetechnik, Nachweismöglichkeiten, Methodenentwicklung,
  • Anwendungen der Nano-, Mikro- und Oberflächenanalysetechniken,
  • Real- und Elektronenstruktur, Strukturanalytik,
  • Rastersondenmethoden,
  • Mikroskopie mit Photonen, Elektronen, Positronen, Ionen.

Gegründet wurde der Fachverband 1967 (Gründungsvorsitzender Prof. Dr. Otto Brümmer, der Erbauer des ersten Röntgenmikroanalysators) als Arbeitsgruppe innerhalb der Physikalischen Gesellschaft der DDR. Der Fachverband steht an der Nahtstelle zwischen physikalischem Erkenntnisgewinn, Methodik und Anwendung in der Praxis. Daraus ergibt sich eine interdisziplinäre Herangehensweise, die in eine Vielzahl von Kooperationen mit anderen Vereinigungen resultiert. So werden Tagungen und Schulen gemeinsam organisiert mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker, dem Deutschen Verband für Materialforschung und -prüfung, der Deutschen Vakuumgesellschaft. In Europa pflegen wir enge Kontakte zu European Microbeam Analysis Society (EMAS), zur Österreichischen Gesellschaft für Mikrochemie und Analytische Chemie, zur Königlich-Niederländische Chemischen Vereinigung, zur Schweizer Arbeitsgemeinschaft Oberflächen und Grenzflächen. Die Hauptveranstaltungen des Fachverbandes Mikrosonden sind die zweijährigen Tagungen Festkörperanalytik (FKA) in Chemnitz und Wien (im Wechsel), die zweijährigen Tagungen Angewandte Oberflächenanalytik (AOFA) in Kaiserlautern bzw. Soest sowie DPG-Frühjahrstagungen. Der Fachverband organisiert die Otto-Brümmer-Schule für Mikroanalytik und Mikroskopie.

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